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für die private Krankenversicherung
Richtig krankenversichert?
Beitrag der Krankenversicherung zu hoch - was tun?
Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung sind so kalkuliert, dass Altersrückstellungen gebildet werden können.
Diese sollen das höhere Risiko für Kosten im Alter abdecken.
Dennoch lässt sich zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses nicht sagen, ob die niedrigen Beiträge ein Leben lang halten werden.
Wählen Sie jetzt einen günstigeren Tarif, um Krankenkassenbeiträge zu sparen!
Nutzen Sie hierfür den Vergleichsrechner.Die Beiträge steigen auch bei den privaten Krankenkassen
Die Kosten steigen auch für die Krankenversicherung, schon allein wegen der Inflation, wegen der Behandlung neuer Krankheiten und der zunehmenden Behandlung von Erkrankungen verschiedenster Art.
Daher steigen im Laufe der Jahre auch die Beiträge. Nicht vergessen werden darf die immer höhere Lebenserwartung der Menschen, was sich ebenfalls auf die Beiträge der privaten Krankenversicherungen niederschlägt.
Steigen die Beiträge über zehn Prozent, so wird ein Tarif neu kalkuliert. So kann es auch sein, dass Neukunden einen Tarif gar nicht mehr nutzen können, weil diese überaltet ist.
Auch die Krankenversicherungen, die neu am Markt sind, werben häufig mit besonders niedrigen Beiträgen, die sie in der Realität aber nicht halten können.
Überproportionale Steigerungen der Beitragssätze sind dann die Folge.
Was also tun, wenn zum Beispiel die Einkünfte sinken – was bei Freiberuflern immer wieder vorkommen kann, schließlich können sie nicht mit einem festen monatlichen Gehalt rechnen – oder ein Einkommen in einer Familie gänzlich wegfällt?
Der Gesundheitsschutz kann so schnell unbezahlbar werden.
Eine Möglichkeit bieten die Beitragsentlastungsprogramme, die die privaten Krankenversicherung häufig anbieten.
Dieses Geld kann jedes Mitglied aber auch selbst sparen und anlegen, was meist einen höheren Gewinn verspricht.
Es können einige Alternativen zur Beitragssenkung genutzt werden
- Der Beitrag kann gesenkt werden, wenn Leistungen gekürzt werden. So kann der Versicherte zum Beispiel auf die Unterbringung im Einzelzimmer bei Krankenhausaufenthalten verzichten oder er lässt die Zahlung von Krankenhaustagegeld streichen.- Der Selbstbehalt kann erhöht werden.
- Teilweise kann ein Tarifwechsel etwas bringen. Das ist aber nur beim eigenen Versicherungsanbieter mit der Mitnahme der Altersrückstellungen möglich. Sind die Leistungen im neuen Tarif besser, so kann es sein, dass der Anbieter eine Wartezeit verlangt oder einen Leistungsausschluss. Der Anbieter muss jedes Mitglied ab dem 60. Lebensjahr darauf hinweisen, dass ein Wechsel in einen anderen Tarif möglich ist.
- Kann der Versicherte den Beitrag für den Basistarif nicht mehr erbringen, so wird die finanzielle Hilfsbedürftigkeit festgestellt. Dann verringern sich die Beiträge um die Hälfte, die Leistungen bleiben aber so bestehen.
- Die Ersparnis bei einem Tarifwechsel ist vor allem bei einem Wechsel von älteren in neuere Tarife möglich.
Nicht empfehlenswert ist der Wechsel zu einem anderen Versicherungsanbieter.
Denn hier sind die Beiträge meist wieder höher, weil das Eintrittsalter höher liegt. Die Gesundheitsprüfung muss wieder durchlaufen werden und die Altersrückstellungen gehen verloren.

