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Berufsunfähigkeit absichern
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Infos für Freiberufler
Wenn Sie Freiberufler werden möchten, sind diese Beiträge für Sie interessant:
- Vorteile freiberuflicher Selbstständigkeit
- Freiberufler oder Freelancer?
- Freiberufler oder Gewerbetreibender?
- gemischt: freiberuflich und gewerblich
- Was ist ein Freiberuf?
- Wer ist Freiberufler?
- selbstständig als Freiberufler?!
- Katalogberufe der Freiberufler
- katalogähnliche freie Berufe
- freier Beruf
- Einstieg in Freiberuflichkeit
- Wir sind für Freiberufler
- Definition Freiberufler
- die freiberufliche Tätigkeit
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Was ist ein Freiberuf?
Diese Berufe unterliegen nicht der Gewerbeordnung und sie werden im § 18 des Einkommenssteuergesetzes behandelt.
Es handelt sich um wissenschaftliche, schriftstellerische, künstlerische, erzieherische oder unterrichtende Tätigkeiten.
Kann der Beruf nicht eindeutig zu den genannten Bereichen gezählt werden, wird er im Einzelfall geprüft und es erfolgt eine Einstufung als freier oder gewerblicher Beruf.
Als Voraussetzung für die Ausübung eines Freiberufs gilt die fachliche Qualifikation oder die schöpferische Begabung.
Die Dienstleistungen werden eigenverantwortlich und fachlich unabhängig erbracht. Derjenige, der einen Freiberuf ausübt, wird als Freiberufler bezeichnet.
Millionen Menschen sind im Freiberuf tätig
Insgesamt gibt es in Deutschland zurzeit rund eine Million Menschen, die einem Freiberuf nachgehen.Dabei ist die Zahl aber immer noch steigend und die Freiberufe sind zu einem wichtigen Motor für die Wirtschaft geworden. Unterschieden werden muss aber zwischen einem Freiberufler und einem freien Mitarbeiter, beide Begriffe werden von Laien häufig synonym benutzt, bezeichnen aber verschiedene Dinge.
Ein Freiberufler ist in der Regel allein tätig. Allerdings kann er immer noch als Freiberufler gelten, wenn er Mitarbeiter beschäftigt.
Wichtig ist dann allerdings, dass er weiterhin leitend und verantwortlich tätig ist.
Wenn sich also eine Bürogemeinschaft bildet, in der auch andere Aufgaben für einen Freiberufler übernehmen, muss dieser immer noch den größten teil der Arbeit selbst erledigen oder zumindest als verantwortliche Person für die Arbeit gerade stehen.
Ansonsten wird er als Gewerbetreibender eingestuft.
Auch, wer in größerem Umfang Einnahmen aus einer gewerblichen Tätigkeit bezieht, als durch die freiberufliche, wird nicht mehr als Angehöriger des Freiberufs gesehen.
Freiberufe sind Katalogberufe
Die Freiberufe werden auch als Katalogberufe bezeichnet.
Allerdings kommen noch die katalogähnlichen Berufe hinzu.
Zu den Katalogberufen zählen unter anderem Steuerberater, Rechtsanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer, Ärzte, Hebammen, Krankenpfleger, Designer, Sänger, Künstler, Schriftsteller, Bauingenieure, Informatiker, Sozialpädagogen und Erzieher. Das sind nur einige Beispiele, darüber hinaus gibt es viele weitere Berufe, die hier eingeordnet werden können.
Der Freiberuf bietet einige Vorteile
So muss keine Gewerbesteuer gezahlt werden, je nach Einkommen ist der Freie umsatzsteuerpflichtig, in jedem Fall aber zur Zahlung von Einkommenssteuer verpflichtet.Das Finanzamt legt fest, ob es sich um einen Freiberuf oder ein Gewerbe handelt.


