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Die möglichen Kredite für Freiberufler

Gerne stellen wir Ihnen weiter Infos zum Thema Kredit für Freiberufler zur Verfügung:
- Dispositionskredit
- Lieferantenkredit
- Abrufkredit
- Kontokorrentkredit
- Diskontkredit
- Immobilienkredit
- Ratenkredit
- KfW Förderkredit
- KfW Unternehmerkredit
- Kredit von Privat
- Kredit ohne Schufa
- Mikrokredit

Dispositionskredit für Freiberufler


Nicht nur Arbeitnehmer können eine Reihe von Krediten nutzen, angefangen vom Dispokredit, über einen Kleinkredit bis zum Immobilienkredit, sondern auch Freiberufler und Selbständige erhalten von den Banken bei ausreichender Bonität einen Kredit.

Ein auch von Freiberuflern häufig genutzter Kredit ist der Dispositionskredit, kurz als Dispokredit bezeichnet.

Allerdings muss man wissen, dass nicht alle Banken dem Freiberufler einen Dispokredit einräumen, sondern manche Kreditinstitute nennen die auf dem Girokonto eingeräumte Kreditlinie auch Kontokorrentkredit.

Das hängt damit zusammen, dass für einen Dispokredit gerne ein festes und von der Höhe her regelmäßiges Einkommen gesehen wird, was bei Freiberuflern natürlich häufiger nicht der Fall ist, da die Einkommenshöhe von Monat zu Monat variieren kann.

Unter welchen Voraussetzungen bekommt der Freiberufler einen Dispokredit?

Die Maßstäbe für die Vergabe eines Dispokredites werden von den Banken nicht selten bei Freiberuflern und Selbständigen etwas strenger angelegt, da Freiberufler im Gegensatz zu Arbeitnehmern häufig kein fest kalkulierbares Einkommen bzw. Honorar haben.

Es kann durchaus sein, dass bei Selbständigen das Einkommen in einem Monat bei 3.000 Euro liegt, im nächsten Monat aber nur 2.000 Euro beträgt. Generell wird ein Dispositionskredit von Seiten einer deutschen Bank aus niemals ohne Prüfung der Schufa-Daten vergeben.

Sollte die Schufa negativ sein, ist die Einräumung eines Dispokredites für Freiberufler mehr als unwahrscheinlich.


Von der Höhe her orientiert sich der Dispo meistens am durchschnittlichen Monatseinkommen, sodass die meisten Banken zunächst eine Kreditlinie einräumen, die maximal das dreifache durchschnittliche Monatseinkommen beträgt. Nachdem man über einen gewissen Zeitraum hinweg Kunde bei der Bank ist, sind sicherlich dann auch Verhandlungen über etwas höhere Kreditlinien möglich.

Was der Freiberufler beim Dispokredit beachten sollte

Der Dispositionskredit wird ohne größere Formalitäten auf dem Girokonto des Freiberuflers zur Verfügung gestellt.

Es handelt sich hier weder um einen Kreditvertrag im eigentlichen Sinne, noch sind vom Kontoinhaber Sicherheiten zu stellen.

Besonders beachten sollte der Freiberufler im Zusammenhang mit dem Dispokredit auf die Höhe der Sollzinsen, die für die Kontoüberziehung gezahlt werden müssen.

Denn hier gibt es eklatante Unterschiede zwischen den Banken, die von einem Zinssatz von acht Prozent bis hin zu 13 Prozent pro Jahr reichen können.

Da der Dispositionskredit ohnehin der teuerste Kredit für Freiberufler im gesamten Finanzierungsbereich ist, sollte man die zur Verfügung stehende Kreditlinie als Freiberufler nur dann nutzen, wenn keine anderen Kredite als Alternative sinnvoll sind, wie zum Beispiel ein Kleinkredit.