Aufgaben und Tätigkeiten: Bildredakteur


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Bildredakteure beschaffen Fotos und Illustrationsmaterial für Printmedien wie Zeitungen oder Fachzeitschriften aller Gattungen, häufig auch für das Internet und das Fernsehen.

Meist sind sie freischaffend, nur die wenigsten von ihnen sind fest angestellt.

Feste Arbeitsplätze bieten zum Beispiel Verlage und Fernsehanstalten, manchmal auch Werbeagenturen oder Anbieter von Internet-Bilddatenbanken.

Notwendig zur erfolgreichen Ausübung dieses Berufes ist Erfahrung im Beschaffen von Bildern zum jeweils gewünschten Thema (Lifestyle, Mode, Frauen, Motorsport etc.).

Ein Bildredakteur muss hervorragende Kontakte zu den wichtigsten Fotografen und renommierten deutschen und ausländischen Bildagenturen haben.

Fremdsprachenkenntnisse sind ebenso erforderlich wie große Flexibilität und Reisebereitschaft. Verhandlungssicheres Englisch wird meist vorausgesetzt.

Auch Kenntnisse von redaktionellen Abläufen werden gefordert.
Die Aufgaben von Bildredakteuren umfassen neben der Bildrecherche auch die Auswahl und Beschaffung von Bildern.

 


Bildredakteure sollen heute ihr Bildmaterial selbst bearbeiten können. Dazu sind fundierte Kenntnisse der gängigen Bildbearbeitungssoftware notwendig.

Administrative Aufgaben werden ebenfalls von einem Bildredakteur verlangt.
Ohne gute kommunikative Fähigkeiten ist der Beruf nicht möglich. Früher einer der vielen begehrten Traumberufe der Medienbranche, stirbt der Beruf des Bildredakteurs jedoch langsam aus. Diese Entwicklung hängt zusammen mit der sich immer weiter verbreitenden Digitalisierung der Fotografie.

Textredakteure sind häufig dazu angehalten, auch ihre Artikel selbst zu illustrieren.
Fotografieren gehört heute zum Aufgabenbereich eines Redakteurs dazu.
Da sich Verlage auch aus Internetdatenbanken Bildmaterial herunterladen, ist die Arbeit eines Bildredakteurs deutlich komplizierter und weniger geworden.

Die Globalisierung der verfügbaren Bilder hat in deutschen Bildagenturen zu erheblichen Umsatzeinbrüchen geführt, so dass viele vor dem Konkurs stehen.
Nur Fotografen, die in Spezialgebieten auf dem Illustrationssektor Bilder bearbeiten, können vermutlich diesem Negativtrend standhalten.

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