Aufgaben und Tätigkeiten: Illustrator
Sie sollen mit bildnerischen Mitteln komplexe Zusammenhänge verständlich wiedergeben, manchmal auch ironisch-satirisch überhöhen.
Dazu ist es notwendig, sich eingehend mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Es gibt sowohl wissenschaftliche Illustratoren mit sehr speziellen Kenntnissen eines Fachgebietes als auch freie Künstler, die im Illustrationsbereich tätig sind.
Benötigt werden ihre Beiträge für jede Art von Publikationen, besonders für Fachzeitschriften, für Schulbücher oder Lehr- und Sachbücher aus betreffenden Verlagen. Häufig illustriert werden Museumsbeiträge aus der Archäologie, biologische und medizinische Fachbücher sowie Veröffentlichungen für Architektur- und Denkmalpflege.

Ein technischer Illustrator muss dem Betrachter komplexe Zusammenhänge mit einfachen, klaren Linien, Formen und Farben nahe bringen.
Nach einem bestimmten Code verdeutlichen sie einzelne Prozesse und sollten unbedingt mit dem Text eine gelungene Einheit bilden. Um dies zu erreichen, ist eine intensive Vorbereitung und ständige Kommunikation mit dem Verfasser notwendig.
Dann erhellen sich Text und Illustration gegenseitig. Die Visualisierung erfolgt also immer in enger Absprache mit dem Auftraggeber, z.B. einem Verlagschef und dem Buchautor. Voraussetzung für diesen Beruf sind große Kreativität und eine fundierte gestalterische Ausbildung.
Das kann ein Design-Studium oder ein Studium der freien Kunst an einer Kunstakademie sein.
Manchmal findet sich unter den Illustratoren auch ein Techniker mit vergleichbaren kreativen Fähigkeiten. Wichtiger als der freie Ideenfluss sind für einen technischen Illustrator methodisches denken und analytisches Verständnis von Sachverhalten. Weiter von Vorteil sind ein Interesse an Didaktik und Psychologie.
Ein Illustrator muss unbedingt Teamfähigkeit mitbringen.
Freie Illustratoren arbeiten für Werbeagenturen, Verlage oder in der Dokumentation für Industriebetriebe.


