Die Website des Freiberuflers
Das Internet ist aus dem heutigen Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken und aus dem privaten Leben natürlich ebenso nicht.
Umfragen haben ergeben, dass ein Unternehmen bzw. Freiberufler für rund ein Drittel der Zielgruppe, an die es sich mit seinem Angebot richtet, gar nicht existent ist, wenn es im Netz nicht zu finden ist.
Jeder kennt das wohl aus eigener Erfahrung: Es wird ein Freiberufler gesucht, der eine bestimmte Dienstleistung oder ein Produkt anbietet und im Internet wird zuerst nachgesehen.
Die gedruckten Versionen der Branchenbücher sind zwar auch in fast jedem Haushalt oder Unternehmen vorhanden, dennoch ist das Internet die erste Anlaufstelle.
Hier sind die Informationen rund um die Uhr verfügbar, was auch für die Angebote in den Shops und von Dienstleistern gilt.
Wer eben erst nach der offiziellen Geschäftszeit Gelegenheit dazu hat, etwas einzukaufen, der tut das im Internet. Mit der eigenen Website erreichen Sie also Freiberufler auch alle die Interessenten, die bislang noch nicht in ihrem Kundensegment vorhanden waren.
Dabei kommt es auf die Gestaltung der Homepage an. Es gibt Studien, die belegen, dass ein Besucher rund zehn Sekunden auf einer Website verweilt, ehe er entscheidet, ob er weiterklickt oder nach dem Gewünschten doch auf der Seite sucht.
Gestaltung, Struktur und Inhalt der Website des Freiberuflers
Die Firmen-Homepage muss klar und übersichtlich strukturiert sein, sie ist eine Art digitale Visitenkarte. Sie muss darüber informieren, wer hier was anbietet und wie man an die Leistung oder das Produkt gelangen kann.Daher ist es besser, lieber erst einmal weniger Seiten entwerfen zu lassen, die aber mit den richtigen Inhalten.
Als Faustregel gilt, dass ein Besucher innerhalb von zwei Minuten wissen sollte, welche Zielgruppe mit dem Angebot angesprochen wird und was tatsächlich angeboten wird.
Außerdem muss erkennbar sein, was gerade Sie von der Konkurrenz abhebt. Das können Referenzen und Beschreibungen bisheriger Projekte sein, es können Veröffentlichungen und Universitäts-Abschlüsse, Auszeichnungen und Kooperationen mit anderen Unternehmen und Freiberuflern sein.
Leider sieht der Alltag anders aus: Viele Website-Betreiber setzen eher auf Showeffekte, als auf sachliche Informationen.
Wer sich an eine Agentur zur Gestaltung der Homepage wendet, sollte sich hier mit seinen eigenen Überlegungen durchsetzen und nicht nur darauf bauen, was die Agentur für gut und richtig hält.
Der Internetauftritt bringt aber auch Kosten mit. So fallen Kosten für die Konzeption der Webseite an und es werden Gebühren für die erste Erstellung der Seite verlangt.
Werden Selbstpflegesysteme für die regelmäßige Aktualisierung der Seite installiert, müssen auch diese bezahlt werden.
Hosting-Gebühren fallen ebenso an, wie weitere Kosten für Aktualisierungen der Seite.
Hinweis: Freiberufler sollten sich vor Abschluss die Website des Auftraggebers genau anschauen, denn diese sagt vieles über Bonität und Seriosität aus.

