Ob als Journalist, als Grafikdesigner, Künstler oder Fotograf:
Fast jeder Freiberufler hat schon während seines Studiums als Selbstständiger gearbeitet. Was liegt da näher als sich nach dem Studium durchzustarten und offiziell Freiberufler zu werden?
Vor allem, weil die freiberufliche Tätigkeit ihren Reiz hat:
Man kann sein eigenes Ding machen – anstatt in irgendeiner Firma zu versauern. Nur sollte man auch sehen, dass man davon leben kann. Denn viele Freiberufler-Jobs sind schlecht bezahlt. Wie werde ich also nach meinem Studium ein erfolgreicher Freiberufler?
Antworten zu solchen Fragen findet man in einem neuen E-Book, das jetzt erschienen ist: „Studenten als Existenzgründer“ heißt das E-Book, dass kostenlos auf dem Ratgeberportal für Existenzgründer und Jungunternehmer erschienen ist.
„Kreative ticken einfach anders!“
In dem E-Book kommen Gründerberater und erfolgreiche Jungunternehmer zu Wort.
Über kreative Gründer berichtet zum Beispiel Claudia Haßfurther, Beraterin an der Muthesius Kunsthochschule: „Kreative ticken einfach anders“, sagt sie. „Es sind tendenziell keine Unternehmensgründer, die nach einem festen Plan ein Unternehmen aufbauen.“ Ein ernsthaften Businessplan machen also die wenigsten – obwohl genau der gar nicht so schlecht wäre.
Gerade Kreative sollten sich nicht von der Verwaltungsarbeit erschlagen lassen, sagt Claudia Haßfurther. „Man muss sich seine kreativen Freiräume schützen!“
Für angehendende Freiberufler ist unter anderem das Interview mit Daniel Straub interessant. Der Kieler Designer hat ein schwimmendes Wohnmobil entwickelt. Eine verrückte Idee – die sich durchgesetzt hat. „Ich habe die Idee vier bis fünf Jahre mit mir herumgeschleppt“, sagt Daniel Straub.
Der Designer hatte vorher seine Abschlussarbeit dafür genutzt, seine Geschäftsidee zu prüfen und weiterzuentwickeln. Während er die Arbeit schrieb, knüpfte er bereits erste Kontakte zu Kooperationspartnern aus der Industrie.
