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Small Talk als Freiberufler lernen

Small Talk halten zu können gilt mittlerweile schon fast als berufliche Qualifikation. Dabei ist es nicht immer ganz leicht, ein Gesprächsthema zu finden, vor allem, wenn jemand völlig fremd zu einer Gruppe dazu stößt.


Wenn Sie Glück haben, werden Sie den übrigen Anwesenden vorgestellt, wenn Sie Pech haben, aber nicht.

Blickkontakt hilft dabei zu signalisieren, dass man selbst angesprochen werden möchte.

Die Annäherung mit einer darauf folgenden Selbstvorstellung ist der nächste Schritt.

Wichtig ist darauf zu achten, ob sich zwei Personen gegenüber stehen oder ob sie sich nebeneinander gestellt haben. Ist ersteres der Fall, so ist kein weiterer Gesprächspartner erwünscht. Bei letzterem Fall kann sich durchaus noch jemand dazugesellen.

Beim Small Talk ist es wichtig, dass der Gegenüber mitredet. Doch dazu müssen erst einmal gute Gesprächsthemen gefunden werden.

Nach der Vorstellung ein Frage stellen oder ein Thema ansprechen

Nach der Vorstellung ist es daher möglich, eine Frage zu stellen, die eine Gemeinsamkeit zwischen den Beteiligten betrifft.

Ort, Anlass oder Umfeld der Veranstaltung können gute Hinweise auf eine Verbindung sein und bieten sich an, ein Gespräch weiter auszudehnen.
Über das scheinbar abgedroschene Thema Wetter können weitere Themen gefunden werden, die sich zum Beispiel um Sport oder Hobbys drehen.

Fragen sollten möglichst offen formuliert werden, eigene Statements sind weniger erwünscht.
Fragen, die mit einem einfachen „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten sind, sollten besser nicht gestellt werden, denn sie lassen keinen Spielraum für ein weiteres Gespräch.

Auch Fragen, die einem Verhör ähneln könnten, sind nicht so beliebt. Das sind zum Beispiel Fragen nach dem Wieso, Weshalb oder Warum. Aktives Zuhören ist wichtig, denn meist sind es eher kleine Bemerkungen am Rande, die später ein Thema weiter ausweiten lassen.


Lassen Sie aber dem Gesprächspartner Raum zum Sprechen und wirken Sie interessiert. Nachfragen und Kopfnicken unterstreicht das Interesse, auch kurze Bemerkungen sind dafür hilfreich. Behalten Sie auch kleinere Stichwörter in Erinnerung, denn es kann sein, dass ein Gespräch ins Stocken gerät. Dann helfen diese kleinen Stichwörter weiter und Sie finden den Faden leichter wieder.


Small Talk heißt Fragen stellen, Interesse zeigen, Nachfragen und Zuhören

Insgesamt lässt sich die Kunst des Small Talks also kurz zusammenfassen durch: Fragen, Interesse zeigen, Nachfragen, Zuhören.
Das sind die wichtigsten Stichwörter, die bei einem solchen kleinen Höflichkeitsgespräch zum Tragen kommen, denn nichts anderes ist der Small Talk: ein höfliches, kurzes Gespräch.

Soll der Small Talk beendet werden, kann versucht werden, den Gesprächspartner an einen anderen Kollegen oder Partner „zu übergeben“. Sagen Sie deutlich, wenn Sie noch mit jemand anderem sprechen möchten.

Zwischen den beiden neu vermittelten Gesprächspartnern kann eine Brücke geschlagen werden, so dass sie beide leichter ins Gespräch kommen.