Bei der Existenzgründung alles richtig machen



Schon bei der Existenzgründung eines Unternehmens kommt es darauf an, dass Kontakte zu anderen Freiberuflern vorhanden sind.
Das Motto „Synergien nutzen“ kommt schließlich nicht von ungefähr.

Die Gründung des eigenen Unternehmens, beziehungsweise die Anmeldung der Freiberuflichkeit ist es nicht allein, was den Erfolg ausmacht, so viel ist klar.
Das wirtschaftliche Denken gehört ebenso dazu, wie jede Menge Kreativität.

Gerade am Anfang der freiberuflichen Tätigkeit muss darauf geachtet werden, wo Einsparmöglichkeiten vorhanden sind. Das beginnt bereits bei der Anmeldung des Geschäftskontos – ein kostenloses Girokonto oder nicht?

Rechtzeitig an die Finanzierung denken

Müssen Sie einen Antrag auf Kredit bei einer Bank stellen oder wollen von einem Förderkredit der KfW profitieren, so lassen Sie die entsprechenden Verträge rechtzeitig von fachkundiger Seite prüfen. Entscheidende Fehler können so vermieden werden.

Vereinbaren Sie die Höhe des Honorars für eine Beratung aber immer zu Beginn, denn so erleben Sie keine unliebsamen Überraschungen. In punkto Geld gilt ohnehin, dass Sie sich auf jeden Fall rechtzeitig über alles informieren sollten.

Denn für viele Anträge kann es ansonsten zu spät sein und es ist extrem ärgerlich, wenn Sie Gelder nicht bekommen, weil Sie Fristen versäumt haben. Kosten sind nicht zu vermeiden, sie sind für die Gründung sogar notwendig. Als Freiberufler müssen Sie in Vorleistung gehen und zum Beispiel Büroräume anmieten. Kosten sind also notwendig, es muss nur ein guter Weg gefunden werden zwischen der Vermeidung von Kosten und der sinnvollen Geldausgabe.

Für Verträge ist wichtig, dass diese immer schriftlich geschlossen werden.
Auch, wenn Sie zum Beispiel einen Kunden noch aus Ihrer Zeit als Angestellter kennen, sollten Sie bei einem Auftrag, den er Ihnen nun als Freiberufler erteilt, darauf bestehen, dass der Vertrag schriftlich geschlossen wird. Bekommen Sie einen Vertrag vorgelegt, etwa, weil Sie mit einem anderen Freiberufler kooperieren wollen, so lesen Sie den Vertrag genau durch, ehe Sie ihn unterzeichnen.

Apropos Verträge:

Wenn Sie sich gleich zu Beginn der Tätigkeit als Freiberufler für eine Versicherung entscheiden, wie etwa die Berufshaftpflichtversicherung, so achten Sie darauf, dass die angegebene Deckungssumme ausreichend ist. Ansonsten nützt die beste Versicherung nichts und Sie sind am Ende trotzdem pleite.  Jeder Freiberufler sollte zwingend ein Berufsunfähigkeits-Versicherung besitzen – dies gilt auch für junge Existenzgründer.

Nutzen Sie für Ihren Erfolg unbedingt Netzwerke

Wichtig sind zudem die Netzwerke, die ein Freiberufler im besten Fall schon haben sollte, an denen er aber ansonsten arbeiten kann.

Denn diese Netzwerke bringen ihn beruflich voran, bringen neue Kunden und Kontakte, die sich aus der einfachen Tätigkeit als Freiberufler nicht ergeben hätten.

Denn schließlich kennt immer irgendwer irgendwen, der wieder jemanden kennt, der einen Auftrag zu vergeben hat.

Wie hätten Sie denjenigen ohne Netzwerk finden können?