Rendite und Steuerspareffekt bei der Rürup-Versicherung herstellen



Dass die Rürup-Rente für Freiberufler und Selbstständige durchaus sinnvoll ist, ist allgemein bekannt.

Doch inwieweit sich der Vorteil erstreckt, ist vielen Versicherten oder Versicherungswilligen unklar.

In dem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass Ursula von der Leyen ab 2013 plant, allen Freiberuflern eine Pflichtversicherung für das Alter aufzubürden.
Das heißt, dass wohl auch deutlich mehr Rürup-Renten abgeschlossen werden.

 

Den Steuerspareffekt richtig nutzen

Das Finanzamt erkennt bei der Rürup-Rente jährlich bis zu 20.000 Euro für die Beiträge an, bei Verheirateten sind es sogar bis zu 40.000 Euro.

Für dieses Jahr gilt, dass bis zu 74 Prozent der Beiträge als Sonderausgaben abgesetzt werden können. Bis zum Jahr 2025 soll dieser Betrag bis auf 100 Prozent steigen.

Der Steuerspareffekt ist ausschlaggebend dafür, ob sich die so genannte Basis-Rente für den Sparer lohnt oder ob er nicht doch besser auf andere Möglichkeiten der Altersvorsorge ausweichen sollte.

Grundsätzlich gilt bei der Rürup-Rente:
Vielverdiener, die hohe Steuern zahlen, profitieren besonders, vor allem dann, wenn sie sich möglichst dicht am Renteneinstiegsalter befinden.
Der Grund dafür ist, dass zurzeit die Absetzbarkeit von der Steuer höher ist, als die späteren Steuerzahlungen auf den Auszahlungsbetrag sein werden (siehe auch unseren Beitrag: Rüruprente und Steuern).

Rendite

Derzeit muss festgehalten werden, dass die Rendite bei der Rürup-Rente im Sinken begriffen ist.

Schuld ist der Garantiezins, der momentan recht gering ist. Er liegt jetzt nur noch bei 1,75 Prozent, noch vor kurzem betrug er 2,25 Prozent. Vor allem die klassischen Tarife mit Beitragsgarantie gehen als Verlierer aus einem Test hervor.

Negativ entwickelt haben sich auch die Überschussbeteiligungen. Diese werden von den Versicherten selbst erwirtschaftet und zwar über den Garantiezins hinaus.

Interessant ist, dass der Steuerspareffekt und damit die Rendite auch negativ sein können.

Die Rürup-Rente gilt daher nicht immer als empfehlenswert, Einzahlungs- und Auszahlungsphase müssen über die gesamte Laufzeit betrachtet werden, um festzustellen, ob sich die Basis-Rente lohnt oder nicht.

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