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Ausbildung im Medienberuf


Natürlich ist es nach wie vor möglich, als Freiberufler im Medienbereich zu arbeiten, obwohl die dafür vorausgesetzte Ausbildung nicht absolviert wurde.
Quereinsteiger haben bei bestimmten Qualifikationen gute Chancen, über Praktika und Volontariate in den Medienbereich zu gelangen und dort auch erfolgreich sein zu können.

Doch in der Regel ist es so, dass eine gute Ausbildung vorausgesetzt wird, denn nicht nur potentielle Auftraggeber fragen nach einer solchen, sondern auch andere Freiberufler, mit denen eventuell zusammengearbeitet werden muss.

Dabei ist die Erstausbildung eine Sache, die Weiterbildung eine ganz andere. Je nach Bereich in den Medien, in dem gearbeitet werden soll, ist die Ausbildung unterschiedlich.

Wer in den Texterbereich als Texter oder Werbetexter möchte, von dem wird häufig ein absolviertes Studium erwartet, wer aber in der Werbung tätig sein will, der sollte nicht zu viel Zeit an der Uni verbringen.

Hier ist Schnelligkeit gefragt, denn das Alter spielt in der Werbung eine große Rolle. Bis dreißig sollte man sich schon einen Namen gemacht haben.

Wer als Journalist arbeiten will, für den kommen unterschiedliche Ausbildungswege in Frage. Er kann beispielsweise über ein Volontariat an eine Stelle gelangen, er kann auch eine Journalistenschule besuchen – sicherlich der beliebteste Weg, wenn auch der schwierigste, denn Stellen sind rar gesät – oder er kann Journalistik an der Hochschule studieren.

Allerdings bietet natürlich keiner dieser Wege eine gesicherte Stelle.
Bei einen Volontariat kommt es darauf an, während der Ausbildungszeit möglichst viele verschiedene Stellen zu durchlaufen und sich so ein vielseitiges Wissen anzueignen.

Für die Stelle als Volontär gilt, dass sie möglichst vielschichtig sein sollte, damit ausreichend Praxiserfahrung gesammelt werden kann.

So gilt etwa, dass es in der Redaktion mindestens drei Ressorts und drei Redakteure geben sollte, damit die Ausbildung in verschiedenen Abteilungen möglich ist. Zudem sollte es einen Ausbildungsplan geben.

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Anders sieht die Sache in der Werbung aus, hier haben auch Quereinsteiger gute Chancen. Talent zählt hier häufig mehr als Ausbildung. Wichtig sind ein Gefühl für die Sprache und vor allem eine kreative Ader. Häufig bilden die Werbeagenturen aber ihren Nachwuchs selbst aus.

Wer als Lektor tätig sein will, hat ebenfalls verschiedene Möglichkeiten, sein Ziel zu erreichen. Die Ausbildung zum Verlagskaufmann ist eine davon. Eine andere, ein Volontariat in einem Buchverlag anzunehmen, wobei hier häufig die erstgenannte Ausbildung vorausgesetzt wird. Zudem können verschiedene Studiengänge belegt werden, die sich mit dem Verlagswesen befassen und es gibt mehrere Seminare und Lehrgänge in dem Bereich.

Übersetzer studieren häufig eine Sprache oder sind als Muttersprachler in dem Beruf tätig. Es gibt dabei aber sehr viele Sprachen, für die es in Deutschland gar keine Ausbildungsmöglichkeit gibt.
Wer dauerhaft Erfolg in seinem Beruf haben will, kommt aber um gute Weiterbildungen nicht herum und das für die gesamte Dauer seines beruflichen Lebens. Seminare und Lehrgänge sind speziell auf Freiberufler ausgerichtet und richten sich an verschiedene Berufe.