Infos für Freiberufler

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- Beratung


Informationen sammeln

Wer sich dazu entschieden hat, eine eigene Existenz aufzubauen, der sollte sich möglichst frühzeitig mit dem Sammeln von Informationen und dem Einholen von fachkundigem Rat beschäftigen.

Fachverbände, Kammern, Steuerberater, Banken und Anwälte sind erste Anlaufstellen, bei denen sich der zukünftige Unternehmer schlau machen kann.
Die verschiedenen Organisationen geben Informationen und Ratschläge zur Vorgehensweise, damit der Start in die Selbstständigkeit ein Erfolg wird.


Sammeln Sie Informationen


Daneben können noch Fachbücher und Fachzeitschriften zur Informationssammlung genutzt werden. Nicht zu vernachlässigen sind die Informationen, die im Internet zu finden sind. Die Bundesregierung zum Beispiel gibt mit der „Förderbank“ einen vollständigen Überblick über sämtliche Förderprogramme, die von Bund und Ländern sowie der EU angeboten werden.
Die Förderbank bildet damit die zentrale Anlaufstelle für alle Unternehmensgründer. Eine gute Informationsquelle sind zum Beispiel auch Messen und Ausstellungen.

Hier kann sich der Existenzgründer über die aktuelle Lage auf dem Markt informieren und sich Anregungen und Ideen holen. Erste Anlaufstelle ist dabei der Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft, daneben auch die regional und überregional tätigen Messeveranstalter.
Die gewerbliche Wirtschaft wird gesetzlich durch die Industrie- und Handelskammer vertreten, die in einzelne Abteilungen unterteilt ist und beste Informationen auch zu rechtlichen Fragen geben kann.
Die IHK führen auch Beratungen für Existenzgründer durch, die die Anfangszeit erleichtern sollen. Handwerkskammern bieten ebenfalls individuelle Beratungen an und haben eigene Informationsstellen eingerichtet. Allgemeiner aber auch spezieller Natur sind die Angebote der freien Berater, die ihre Hilfe anbieten. Daneben kann sich der zukünftige Unternehmer auch an die KfW Mittelstandbank wenden, die Existenzgründer mit Förderdarlehen unterstützt.

Kostenlose Einführungsgespräche, konkrete Antworten auf Fragen, Sympathie beiderseits und dokumentierte Beratungen sind einige Kriterien, die für das Finden geeigneter Berater zu Hilfe genommen werden können. Die KfW Mittelstandsbank bietet für Unternehmer, die sich in der Planungs- oder Aufbauphase der Firma befinden, das so genannte Gründercoaching an, ein spezielles Informations- und Beratungsprogramm. Es kann bis zu fünf Jahre nach Gründung des Unternehmens in Anspruch genommen werden.

Beratung für Freiberufler

Existenzgründung ist vor allem dann erfolgreich, wenn sie wohl überlegt und sorgfältig geplant ist. Eine wichtige Informationsquelle im Internet ist das Existenzgründer-Portal des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Über diese Website können Sie viele Broschüren und Zeitschriften zu relevanten Themen der Freiberuflichkeit herunterladen. Aber auch die Wirtschaftministerien der Länder sowie Technologie- und Gründerzentren geben hier praxisgerechte Hinweise und Ratschläge.

Hilfe erhalten Freiberufler auch über
- Kammern, Verbände, Organisationen und Netzwerke
- kommerzielle Coaching-Berater
- Steuer- und Rechtsberater
- Finanz- und Vermögensberater
- Versicherungsberater und -makler
- IT-Berater

Besuchen Sie ein Gründungsseminar Ihrer Kammer oder Ihres Verbandes.
Lassen Sie sich anschließend von einem Berater der Kammer oder des Verbandes, von einem freien
Unternehmensberater oder anderen kompetenten Fachleuten helfen.
Klären Sie:
- Zu welchen Fragen brauchen Sie Beratung
- Wer kann Ihnen je nach Fragestellung weiterhelfen
- Was Sie beim Abschluss von Beraterverträgen beachten sollten
- Informieren Sie sich über die Beratungsförderung des Bundes

Beratung durch Ratgeber

Zu viele Informationen durch eine Beratung kann nicht immer förderlich sein.
Der unten genannte Praxisratgeber informiert über fast alle gründungsrelevanten Themen und sensiblisiert Sie dadurch mögliche Problemen bei oder nach erfolgter Gründung zu ver meiden. Wer bei seiner Existenzgründung teure Honorare sparen möchte, sollte sich dieses Buch bestellen.

Praxisratgeber Existenzgründung: Erfolgreich starten und auf Kurs bleiben

 

Wie wird man Freiberufler?

Sie benötigen eine Steuernummer, die Sie beim zuständigen Finanzamt beantragen.
Die Steuernummer sollten Sie spätestens vier Wochen nach Aufnahme Ihrer Tätigkeit beantragen. Nach Erhalt der Steuernummer sind Sie beim Finanzamt registriert und müssen jedes Jahr Einkommensteuer abführen. Prüfen Sie vor der Anmeldung beim Finanzamt auch, ob für Sie die Anwendung der Kleinunternehmerregelung sinnvoll ist.

Und dieses kennzeichnet einen Freiberufler:
- sie zahlen Einkommensteuer
- ermitteln ihren Gewinn aus einer einfachen Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben
- zahlen Mehrwertsteuer
- sind häufig in der Künstlersozialkasse versichert
- benötigen keinen Gewerbeschein
- zahlen keine Gewerbesteuer
- müssen dem Finanzamt keine Bilanzen vorlegen