Business-Knigge für Freiberufler


Jeder kennt den Knigge, der sich damit befasst, wie jemand im Privatleben auftreten soll.

Wer geht zuerst durch eine Tür?

Wo liegen die verschiedenen Bestecke bei einem festlichen Menü?

Wie wird höflich miteinander umgegangen?

Das sind Fragen, die im Knigge geklärt werden, neben einer großen Anzahl weiterer natürlich.

Ein Teil davon lässt sich für den Freiberufler einfach übertragen und kann im Berufsleben angewendet werden.

Doch einige Tipps und Tricks für den Umgang mit Kunden und das sichere Auftreten in der Geschäftswelt gibt es dennoch, die eben nicht im normalen Knigge erklärt werden.

Wer weiß denn schon genau, was im Einzelnen den ersten Eindruck bestimmt und ob der Gegenüber einen selbst als sympathisch empfindet?

Oder wie soll eine richtige Begrüßung stattfinden?

Was gibt es dabei zu beachten?

Die Zeiten von Knicks und Verbeugung sind ja nun vorbei, dennoch ist eine geschäftliche Begrüßung immer noch deutlich höflicher und zuvorkommender, als eine private, doch eher vertraute Begrüßung.

Vorstellung und Anrede

Wenn jemand nicht allein einen Kundenbesuch tätigt, stellt sich die Frage danach, wie der Mitgebrachte vorgestellt wird.
Und wie ist das mit der Anrede?
Im normalen Leben scheinen die Begrüßungen mit einem einfachen „Hallo“ auf dem Vormarsch zu sein, in Verbindung mit dem „Du“.


Wenn beide damit einverstanden sind, ist dagegen auch nichts einzuwenden.
Aber im Geschäftsleben sieht die Sache etwas anders aus.

Wer da als Übersetzer, Texter, Dolmetscher oder Lektor seinen Kunden mit „Hallo, ich habe gleich Zeit für dich!“ begrüßt, wird wohl weniger auf Gegenliebe stoßen.
Wichtig im Geschäftsleben ist zudem das richtige Outfit, sowohl für Damen als auch für Herren. Hier spielt wieder der erste Eindruck hinein, denn anhand der Kleidung macht sich ein Kunde ein Bild über den Freiberufler.

Ein weiteres wichtiges Thema ist das Telefonieren

In großen Firmen werden eigene Telefonseminare abgehalten, damit die Mitarbeiter darin geschult sind, wie sie sich am Telefon zu melden haben, wie die richtigen Umgangsformen hier sind und was sie bei schwierigen Telefonaten zu beachten haben.



Der Freiberufler steht damit in den meisten Fällen allein da, wenn er sich nicht eine entsprechende Weiterbildung sucht.

Dabei ist das Telefonieren aber sehr wichtig, der erste persönliche Kontakt zum Kunden wird meist per Telefon aufgenommen. Auch das Kommunizieren per E-Mail ist hier wichtig und dafür gibt es ebenfalls Benimmregeln.

Wer sich auf Messen präsentieren möchte oder seine Kunden zu einem Geschäftsessen einlädt, sich also in der Öffentlichkeit bewegt, muss sich auch dabei mit dem Knigge auskennen. Ein Fauxpas in der Öffentlichkeit ist noch schlimmer, als einer im Privaten.