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Tipps: Krise und Kreditbeschaffung
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Sparen in der Freiberufler-Krise
Wenn es in der Krise um das Sparen geht, so müssen Sie erst einmal Prioritäten setzen.
Stellen Sie einen Kostenplan auf, in dem die Kosten strukturiert sind.
Sie müssen wissen, welche Zahlungen wann anfallen, welche kurzfristig sind und welche vielleicht erst in mehreren Monaten anliegen, dafür aber in größerer Höhe anfallen.
Stellen Sie fest, welche Kosten Sie vermeiden können und welche zwingend auf Sie zukommen.
Seien Sie gut organisiert, denn sparen kann man auch einfach, indem Rechnungen und Mahnungen nicht „abhanden“ kommen, sondern möglichst sofort bezahlt werden. Wenn erst der Mahnbescheid ins Haus flattert, stehen noch höhere Kosten an.
Viele Freiberufler versuchen, möglichst alles selbst zu machen und wollen auf diese Art und Weise Geld sparen.
Das geht nicht lange gut, denn ein begrenztes Zeitbudget steht nur zur Verfügung und die Aufträge müssen schließlich auch noch erledigt werden.
Kommen diese zu kurz, gehen Ihnen Honorare verloren, mit denen Sie aber vielleicht bei Ihrer Honorarkalkulation fest gerechnet haben.
Sparen Sie lieber bei den laufenden Kosten.
Wechseln Sie den Strom- oder Telefonanbieter, wenn ein anderer günstiger ist und Sie ohne Strafzahlungen aus Ihrem alten Vertrag herauskommen.
Ansonsten nutzen Sie den erstbesten Zeitpunkt für den Wechsel.
Verträge und Angebote genau prüfen
Lassen Sie sich nicht dazu verführen, Verträge abzuschließen, die doch angeblich so gut zu Ihnen passen oder die Ihnen Waren oder Dienstleistungen verkaufen wollen, die Sie vielleicht brauchen können, auf die Sie aber momentan auch gut verzichten können.Denken Sie immer an Ihre finanzielle Lage und entscheiden dann, was nötig ist und was nicht.
Seien Sie auch vorsichtig bei Unterlagen, die Ihnen zur Unterschrift zugesandt werden. Lesen Sie sie genau durch, ehe Sie diese unterzeichnen, denn Sie wissen schließlich nicht, ob nur die bereits besprochenen Vereinbarungen darin enthalten sind.
Prüfen Sie Angebote genau, ehe Sie sie unterzeichnen.
Ist das Angebot für Sie und Ihre Situation überhaupt relevant oder entsteht wieder nur ein weiterer Kostenfaktor? Wenn Sie sich unsicher sind, entscheiden Sie sich lieber für eine Ablehnung des Angebots, als dem vorzeitigt zuzustimmen und es am Ende gar nicht zu benötigen.
Unnötige Betriebsausgaben zwingend in der Krise kürzen
Vergessen Sie nicht, die Betriebsausgaben zu reduzieren, wo es irgend möglich ist.Viele Dinge werden angeschafft, obwohl sie nicht zwingend nötig sind, es werden Investitionen getätigt oder tägliche Kleinigkeiten bezahlt, die aber nicht wirklich lebenswichtig sind.

