Die Liquidität erhalten und verbessern
Der Erhalt und die Verbesserung der Liquidität wollen gut geplant sein, wenn das Unternehmen erfolgreich arbeiten will.
Es gibt daher mehrere Punkte, die dazu beachtet werden müssen.
Die Ausgabenkontrolle gehört zum Beispiel dazu. Es muss eindeutig festgelegt werden, welche Ausgaben am wichtigsten sind, diese müssen zuerst beglichen werden.
Weiterhin müssen die privaten Entnahmen berücksichtigt werden.
Sie können immer nur in einem vertretbaren Verhältnis mit den Erträgen des Unternehmens stehen, soll die Liquidität gewährleistet bleiben. -
Schon beim Einkauf muss auf günstiges Wirtschaften geachtet werden, es sollten zum Beispiel immer mehrere Angebote eingeholt werden, um letzten Endes den Gewinn möglichst hoch zu halten.
Investitionen sollten nur dann getätigt werden, wenn die Ertragslage und die finanzielle Situation in Bezug auf die Liquidität dies zulassen, andernfalls sollten nicht unbedingt notwendige Investitionen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.
Sinnvoll kann es sein, wirtschaftliche Güter zu leasen, statt sie zu kaufen. Für das Unternehmen bietet das mehrere Vorteile, zum Einen wird das Kapital weniger stark gebunden, die Liquidität also nicht sehr verringert, das Kreditlimit bei der Bank bleibt auch weiterhin bestehen, außerdem ist die Grundlage für die Kostenrechnung für das Unternehmen eine bessere.
Allerdings ist Leasing eine relativ teure Form der Finanzierung, Vor- und Nachteile sollten also gegeneinander abgewogen werden.
Kreditaufnahmen sollten gut durchdacht sein und nicht zu sorglos getätigt werden.
Wer seinen Kunden Zahlungsziele und damit Rabatte oder Skonti gewährt, sollte sich dabei immer an den Gewinnaussichten orientieren.
Rechnungen sollten immer mit der Ware zusammen verschickt werden.
Offene Rechnungen müssen durch ein gut durchdachtes Konzept für das Mahnwesen überwacht werden.
Rechnungen sollten immer fristgemäß angemahnt werden. Hier kann es auch hilfreich sein, die Einwilligung der Kunden zum Lastschrifteinzug zu bekommen, denn dann bestimmt der Unternehmer den Zeitpunkt des Zahlungseinzuges.
Auch der Versand per Nachnahme kann sinnvoll sein, denn dann erhält der Kunde seine Ware nur, wenn er auch bezahlt.
Zu hohe Lagerbestände können durch Sonderverkäufe abgebaut werden, womit eine kurzfristige Liquidität erreicht wird. Bestellungen sollten also dem tatsächliche Bedarf angepasst werden.
Da unter anderem auch Portogebühren einen hohen Kostenfaktor ausmachen können, ist es sinnvoll, auf Telefon und E-Mail zurückzugreifen, sollen neue Kunden gewonnen werden.
Dies spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit.

