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Freiberufler oder Freelancer?
Als Freelancer wird jemand bezeichnet, der ein freier Mitarbeiter ist.
Vor allem bei den technischen Branchen hat sich diese Benennung durchgesetzt, also im IT-Bereich oder bei Medienprofis.
Allerdings sind es auch viele Kreative, die sich als Freelancer betiteln, wie freie Musiker oder Werbefachleute.
Sie können ihr Wissen auf dem Markt frei anbieten.
Der Freelancer führt für ein Unternehmen Aufträge aus, ist aber nicht bei diesem angestellt. Viele Unternehmen suchen verstärkt nach solchen freien Mitarbeitern, denn für sie entfallen der hohe Organisationsaufwand bei der Einstellung eines neuen Mitarbeiters und die Lohnnebenkosten.
Als Freelancer werden häufig auch Honorarkräfte bezeichnet.
Ursprünglich stammt der Begriff aus dem Mittelalter, als bezahlte Söldner für einzelne Aktionen eingesetzt wurden.
Die Benennung als Freelancer sagt aber nichts über den eigentlichen Beruf aus, was bei der Bezeichnung Freiberufler anders ist.
Als Freiberufler können sich nur Angehörige ganz bestimmter Berufsgruppen bezeichnen. So ist ein Arzt ein Freiberufler, aber kein Freelancer.
Die Betitelung als Freiberufler sagt nichts über die Art des Beschäftigungsverhältnisses. Zu der Gruppe können auch Angehörige wissenschaftlicher oder künstlerischer Berufe zählen.
Freier Mitarbeiter
Der freie Mitarbeiter ist einen Großteil der Zeit für den einen Auftraggeber tätig. Ist sein Auftrag dort erledigt, wendet er sich einem anderen Kunden zu.Meist sind es nur wenige Kunden, die parallel bedient werden. Der Freiberufler hingegen konzentriert sich in der Regel auf mehrere Kunden. Für ihn wird angeraten, dass ein Kunde nicht mehr als 40 Prozent der Einnahmen ausmacht.
In Bezug auf die Sozialversicherung z. B. Arbeitslosenversicherung müssen sich aber beide, Freelancer und Freiberufler, selbst absichern. Der Auftraggeber übernimmt auch für den Freelancer die Sozialabgaben nicht.
Zum Abschluss noch ein Wort zur Honorarkraft
Honorarkräfte sind für eine begrenzte Zeit für einen Auftraggeber tätig und nutzen dafür dessen Räume.So liegt der Fall etwa bei Dozenten oder anderen Lehrkräften.
In dem Zusammenhang müssen auch die Pauschalisten erwähnt werden, die für eine bestimmte Tätigkeit in einem festen Zeitraum ein pauschales Honorar bekommen, wie etwa ein freier Journalist


