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Die möglichen Kredite für Freiberufler
Gerne stellen wir Ihnen weiter Infos zum Thema Kredit für Freiberufler zur Verfügung:
- Dispositionskredit
- Lieferantenkredit
- Abrufkredit
- Kontokorrentkredit
- Diskontkredit
- Immobilienkredit
- Ratenkredit
- KfW Förderkredit
- KfW Unternehmerkredit
- Kredit von Privat
- Kredit ohne Schufa
- Mikrokredit
Kontokorrentkredit für Freiberufler
Während man als Arbeitnehmer auf dem Privatgirokonto einen Dispositionskredit zur Verfügung gestellt bekommt, vergeben die Banken einen solchen Dispokredit an Freiberufler und Selbständige im Prinzip gar nicht.
Dennoch hat man auch als Freiberufler eine Alternative, wie über einen auf dem Girokonto zur Verfügung gestellten Kreditrahmen verfügt werden kann.
Diese Alternative heißt Kontokorrentkredit, der von nahezu allen Banken vorrangig an Freiberufler und Selbständige vergeben wird.
Dabei unterscheiden die Banken in der Regel, ob der Kunde die Kreditlinie als Privatperson benötigt, oder ob es sich um ein Geschäftskonto handelt, der Kreditrahmen also zu Geschäftszwecken genutzt werden soll.
In beiden Fällen kann der Freiberufler mit seiner Bank meistens relativ „frei“ verhandeln, was die Höhe des Kreditrahmens betrifft.
Die Regelungen sind diesbezüglich nicht so „starr“, wie es beim Dispokredit der Fall ist, der im Normalfall maximal über die Höhe des dreifachen Monatseinkommens vergeben wird.
Wie genau funktioniert der der Kontokorrentkredit für Freiberufler?
Da der Dispokredit eine sehr bekannte Variante des Kontokorrentkredites ist, funktioniert der Kontokorrentkredit für Freiberufler auf nahezu gleiche Art und Weise.
Das bedeutet konkret, dass die Bank zunächst anhand von Unterlagen (Schufa, Einkommensaufstellung etc.) prüft, ob der Freiberufler eine ausreichende Bonität besitzt, um eine Kreditlinie eingeräumt zu bekommen. Wird als Freiberufler das Girokonto als Geschäftsgirokonto genutzt, werden meistens auch Bilanzen oder Gewinn- und Verlustrechnungen angefordert.
Ist die entsprechende Bonität vorhanden, vereinbart der Freiberufler mit der Bank einen gewünschten Kreditrahmen.
Dieser Kreditrahmen wird dann sichtbar auf dem Girokonto bereit gestellt.
Der Kunde muss dann natürlich immer nur für den Betrag Sollzinsen zahlen, der in Form einer Kontoüberziehung auch tatsächlich in Anspruch genommen wird.
Eine Fälligkeit der Kreditlinie gibt es im Normalfall nicht, der Kontokorrentkredit steht dem Freiberufler also bis auf weiteres zur Verfügung.
Was sollte man als Freiberufler beim Kontokorrentkredit bedenken?
Wie bei allen Krediten, so sollte man als Freiberufler auch beim Kontokorrentkredit auf die Kosten achten.Zum einen sind die Unterschiede zwischen den Banken teilweise groß, was den Zinssatz für Kontoüberziehungen betrifft, zum anderen gibt es – gerade als ein Geschäftskunde – durchaus noch Verhandlungsspielraum bezüglich des Zinssatzes.
Was allerdings generell beachtet und hinterfragt werden sollte ist, ob der Kontokorrentkredit für den Freiberufler die beste Alternative ist.
Denn wenn die Kreditlinie, wie es in der Praxis viel zu häufig geschieht, teilweise über Jahre hinweg voll ausgeschöpft wird, dann wäre stattdessen ein Ratenkredit die günstigere und somit sinnvollere Kreditvariante für den Freiberufler.

