Die Bundesagentur für Arbeit spart seit Beginn 2011 in ihren Förderprogrammen für Arbeitslose.
Nun, Mitte 2012, zeigen sich die dramatischen Auswirkungen dieses Sparprogramms.
Im Juni 2012 wurden zum Beispiel 963.000 Menschen gezählt, die in Förderprogrammen unterstützt werden, das ist ein Fünftel mehr als noch im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt.
Vor allem die Existenzgründer sind betroffen, hier werden aktuell etwa 25.000 Menschen weniger mit einem Gründungszuschuss gefördert. Ministerin Ursula von der Leyen verteidigt das Programm aber rigoros mit der Begründung, dass bei sinkender Arbeitslosigkeit eben auch die Fördermittel gestrichen werden müssten.
Das hat allerdings zur Folge, dass weniger Fachkräfte ausgebildet werden, denn viele Arbeitslose würden bei einer besseren Finanzierung an einer entsprechenden Fachausbildung teilnehmen.
Die Bundesagentur für Arbeit ist indes der Meinung, dass im Jahr 2012 sogar mehr Geld zur Verfügung stünde, eben weil es weniger Arbeitslose gibt. Insgesamt wurden zwar weniger Mittel bereitgestellt, dafür waren es aber auch weniger Menschen, auf die diese aufgeteilt werden mussten