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Die möglichen Kredite für Freiberufler
Gerne stellen wir Ihnen weiter Infos zum Thema Kredit für Freiberufler zur Verfügung:
- Dispositionskredit
- Lieferantenkredit
- Abrufkredit
- Kontokorrentkredit
- Diskontkredit
- Immobilienkredit
- Ratenkredit
- KfW Förderkredit
- KfW Unternehmerkredit
- Kredit von Privat
- Kredit ohne Schufa
- Mikrokredit
Diskontkredit für Freiberufler
Neben den vielen Kreditformen, welche die Banken sowohl an Privat- als auch an Geschäftskunden vergeben, gibt es diverse Kreditarten, die ausschließlich für Geschäftskunden bestimmt sind, also zum Beispiel für Selbständige und Freiberufler.
Zu diesen Kreditarten gehört unter anderem auch der Diskontkredit, der heute in deutlich geringerem Umfang als noch vor gut zehn Jahren genutzt wird.
Der Rückgang hat vor allem damit zu tun, dass ein Wechsel die Grundlage für einen Diskontkredit ist, und der Wechsel als Zahlungsmittel seltener verwendet wird.
Dennoch hat der Diskontkredit für den Kunden einige Vorteile gegenüber manch anderen Darlehensformen.
In der Praxis werden Diskontkredite weniger an Freiberufler vergeben, sondern eher an selbständige Gewerbetreibende, die mit dem Handel mit Waren und Gütern zu tun haben.
Der Grund dafür ist, dass der Wechsel als solcher fast nur noch in Verbindung mit dem Warenhandel verwendet wird.
Wie funktioniert der Diskontkredit für Freiberufler und Selbstständige im Detail?
Der Diskontkredit stellt zwar eine zinsgünstige Alternative zu Dispositionskredit bzw. zum Kontokorrentkredit für Freiberufler und Selbständige dar, funktioniert von der Grundlage her aber auf ähnliche Art und Weise.
Der Kredit basiert darauf, dass die Bank dem Kunden Wechsel abkauft, bevor diese fällig werden. In diesem Zusammenhang wird dem Kunden von der Bank meistens eine Kreditlinie auf dem Konto eingeräumt, wie es auch beim Kontokorrentkredit der Fall ist.
Der Kunde darf dann also beispielsweise Wechsel im Gesamtvolumen von bis zu 20.000 Euro an die Bank verkaufen.
Ist dieser Rahmen ausgeschöpft, so kann erst dann wieder ein weiterer Wechsel an die Bank verkauft werden, wenn ein vorher noch „offener“ Wechsel fällig wurde, sodass dem Konto wieder Kapital zugeführt werden konnte.
Welche Vorteile hat der Diskontkredit?
Der Diskontkredit hat für Freiberufler und Selbstständige zwei Hauptvorteile.Der erste Vorteil besteht darin, dass Sie durch den Verkauf des Wechsels und der damit verbundenen Kreditlinie auf dem Konto sofortige Liquidität erhalten.
Sie können den Wechsel, den Sie ansonsten beispielsweise erst in zwei oder drei Monaten „einlösen“ könnten, also im Prinzip sofort in Bargeld „umtauschen“ bzw. in sofort verfügbares Kontoguthaben.
Somit können Sie sich als Freiberufler bzw. Selbstständiger durch den Wechselverkauf sofort Liquidität verschaffen.
Der zweite Vorteil besteht darin, dass der zu zahlende Diskont (Zinsabschlag) meistens geringer ist als der Zinssatz, den Sie alternativ für die Inanspruchnahme eines Kontokorrentkredites zahlen müssten.
Beachten sollten Sie allerdings, dass Sie nicht den gesamten Wechselbetrag als Liquidität einkalkulieren können, denn beim Verkauf an die Bank werden noch der Diskont sowie mitunter Gebühren und Spesen vom Wechselbetrag abgerechnet..


