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Auftreten in der Geschäftswelt

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Über Körperhaltung positive Signale aussenden


Die Körperhaltung macht einiges aus, wenn ein Mensch eingeschätzt werden soll.

Genau genommen gehört die Körperhaltung zu den Punkten, die der Einschätzung auf den ersten Blick dienen.

Das beginnt bereits bei den so genannten Distanzzonen.

Im Geschäftsleben wird von einer Distanzzone von ungefähr einer Armlänge ausgegangen.

Das heißt, es wird als unangenehm empfunden, wenn sich der Gegenüber in diese Zone begibt, dem Gesprächspartner sozusagen „auf die Pelle rückt“.
Allerdings spielt hier der Kulturkreis eine Rolle.

Körperhaltung mit positiven SignalenDie Portugiesen etwa nähern sich deutlich weiter an und empfinden das aber als Freundlichkeit.

Es ist aber leicht möglich zu bemerken, ob die individuelle Distanzzone überschritten wird oder nicht.

Wenn der Gesprächspartner immer einen Schritt weiter zurückweicht, ist das ein Signal dafür, dass etwas nicht stimmt.

Spätestens, wenn er nicht mehr weiter kann, weil sich hinter ihm eine Wand befindet, sollte der Rückzug angetreten werden.

Eine Körperhaltung, bei der das eine Bein vorgestellt wird und sich der Gesprächspartner um etwa neunzig Grad abwendet, ist ebenfalls ein deutliches Zeichen für den Wunsch nach mehr Distanz.

Entspannt und aufrecht stehen zeugt von Kompetenz und Selbstbewusstsein

Wer entspannt und aufrecht steht, sendet positive Signale aus.
Selbstbewusstsein und Kompetenz werden damit verbunden, aber auch Respekt dem anderen gegenüber.



Auch der Gang des Menschen ist sehr aussagekräftig.

Dabei ist es einfach, selbstbewusst zu laufen, ohne dass eventuell sogar Hobbys, wie Fußball spielen oder Reiten, in den Gang interpretiert werden: Kinn hoch, freundliche Miene aufgesetzt, Schultern zurück und ein Fuß vor den anderen setzen.
Möglichst die Füße nicht nebeneinander setzen, das ergibt leicht einen Watschelgang.
Ein zügiger Gang ist angesagt, langsames Schlurfen ebenso wenig, wie der Stechschritt.


Den Blickkontakt zum Geschäftspartner herstellen

Wer mit jemandem spricht, sollte die betreffende Person offen ansehen und Blickkontakt nicht vermeiden.
Außerdem sollten Sie aufrecht stehen und sich dem jeweiligen Gesprächspartner zuwenden.



Oft wird behauptet, dass verschränkte Arme ein Anzeichen für einen Affront seien.
Das ist aber nicht immer der Fall. Teilweise werden sie auch zur Entspannung eingesetzt.

Nicht nur die Arme dürfen hier betrachtet werden, es kommt auch auf Mimik und Gestik an, auf die Augen und die restliche Körperhaltung.

Wenn festgestellt wird, dass die verschränkten Arme tatsächlich auf Ablehnung hindeuten, sollte der Gesprächspartner in eine andere Position gebracht werden.
Das geht ganz einfach, indem Sie ihm ein Getränk anbieten oder Unterlagen reichen.