Für kreative Studenten, die erfolgreiche Freiberufler werden wollen

Ob als Journalist, als Grafikdesigner, Künstler oder Fotograf:
Fast jeder Freiberufler hat schon während seines Studiums als Selbstständiger gearbeitet. Was liegt da näher als sich nach dem Studium durchzustarten und offiziell Freiberufler zu werden?

EBook - Student als Existenzgründer

Vor allem, weil die freiberufliche Tätigkeit ihren Reiz hat:
Man kann sein eigenes Ding machen – anstatt in irgendeiner Firma zu versauern.  Nur sollte man auch sehen, dass man davon leben kann. Denn viele Freiberufler-Jobs sind schlecht bezahlt. Wie werde ich also nach meinem Studium ein erfolgreicher Freiberufler?

Antworten zu solchen Fragen findet man in einem neuen E-Book, das jetzt erschienen ist: „Studenten als Existenzgründer“ heißt das E-Book, dass kostenlos auf dem Ratgeberportal für Existenzgründer und Jungunternehmer erschienen ist.

„Kreative ticken einfach anders!“

In dem E-Book kommen Gründerberater und erfolgreiche Jungunternehmer zu Wort.

Über kreative Gründer berichtet zum Beispiel Claudia Haßfurther, Beraterin an der Muthesius Kunsthochschule: „Kreative ticken einfach anders“, sagt sie. „Es sind tendenziell keine Unternehmensgründer, die nach einem festen Plan ein Unternehmen aufbauen.“ Ein ernsthaften Businessplan machen also die wenigsten – obwohl genau der gar nicht so schlecht wäre.

Gerade Kreative sollten sich nicht von der Verwaltungsarbeit erschlagen lassen, sagt Claudia Haßfurther. „Man muss sich seine kreativen Freiräume schützen!“

Für angehendende Freiberufler ist unter anderem das Interview mit Daniel Straub interessant. Der Kieler Designer hat ein schwimmendes Wohnmobil entwickelt. Eine verrückte Idee – die sich durchgesetzt hat. „Ich habe die Idee vier bis fünf Jahre mit mir herumgeschleppt“, sagt Daniel Straub.

Der Designer hatte vorher seine Abschlussarbeit dafür genutzt, seine Geschäftsidee zu prüfen und weiterzuentwickeln. Während er die Arbeit schrieb, knüpfte er bereits erste Kontakte zu Kooperationspartnern aus der Industrie.

Wie professionell sind Sie als Freiberufler?

Früher oder später kommt sicherlich jeder Freiberufler einmal an den Punkt, an dem er sich fragt, wie professionell er eigentlich ist. Dann ist es notwendig, sich selbst ein paar kritische Fragen zu stellen und zu klären, wo man selbst denn eigentlich einmal hin möchte.

Wie sehen die eigenen Zukunftsvorstellungen aus?
Was könnte vielleicht in zehn Jahren sein?

Doch diese Fragen kratzen nur an der Oberfläche, Sie müssen detaillierter nachfragen, damit Sie zu einem klaren Ergebnis kommen.
Zuerst einmal müssen Sie überprüfen, wie wirtschaftlich Sie eigentlich arbeiten. Eventuell ist es doch der Fall, doch meist herrschen kaum Kenntnisse über betriebswirtschaftliche Zusammenhänge bei einem Freiberufler vor.

Fundierte Berechnungen und Honorar-Kalkulationen sind daher oft Mangelware und der Gewinn ist teilweise kleiner, als er sein müsste.

Ihre Alleinstellungsmerkmale

Schauen Sie sich Ihre eigenen Kernkompetenzen an und entscheiden Sie, warum Sie den Job überhaupt machen.

Sind Sie so gut darin, dass sich ein Alleinstellungsmerkmal finden lässt?

Oder üben Sie den Beruf nur aus, weil sich damit eben Geld verdienen lässt, Sie diese Dienstleistung aber eigentlich gar nicht mehr in dem Maße anbieten wollen?

Wenn Sie das Gefühl haben, Sie würden ständig nur auf der Stelle treten und es würde beruflich nicht mehr voran gehen, kann das durchaus daran liegen, dass Ihnen das Alleinstehungsmerkmal fehlt und Sie sich für sich selbst und auch für andere gut ersichtlich auf dem Markt nicht positionieren können.

Die Kunden überprüfen

Wenn Sie überprüfen wollen, wie professionell Sie sind, gehört dazu natürlich auch ein Check der Kunden.
Vielleicht zählen zu Ihrem Kundenstamm Auftraggeber, deren Aufträge mit einem hohen Zeitaufwand verbunden sind.

Viel Arbeit und ein geringes Budget wirken schnell demotivierend und können die Ursache dafür sein, dass es mit der eigenen Firma nicht ganz rund läuft.

Analysieren Sie die Auftraggeber auf Herz und Nieren und sehen Sie so, an welcher Stelle Sie sich vielleicht verbessern müssen – und auch Ihre Kunden. Eventuell sind neue Marketingmaßnahmen nötig, damit andere Kunden gewonnen werden können.

Haben Sie den Mut, einen neuen Weg zu gehen und sich zu entwickeln. Nur damit kann Professionalität einher gehen.

Kleinunternehmerregelung für Freiberufler – ja oder nein?

Freiberufler werden per Gesetz von der Bürokratie zumindest zum Teil verschont, zumindest, wenn sie dies wünschen.
Denn für sie besteht die Möglichkeit der Nutzung der so genannten Kleinunternehmerregelung.

Wer diese Regelung in Anspruch nehmen will, kann auf seinen Rechnungen als Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer ausweisen.

Damit entfallen die gegenüber dem Finanzamt vorzunehmenden Umsatzsteuer-Voranmeldungen, die monatlich oder für jedes Quartal durchgeführt werden müssen. Um als Kleinunternehmer eingestuft zu werden, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein:

- Im Jahr der Gründung dürfen nicht mehr als 17.500 Euro erwirtschaftet werden.
- Im folgenden Jahr dürfen nicht mehr als 50.000 Euro eingenommen werden.

Es gibt aber keine Pflicht für den Freiberufler, an der Kleinunternehmerregelung teilzunehmen.

Er kann den Verzicht darauf auch dann erklären, wenn er weniger als 17.500 Euro einnehmen wird.
Allerdings wird in dem Fall das Finanzamt sicherlich nachfragen und die Gründe müssen dargelegt werden.

Für die Kleinunternehmerregelung spricht:
- Es müssen keine Umsatzsteuer-Voranmeldungen vorgenommen werden.
- Es müssen keine jährlichen Jahresumsatzsteuererklärungen abgegeben werden.
- In den Rechnungen wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
- Der gesamte Rechnungsbetrag wird durch die fehlende Umsatzsteuer niedriger, private Kunden profitieren davon.

Es gibt allerdings auch einen Punkt, der gegen die Teilnahme an der Kleinunternehmerregelung spricht.
Wer zum Beispiel eine größere Investition plant, muss zwar den vollen Kaufpreis dafür bezahlen, kann sich aber später die gezahlte Umsatzsteuer wiederholen. Damit ist die Investition für ihn günstiger.

Für einige Freiberufler ist auch ein Nachteil, wenn sie auf den Rechnungen den Gebrauch der Kleinunternehmerregelung ausweisen müssen.

Die Kunden wissen dann, dass der jährliche Umsatz unter 17.500 Euro liegt, woraus einige schließen, dass die Leistung des Freien nicht so gut ist. Häufig wird nämlich davon ausgegangen, dass ein hohes Honorar für gute Qualität der Arbeit spricht.

Wer als Freiberufler gut ist, nimmt hohe Honorare ein und müsste ausgelastet sein – da dürfte es doch nicht bei Einnahmen unter 1500 Euro pro Monat bleiben, denken viele Kunden und sehen sich nach anderen Anbietern um.

Wer aber schon als Neustarter in die Freiberuflichkeit einige Kunden mitnehmen kann oder bereits Kontakte hat, auf die er zurückgreifen kann, für den spielt das wohl kaum eine Rolle.

Apps – die kleinen ganz großen mobilen Helfer

Die Projekte häufen sich. Lästige, aber wichtige Verwaltungsarbeit raubt Zeit und Nerven. Der Tag könnte gerne mehr als 24 Stunden haben! Was also tun? Wie kann man sein Zeitmanagement optimieren und gleichzeitig Ordnung in den Papieren schaffen?

Die Antwort vieler Zeitmanagement-Gurus:
Nutzen Sie Ihre “Extra”-Zeit. Gemeint sind Wartezeiten beim Arzt, Bahnfahrten oder alle anderen kurzen oder langen Pausen unterwegs oder daheim. Laptops und Notebooks erweisen sich dabei meist als unkomfortabel – dafür gibt es feinere und bequemere Lösungen.
Weltweit werden Smartphones nicht nur fürs Internetsurfen, Navigieren, Lesen von Nachrichten und Musikhören genutzt, sondern zunehmend auch fürs Managen und Planen. Der Anteil der Smartphone-Nutzer in Deutschland ist von 18% Anfang 2011 auf rund 23% Ende 2012 gestiegen (Quelle: http://goo.gl/y4Ame). Diese rapide Entwicklung fördert auch die Expansion des Applikationen-Marktes.
Viele Freiberufler kennen bereits diese nützlichen Helfer, kurz “Apps” genannt. Wie schön ist es zum Beispiel, wenn man mit dem Smartphone seine Belege und sonstigen Schriftstücke scannen bzw. faxen und seine Arbeitszeiten einfach und schnell erfassen kann!

Mobiles Scannen

Eine Scan App ist eine typische App zum Erfassen und Scannen Ihrer Belege, Rechnungen und vielem mehr. Besonders vorteilhaft zeigt sich eine Scan App bei Präsentationen, Vorträgen und Meetings:
Sie können Whiteboards oder Flipcharts einfach fotografieren, daraus ein PDF-Dokument erstellen und es direkt an Kollegen oder Kunden via E-Mail versenden.

Das Besondere an der Applikation ist, dass Sie Ihre Dokumente direkt auf Ihrem Smartphone bearbeiten und optimieren können, z.B. den Grauschleier entfernen oder die perspektivischen Verzerrungen korrigieren.

Die Freiberufler, die international arbeiten, können die gescannten Dokumente zu GoogleDocs™ hochladen und von der Google Texterkennung (OCR) in eine von über 40 Sprachen übersetzen. Die App erfüllt ihre Funktionen unkompliziert und zuverlässig und erleichtert den Arbeitsalltag eines Freelancers dadurch erheblich.

Mobile Arbeitszeiterfassung

Eine weitere empfehlenswerte App für Freiberufler mit einem planungsintensiven Arbeitsalltag ist die Timesheet App – eine Applikation zur Zeiterfassung. Mit dieser App lassen sich Ihre Arbeitszeiten, Projekte und Tätigkeiten perfekt verwalten.

Setzen Sie Budgets, Stundensätze und Aufschläge fest und behalten Sie Ihre Projekte unter Kontrolle. Eine Neuigkeit auf dem Markt stellt die Geolokalisierungsfunktion dar – eine automatische Aufenthaltsortbestimmung mit passender Tätigkeitsselektion. Als Ergebnis haben Sie eine PDF-Datei mit allen Angaben, die Sie direkt verschicken können.

Mobiles Faxen

Die Fax App macht aus Ihrem Smartphone ein mobiles Fax- und Belegcenter. Damit können Sie Ihre Belege, Dokumente, Verträge, Quittungen und Gesprächsnotizen an Ihre Geschäftspartner, Kunden und Kollegen faxen. Die integrierte Bildbearbeitung “säubert” die Aufnahmen und wandelt sie, sofern gewünscht, in Schwarz-Weiß-Dokumente.

Natürlich lässt sich die Vorlage auch unbearbeitet als grau skaliertes Bild oder als Original-Foto schicken. Außerdem können Sie auch mehrseitige Dokumente erstellen und Fax-Deckblätter mit Ihrem Logo verwenden.

Falls Sie möchten, können Sie die Dokumente auch via E-Mail versenden. Das Arbeiten mit dieser App ist sehr komfortabel. Die integrierte Funktion fürs Hinterlegen der Absender-Informationen für Ihren E-Mail-Versand spart Zeit.

Kanten der zu bearbeitenden Dokumente werden automatisch erkannt – Sie brauchen nur ein Foto vom Dokument aufzunehmen oder es aus Ihrer Kamera-Rolle auf dem Smartphone auszuwählen.

Um die App sinnvoll zu nutzen, brauchen Sie ein Konto bei einem Faxprovider Ihrer Wahl, z.B. Web.de Fax, PamFax, InterFax oder Sipgate. Bei vielen Fax-App-Anbietern können Sie die Dokumente direkt aus dem Cloud-Service wie Dropbox, Google Docs, iDisk oder Box.net mobil faxen.

Gastbeitrag von:


FINARX GmbH – Mobile. Business. Applications.

Bei der Existenzgründung alles richtig machen

Schon bei der Existenzgründung eines Unternehmens kommt es darauf an, dass Kontakte zu anderen Freiberuflern vorhanden sind.
Das Motto „Synergien nutzen“ kommt schließlich nicht von ungefähr.

Die Gründung des eigenen Unternehmens, beziehungsweise die Anmeldung der Freiberuflichkeit ist es nicht allein, was den Erfolg ausmacht, so viel ist klar.
Das wirtschaftliche Denken gehört ebenso dazu, wie jede Menge Kreativität.

Gerade am Anfang der freiberuflichen Tätigkeit muss darauf geachtet werden, wo Einsparmöglichkeiten vorhanden sind. Das beginnt bereits bei der Anmeldung des Geschäftskontos – ein kostenloses Girokonto oder nicht?

Rechtzeitig an die Finanzierung denken

Müssen Sie einen Antrag auf Kredit bei einer Bank stellen oder wollen von einem Förderkredit der KfW profitieren, so lassen Sie die entsprechenden Verträge rechtzeitig von fachkundiger Seite prüfen. Entscheidende Fehler können so vermieden werden.

Vereinbaren Sie die Höhe des Honorars für eine Beratung aber immer zu Beginn, denn so erleben Sie keine unliebsamen Überraschungen. In punkto Geld gilt ohnehin, dass Sie sich auf jeden Fall rechtzeitig über alles informieren sollten.

Denn für viele Anträge kann es ansonsten zu spät sein und es ist extrem ärgerlich, wenn Sie Gelder nicht bekommen, weil Sie Fristen versäumt haben. Kosten sind nicht zu vermeiden, sie sind für die Gründung sogar notwendig. Als Freiberufler müssen Sie in Vorleistung gehen und zum Beispiel Büroräume anmieten. Kosten sind also notwendig, es muss nur ein guter Weg gefunden werden zwischen der Vermeidung von Kosten und der sinnvollen Geldausgabe.

Für Verträge ist wichtig, dass diese immer schriftlich geschlossen werden.
Auch, wenn Sie zum Beispiel einen Kunden noch aus Ihrer Zeit als Angestellter kennen, sollten Sie bei einem Auftrag, den er Ihnen nun als Freiberufler erteilt, darauf bestehen, dass der Vertrag schriftlich geschlossen wird. Bekommen Sie einen Vertrag vorgelegt, etwa, weil Sie mit einem anderen Freiberufler kooperieren wollen, so lesen Sie den Vertrag genau durch, ehe Sie ihn unterzeichnen.

Apropos Verträge:

Wenn Sie sich gleich zu Beginn der Tätigkeit als Freiberufler für eine Versicherung entscheiden, wie etwa die Berufshaftpflichtversicherung, so achten Sie darauf, dass die angegebene Deckungssumme ausreichend ist. Ansonsten nützt die beste Versicherung nichts und Sie sind am Ende trotzdem pleite.  Jeder Freiberufler sollte zwingend ein Berufsunfähigkeits-Versicherung besitzen – dies gilt auch für junge Existenzgründer.

Nutzen Sie für Ihren Erfolg unbedingt Netzwerke

Wichtig sind zudem die Netzwerke, die ein Freiberufler im besten Fall schon haben sollte, an denen er aber ansonsten arbeiten kann.

Denn diese Netzwerke bringen ihn beruflich voran, bringen neue Kunden und Kontakte, die sich aus der einfachen Tätigkeit als Freiberufler nicht ergeben hätten.

Denn schließlich kennt immer irgendwer irgendwen, der wieder jemanden kennt, der einen Auftrag zu vergeben hat.

Wie hätten Sie denjenigen ohne Netzwerk finden können?

Rürup-Rente auch für Freiberufler

Für einen Freiberufler kann der Abschluss einer Rürup-Rente durchaus lohnend sein, vorausgesetzt, es werden vor Vertragsunterzeichnung einige Dinge bedacht.


Das betrifft zum Beispiel die beiden Varianten der Rürup-Rente, einmal die klassische Rentenversicherung und dann die fondsgebundene Versicherung.
Hier muss jeder Freiberufler wissen, wie risikofreudig er ist, denn für jemanden, der ein gewisses Risiko einzugehen bereit ist, ist die fondsgebundene Versicherung die bessere Wahl.

Rürup-Rente für Freiberufler

Hier sind höhere Renditen möglich, als bei der klassischen Rentenversicherung, die dafür aber wiederum auf Sicherheit und auf eine garantierte Verzinsung setzt. Bei der fondsgebundenen Versicherung kann nicht garantiert werden, dass ein bestimmter Betrag am Ende auch an den Versicherten ausgezahlt wird.
Der Grund dafür liegt einfach darin, dass niemand wissen kann, wie sich ein Fonds entwickelt.
Natürlich sind auch immer Kursschwankungen und damit Verluste möglich.

Wichtig ist, dass der so genannte Rentenfaktor bei Vertragsunterzeichnung festgelegt wird.
Anhand dieses Faktors wird die Höhe der Rente berechnet, was bedeutet, dass der Faktor möglichst hoch sein sollte.

Je höher er ist, desto höher fällt die spätere Rente aus. Weil aber bei einer fondsgebundenen Versicherung die Festlegung des Rentenfaktors nicht möglich ist, gibt es dabei einen zusätzlichen Unsicherheitsfaktor für den Versicherten.
Daher gilt, wer die private Altersvorsorge lieber sicher gestalten möchte, der sollte auf die klassischen Produkte ausweichen.

Diese Form der Rürup-Rente wird von Versicherungsunternehmen und von Banken angeboten

Vor- und Nachteile einer günstigen privaten Krankenversicherung – Was Freiberufler bei der Steuererklärung beachten sollten

Seit einem Gesetz von 2010 können private und gesetzlich Krankenversicherte einen Teil ihrer Versicherungszahlungen bei der Steuererklärung geltend machen und absetzen.

Bis zu 10 Milliarden Euro sollen somit alle deutschen Versicherungsnehmer einsparen. Hier lesen Sie was Sie als Privatpatient vom Staat wiederbekommen können.

Was dürfen Sie bei der Steuererklärung absetzen?

Prinzipiell gilt, dass alle gesetzlich Versicherten ihre Versicherungsbeiträge als Sonderausgaben geltend machen können. Dies ist jedoch bei einer privaten Krankenversicherung anders. Bei privat Versicherten hängt die Summe letztendlich vom gewählten Tarif ab.

Hierbei dürfen lediglich die Beiträge in der Steuererklärung angegeben werden, die der Grundversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung entsprechen. Die günstigste private Krankenversicherung hat daher auch steuerliche Vorteile. Denn wenn der Leistungskatalog der privaten Krankenversicherung nah an dem der gesetzlichen Basisversicherung liegt, kann damit gerechnet werden, den Großteil aller gezahlter Beiträge zurückerstattet zu bekommen. Im Durchschnitt sind das in etwas 30 bis 80 Prozent der monatlichen Beträge, je nachdem wie umfangreich die private Krankenversicherung ist.

Die Beitragsrückerstattung – ein Nachteil bei der Steuererklärung

Bei den privaten Krankenversicherungen gibt es immer mehr Tarife mit Beitragsrückerstattung. Hierbei bekommen die Versicherungsteilnehmer ihre Beiträge zurück, wenn sie die Leistungen der Versicherung nicht in Anspruch genommen haben.

Dieses Prinzip lohnt sich zwar für junge und gesunde Menschen, da sie kaum monatliche Fixkosten auf Seiten der privaten Krankenversicherung haben. Bei den Möglichkeiten der steuerlichen Absetzungen haben Tarife mit Beitragsrückerstattung jedoch einen entscheidenden Nachteil. Die Rückzahlungen an die Versicherungsnehmer müssen als positives Einkommen bei der Steuererklärung angegeben werden. Somit verringert sich die absetzbare Versicherungssumme auf ein Minimum.

Quelle: Die günstigste private Krankenversicherung finden

Insolvenzantrag durch Krankenkasse und Finanzamt

Als Gläubiger für einen Freiberufler kommen in erster Linie die Krankenkasse oder das Finanzamt in Frage, sie halten sich erfahrungsgemäß deutlich weniger mit der Eröffnung eines solchen Verfahrens zurück.

Sie stellen einen Gläubigerantrag, der das Verfahren eröffnet.
Darin müssen sie ihre Forderungen sowie den Grund für die Verfahrenseröffnung glaubhaft machen. Das Verfahren beginnt dann mit der Zustellung des Antrags an den Schuldner.

Wichtig ist hier, auf die Fristen zu achten, die im Antrag angegeben sind, damit der Schuldner seine Handlungsfreiheit nutzen kann.
Insolvenzantrag des Freiberuflers

Er hat verschiedene Möglichkeiten, auf den Antrag zu reagieren

So kann er die Forderungen begleichen und beseitigt damit den Grund für das Verfahren. Er kann auch eine begründete Einwendung einreichen. Werden entsprechende Verhandlungen geführt, kann es sein, dass der Insolvenzantrag durch den Gläubiger zurückgenommen wird. Der Eröffnungsantrag kann auch abgewiesen werden, weil die Insolvenzmasse zu gering wäre, um die Kosten für das Verfahren zu decken.

Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der Gläubiger keinen Vorschuss auf die Kosten leistet und kaum Sach- oder Barvermögen beim Schuldner vorhanden ist.

Antrag auf Restschuldbefreiung oder Stundung stellen

Der Schuldner kann überdies einen Antrag auf Restschuldbefreiung oder auf Stundung der Verfahrenskosten stellen. Wurde ein Regelinsolvenzverfahren eingeleitet, so ist das Einreichen eines Insolvenzplanes oder der Antrag auf Freigabe des Geschäftsbetriebes möglich.

Definition Freiberufler

Der Begriff des Freiberuflers wird oft sehr ungenau verwendet, dabei gibt es eine genaue Definition für die freien Berufe. Beim Definieren selbst hilft eine kleine Checkliste, die die wichtigsten Merkmale der freien Berufe beinhaltet:

- Der Beruf erfordert eine hohe berufliche Ausbildung oder eine besondere schöpferische Begabung.
- Die Tätigkeit wird unabhängig und eigenverantwortlich selbstständig ausgeübt.
- Es wird kein Handel oder eine Massenproduktion betrieben.
- Die eigene Arbeitsleistung steht im Vordergrund.
- Der Beruf wird als Katalogberuf im Einkommenssteuergesetz geführt.

Freiberufler werden entweder in die Katalogberufe oder in die katalogähnlichen Berufe eingruppiert.

Wenn ein gewerblicher Anteil bei der Arbeit vorhanden ist oder die Arbeit nicht komplett durch eine eigene geistige Leistung ausgeübt werden kann, so neigen die Finanzämter zur gewerblichen Einstufung.

Diese wiederum bringt mit sich, dass der Betreffende sich beim Gewerbeamt anmelden muss und auch zur Zahlung von Gewerbesteuer verpflichtet ist. Ansonsten reicht die Anmeldung beim Finanzamt aus. Hier wird eine Steuernummer vergeben und es wird festgelegt, ob der Betreffende zur Zahlung von Einkommenssteuer im Voraus verpflichtet ist. In der Regel muss eine Steuererklärung abgegeben werden.

Der Kleinunternehmer

Wer sich als Kleinunternehmer registrieren lässt, das heißt, wer im ersten Jahr bis zu 17.500 Euro verdient und im Jahr darauf nicht mehr als 50.000 Euro, muss keine Umsatzsteuer zahlen und kann von der einfachen Gewinnermittlung Gebrauch machen.

Freiberufler  ermitteln den Gewinn über Einnahmen-Überschussrechnung

Die Einnahmen-Überschussrechnung ist ausreichend, eine Bilanzierung ist nicht zwingend.
Angehörige der freien Berufe müssen sich weder in das Handelsregister eintragen lassen, noch sind sie dazu verpflichtet, in der IHK Mitglied zu werden. Sie profitieren von deutlich einfacheren Vorschriften bzgl. der Buchführung und des Rechts.

Erfolgreich als Freiberufler arbeiten

Erfolgreich als Freiberufler arbeiten

Jeder will in seinem Beruf erfolgreich sein.
Doch auf dem Weg zum Erfolg liegen einige Hürden, die überwunden werden wollen.

So sehen sich gerade Freiberufler zu Beginn ihrer Tätigkeit einigen Problemen gegenüber. Das beginnt bei der Technik, die sie zur Ausübung ihrer Arbeit benötigen, geht über die tägliche Routine bis hin zu Fragen des Marketings und der Buchführung.

Da viele in ihrem Beruf als Quereinsteiger starten fehlen teilweise grundlegende Kenntnisse über die alltägliche Büroorganisation. Auf dieser Seite wollen wir einige Hinweise dazu geben, was beachtet werden sollte und welche Fehler besser vermieden werden.

Es geht zum Beispiel um den richtigen Umgang mit dem Kunden. Dieser ist König und will auch so behandelt werden. Dennoch ist es natürlich nicht ratsam, sich vom Kunden alles gefallen zu lassen und seinen Forderungen generell nachzugeben. Manchmal ist es eine Gratwanderung, die auf dem Weg zum Erfolg zu bestreiten ist. So will das richtige Verhandeln gelernt sein, auch das Finden und Knüpfen neuer Kontakte bedarf einiger Übung.

Online-Auftritt und Marketing
Wichtige Themen im Alltag des Freiberuflers sind sein Onlineauftritt und das Marketing, das zum Bekanntwerden (und Bekanntbleiben) nötig ist. Da niemand ohne technische Unterstützung seine Arbeit vollbringen kann, werden überdies Auskünfte über verschiedene Software für Grafiker, Lektoren oder Übersetzer gegeben.
Ein weiteres relevantes Thema ist die Finanzbuchhaltung. Gerade diese wird von vielen Freiberuflern oft sträflich vernachlässigt, bis es ein böses Erwachen gibt.

Die Organisation des Arbeitsplatzes will ebenfalls bedacht sein. So sollte die Ablage eine ordentliche Organisation erfahren, der Arbeitsplatz sollte so gestaltet sein, dass das Arbeiten einfach und effektiv möglich ist. Daten sollten regelmäßig gesichert werden. Kurzum, das Selbstmanagement will bedacht sein.

Qualität und Weiterbildung
Wer als Freiberufler Erfolg haben möchte, muss immer ein wenig besser sein, als der Wettbewerb.
Der wichtigste Faktor, um sich von der Konkurrenz abzuheben, ist die Qualität.
Weiterbildungen sind für den Freiberufler unverzichtbar und bilden die Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit.

Denn nur wer seinen Kunden hohe Qualität bieten kann, wird auch mit Aufträgen belohnt. Wichtig sind erst einmal die Kriterien, die markt- und branchenüblich sind. Diese müssen erfüllt sein.
Hinzu kommen weitere Kenntnisse und Fähigkeiten, die dazu führen, dass sich der Freiberufler von seiner Konkurrenz abhebt.
Niemals darf man in dem Fall die Werbung vergessen, die zufriedene Kunden ganz von allein erledigen. So spricht sich Qualität herum – schlechte Arbeit aber auch. Wer sich daran hält, wird mit Aufträgen belohnt oder muss auch weiterhin um solche kämpfen