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Infos zur Rüruprente
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Rürup-Rente und der Steuervorteil
Der steuerliche Vorteil ist sicherlich einer der Hauptgründe, warum ein Freiberufler einen Vertrag für die Rürup-Rente abschließt.
Die Beiträge für die Versicherung können von der Steuer als Sonderausgabe abgezogen werden, wobei hier ein sich stetig steigender Anteil zu bedenken ist. Im Jahr 2005, als die Rürup-Rente an den Start ging, waren es nur 60 Prozent der Beiträge, die abzugsfähig waren.
Im Jahr 2010 waren es 70 Prozent und dieser Prozentsatz wird immer weiter gesteigert und zwar bis zum Jahr 2025. Dann soll es möglich sein, 100 Prozent der Beiträge von der Steuer abzusetzen.
Im Gegenzug dazu wird aber der Betrag erhöht, der bei der Auszahlung der Rürup-Rente versteuert werden muss. Das heißt, wer 2010 in Rente ging, muss 60 Prozent der ausgezahlten Rente versteuern.
Ältere Freiberufler profitieren stark vom Steuervorteil
Bis zum Jahr 2040 wird dieser Satz angehoben und es werden dann 100 Prozent sein, die versteuert werden müssen.
Hier liegt auch der Grund dafür, warum ein älterer Freiberufler, der nur noch wenig Zeit bis zum Eintritt in das Rentenalter hat, von der Rürup-Rente mehr profitiert, als jemand, der noch viele Jahre einzahlen und dann den vollen Steuersatz in Kauf nehmen muss. Wer zum Beispiel jetzt noch fünf Jahre bis zur Rente hat und in der Zeit seine Beiträge entrichtet, kann sie von der Steuer zwar nur anteilig absetzen, dafür muss er die ausgezahlte Rente aber auch nur in geringerem Maße versteuern.
Wer erst 2040 oder danach in Rente geht, kann bis dahin zwar die Beiträge in steigendem Maße absetzen.
Allerdings muss später dann auch die komplette Rente versteuert werden.
Einen Vorteil gegenüber der normalen privaten Altersvorsorge hat der Freiberufler dann zwar immer noch, dieser ist aber geringer, als das bei einem älteren Versicherten der Fall ist.
Versteuerung der Rieste-Rente
Versteuert werden muss die Rente zum persönlichen Steuersatz, der gerade bei sehr jungen Freiberuflern häufig noch hoch ist.Im Alter kann der Steuersatz niedriger sein und es bleibt mehr Geld von der Rente übrig.

