Rechte und Pflichten von Autoren

Rechte der Autoren
Schließt der freiberufliche Texter und Autor einen Vertrag mit einem Verlag, so übergibt er damit das Hauptrecht, also das Buch zu drucken und zu verkaufen, an den Verlag.
Hinzu kommen die Nebenrechte.

Darüber hinaus hat der Autor einige Pflichten, die nicht einmal direkt das Buch betreffen. Er muss sich zum Beispiel sozial absichern, was bei Berufsautoren über die Künstlersozialkasse geschehen kann. Hier besteht die Möglichkeit zur Krankenversicherung und Rentenversicherung.



Eine andere Pflicht besteht dem Finanzamt gegenüber. Denn natürlich muss der Gewinn aus dem Verkauf eines Buches steuerlich abgeführt werden. Dafür ist es sinnvoll, sämtliche Quittungen und Belege zu sammeln, die zu einer möglichen Steuerminderung durch Absetzen führen können.

Generell lässt sich festhalten, dass umsonst nur die Gedanken sind. Alle Tätigkeiten, die zur Fertigstellung des Buches nötig sind, gibt es eben nicht kostenlos.

Man denke dabei etwa an den Literaturagenten, an das Lektorat oder an die Kosten, die überhaupt mit der Entstehung eines Manuskripts in Zusammenhang stehen.
Allerdings hat der Autor nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte. Er kann mit einem Honorar für jeden Pressevordruck seines Buches rechnen. Zudem bekommt er Gelder von der VG Wort.

Diese Verwertungsgesellschaft sammelt Einnahmen aus den unterschiedlichen Verwertungen von Büchern und gibt die Gelder an die Autoren weiter.
Dazu ist aber eine Anmeldung bei der VG Wort nötig