Ihre Professionalität als Selbstständiger

Die Selbstständigkeit ist für viele Menschen entweder Rettungsanker aus der Arbeitslosigkeit heraus oder die Möglichkeit, sich selbst zu verwirklichen, weil der Angestelltenjob gar zu öde und zukunftslos ist.

Doch es kann passieren, dass Sie an eine Stelle kommen, an der Sie sich fragen müssen, ob die Sache noch eine Zukunft hat.

Wie sieht es aus mit dem Vorwärtskommen, können die eigenen Träume verwirklicht werden?
Und stagniert die Firma oder sieht es so aus, als wenn sie auch noch in zehn Jahren vorwärts geht?

Für die Beantwortung dieser und weiterer Fragen, die dann allerdings mehr ins Detail gehen sollten, müssen Sie eine klare Analyse des derzeitigen Standes vornehmen.

Die wirtschaftliche Lage

Prüfen Sie zuerst, wie wirtschaftlich Ihr Unternehmen ist.

Mit den Kenntnissen aus der Betriebswirtschaftslehre, die Sie hoffentlich zumindest zum Teil haben, sollten Sie hier ein Stück weit voran kommen. Wenn Ihnen selbst die nötigen Kenntnisse fehlen, ziehen Sie einen Steuer- oder Unternehmensberater hinzu, er wird Ihnen die wichtigsten Zusammenhänge erklären. Finden Sie so heraus, wo Sie im Moment finanziell gesehen mit dem Unternehmen stehen.

Einen Blick sollten Sie zudem dem eigenen Angebot gönnen.
Warum bieten Sie eine bestimmte Leistung oder ein Produkt an?
Macht Ihnen die Ausführung der Aufträge Spaß und sind Sie gut in Ihrem Job?

Finden Sie ein Alleinstellungsmerkmal, dieses kann später ausgebaut werden.
Prüfen Sie des Weiteren, ob der anvisierte Kundenstamm der richtige ist.

Werden Sie für Ihre Dienstleistungen ausreichend bezahlt oder stellt der Kunde immer nur ein kleines Budget zur Verfügung?
Kunden, die für jede Menge Arbeit sorgen, aber nur wenig bezahlen, treiben ein Unternehmen auf lange Sicht gesehen in den Ruin.

Wachstum des Unternehmens

Denken Sie auch über das weitere Wachstum nach.

Oft haben Selbstständige Angst davor, sich zu entwickeln, neue Produkte oder Leistungen anzubieten oder das Unternehmen zu vergrößern. Sie stellen sich dann die Frage, was sie tun sollen, wenn die Sache schief läuft. Was aber, wenn alles gut geht?

Wenn Sie alles überlegt angehen, können Sie auch bei einer Expansion nur gewinnen und schreiten so ein gutes Stück auf dem Weg zur Professionalität voran.

Die Selbstanalyse der freiberuflichen Tätigkeit

Irgendwann kommen Sie als Freiberufler vielleicht an den Punkt, an dem Sie denken, dass es so nicht weitergehen kann. Wenn Sie mit Ihrem betrieblichen Gewinn als Freiberufler nicht einverstanden sind, den Sie erzielen – aus welchen Gründen auch immer – dann ist es Zeit für eine Analyse der eigenen freiberuflichen Tätigkeit. Auch Sie haben sicherlich einige Schwachstellen in Ihrem Unternehmen, die es zu finden gilt und aus denen Sie lernen können. Der beste Zeitpunkt für eine Unternehmensanalyse stellt sich meist zum Jahreswechsel, denn dann liegen die aktuellen Daten der Firma vor.

Die eigene Person

Die meisten Freiberufler arbeiten allein – also als Einzelunternehmer, zumindest in den kreativen Berufen. Sie können daher kein komplettes Unternehmen analysieren, sondern meist nur ihre eigene Person. Untersuchen Sie sich selbst hinsichtlich der eigenen Kompetenzen, der Arbeitsweise und der Fähigkeiten, die in den Beruf eingebracht werden können. Bewerten Sie dafür Ihre eigenen Stärken und Schwächen und beachten Sie den aktuellen Markt? Gibt es hier Risiken für Sie? Chancen und Risiken sowie die Stärken und Schwächen können in eine Matrix eingetragen werden, dann ergibt sich ein besseres Bild über die Einflussfaktoren, die für Sie eine Rolle spielen. Finden Sie dabei auch heraus, ob Ihr Alleinstellungsmerkmal noch funktioniert oder ob es das überhaupt noch gibt. Bieten Sie immer noch etwas Einmaliges an oder wurden Sie längst von der Konkurrenz überholt? Dabei geht es nicht nur um ein alleiniges Merkmal, auch eine Kombination verschiedener Eigenschaften kann zu etwas ganz Besonderem führen.

Die eigene Positionierung

Wenn Sie Ihre eigene Position auf dem Markt finden wollen, dann sollten Sie sich einige Fragen stellen. So zum Beispiel, ob Sie etwas von der Konkurrenz unterscheidet. Machen Sie etwas besser, bieten Sie andere Leistungen an? Und warum sollte ein Kunde gerade Ihnen den Auftrag geben und nicht einem der anderen zahlreichen Anbieter, die es auf dem Markt gibt? Positionieren Sie sich durch Fachkompetenz, durch besondere Kenntnisse – auch in Bezug auf Fremdsprachen -, durch Referenzen oder durch ein Expertennetzwerk. Versuchen Sie, Ihr Angebot genau auf Ihre Stärken hin abzustimmen, denn nur so ergibt sich ein Portfolio, das Sie exakt erfüllen und anbieten können.

Umsetzung unternehmerischer Ziele als Freiberufler

Ihre unternehmerischen Ziele sollten sich damit befassen, dass Sie sich auf dem Markt positionieren können, dass Sie rentabel arbeiten und dass Sie einen Kundenkreis Ihr Eigen nennen, der sich auch wirklich für eine langfristige Zusammenarbeit lohnt.

Haben Sie bestimmte Ziele gefasst, so führt der Weg dorthin nur über das Einhalten einiger Punkte, die für jeden Unternehmer wie auch Freiberufler gleichermaßen gelten.

Das beginnt zum Beispiel mit einer fundierten Kalkulation der Honorare und einer Finanzplanung, die zumindest mittelfristig angelegt ist.

Doch es darf natürlich nicht nur bei der Kalkulation bleiben, denn das ausgezeichnet kalkulierte Honorar muss gegenüber dem Kunden auch durchgesetzt werden.

Sie müssen dafür kein Experte in Sachen Buchführung werden, aber einige Grundkenntnisse sollten Sie schon aufweisen können.

Die gesamte Finanzplanung sollte mittelfristig angelegt sein, damit Sie auch über unvorhersehbare Dinge hinwegkommen, ohne gleich in die Insolvenz gehen zu müssen.

Der Markt und die eigene Position

Ein Ziel für den Freiberufler dürfte die Positionierung auf dem Markt sein.

Überprüfen Sie hierzu, ob sich Ihre eigenen Schwerpunkte der Arbeit inzwischen vielleicht verschoben haben oder ob Ihr Geschäftsmodell überhaupt Bestand haben kann.

Eventuell müssen Sie neue Kompetenzen erwerben, damit Sie dort mitspielen können, wo Sie das gern möchten.

Marketing und Akquise spielt eine ganz große Rolle bei der Positionierung des Freiberuflers.

Vielen Freien fällt es aber schwer, sich aktiv um neue Kunden zu kümmern. Akquise wird als aufdringlich und anstrengend empfunden.

Nun kommen die Kunden aber nicht von selbst zu Ihnen, sie müssen schon wissen, dass es Sie gibt. Kümmern Sie sich stets darum, dass neue Kunden zu Ihnen kommen, vermarkten Sie sich selbst.

Große Belastungen als Freiberufler reduzieren

Wenn Sie besondere Herausforderungen meisten müssen, beispielsweise als Freiberufler mit Familie, dann sollten Sie als Freiberufler auf  Zeitmanagement setzen.

Diese ermöglicht es, die eigenen Kapazitäten einzuhalten und mit den vorhandenen Ressourcen zu wirtschaften. Arbeiten Sie effektiv und planen Sie Ihre Tätigkeiten.

Wenn Sie das Gefühl haben, von der Last der Aufträge erdrückt zu werden, kann es sinnvoll sein, sich zu vergrößern.

Stellen Sie Mitarbeiter ein oder arbeiten Sie mit anderen Freiberuflern zusammen.
Möglichkeiten der Entlastung gibt es viele und es zeugt von Professionalität, diese auch zu nutzen.

Als Freiberufler aufgeben oder weitermachen





Wohl jeder Freiberufler stand schon einmal vor der Frage, ob sich die Sache noch lohnt.
Die Wirtschaftskrise hat sich vielleicht bemerkbar gemacht und die Kunden aus großen Unternehmen sind weggebrochen.
Aufträge fehlen.
Werden nun neue Projekte anschließen oder geht die Sache gänzlich den Bach herunter?
Ob die freiberufliche Tätigkeit tragfähig ist oder nicht, sollte auf keinen Fall daran festgemacht werden, wenn es kurzfristig schlechter läuft.

Nutzen Sie diese Zeit für ein strategisches Vorgehen und suchen Sie nach Entwicklungsmöglichkeiten.

Es gibt bestimmte Fallen, in die viele Freiberufler tappen, die dann aber auch oft zum Straucheln führen. Daher sollten Sie diese kennen, um sie zu vermeiden.

Zum einen muss hier erwähnt werden, dass viele Freiberufler doch sehr optimistisch ihren Stundensatz kalkulieren.

Beschummeln Sie sich nicht selbst und gehen Sie realistisch an die Kalkulation heran, das erspart spätere Reinfälle. Kennen Sie dafür die eigene finanziellen Schmerzgrenze, die Sie nicht überschreiten dürfen.

Beauftragung freier Mitarbeiter

Versuchen Sie, nicht immer alles allein machen zu wollen.

Wenn Sie es sich leisten können, stellen Sie Mitarbeiter ein für die Dinge, die Ihnen nicht so liegen – Organisation und Ablage vielleicht oder die Buchführung.

Auch das Beauftragen freier Mitarbeiter kann hier ausreichend sein, denn sie werden nur bei Bedarf dazu geholt.

Lernen Sie, „Nein“ zu sagen. Wenn Aufträge nicht rentabel sind, weil zu wenig Geld für zu viel Arbeit geboten wird, müssen Sie diese Aufträge nicht annehmen.
Sie erweitern damit zwar vielleicht den Kundenkreis, haben aber weniger Zeit, sich nach besseren Kunden umzusehen.

Denken Sie auch daran, dass die Kunden Profis suchen, niemand soll alles können und anbieten, das weckt nur Misstrauen. Schnell wird hier der Schluss gezogen, dass alles geboten wird, aber nichts professionell ist.

Eigene Wünsche und Ziele im freien Beruf umsetzen

Wer sich die Frage stellt, ob er aufgeben soll oder lieber weitermacht, sollte auch daran denken, wie viel Herzblut er in sein Unternehmen gesteckt hat.

Bleibt noch Zeit, die eigenen Wünsche und Ziele zu verfolgen oder geht es nur noch darum, pro Monat über die Runden zu kommen und das benötigte Geld zu erwirtschaften?

Schaffen Sie sich Freiräume, in denen Sie eigenen Projekten nachgehen können, treffen Sie Entscheidungen und erobern Sie sich das Stück Freiheit wieder zurück, welches den freien Beruf eigentlich ausmachen soll.

Wie professionell sind Sie als Freiberufler?



Früher oder später kommt sicherlich jeder Freiberufler einmal an den Punkt, an dem er sich fragt, wie professionell er eigentlich ist. Dann ist es notwendig, sich selbst ein paar kritische Fragen zu stellen und zu klären, wo man selbst denn eigentlich einmal hin möchte.

Wie sehen die eigenen Zukunftsvorstellungen aus?
Was könnte vielleicht in zehn Jahren sein?

Doch diese Fragen kratzen nur an der Oberfläche, Sie müssen detaillierter nachfragen, damit Sie zu einem klaren Ergebnis kommen.
Zuerst einmal müssen Sie überprüfen, wie wirtschaftlich Sie eigentlich arbeiten. Eventuell ist es doch der Fall, doch meist herrschen kaum Kenntnisse über betriebswirtschaftliche Zusammenhänge bei einem Freiberufler vor.

Fundierte Berechnungen und Honorar-Kalkulationen sind daher oft Mangelware und der Gewinn ist teilweise kleiner, als er sein müsste.

Ihre Alleinstellungsmerkmale

Schauen Sie sich Ihre eigenen Kernkompetenzen an und entscheiden Sie, warum Sie den Job überhaupt machen.

Sind Sie so gut darin, dass sich ein Alleinstellungsmerkmal finden lässt?

Oder üben Sie den Beruf nur aus, weil sich damit eben Geld verdienen lässt, Sie diese Dienstleistung aber eigentlich gar nicht mehr in dem Maße anbieten wollen?

Wenn Sie das Gefühl haben, Sie würden ständig nur auf der Stelle treten und es würde beruflich nicht mehr voran gehen, kann das durchaus daran liegen, dass Ihnen das Alleinstehungsmerkmal fehlt und Sie sich für sich selbst und auch für andere gut ersichtlich auf dem Markt nicht positionieren können.

Die Kunden überprüfen

Wenn Sie überprüfen wollen, wie professionell Sie sind, gehört dazu natürlich auch ein Check der Kunden.
Vielleicht zählen zu Ihrem Kundenstamm Auftraggeber, deren Aufträge mit einem hohen Zeitaufwand verbunden sind.

Viel Arbeit und ein geringes Budget wirken schnell demotivierend und können die Ursache dafür sein, dass es mit der eigenen Firma nicht ganz rund läuft.

Analysieren Sie die Auftraggeber auf Herz und Nieren und sehen Sie so, an welcher Stelle Sie sich vielleicht verbessern müssen – und auch Ihre Kunden. Eventuell sind neue Marketingmaßnahmen nötig, damit andere Kunden gewonnen werden können.

Haben Sie den Mut, einen neuen Weg zu gehen und sich zu entwickeln. Nur damit kann Professionalität einher gehen.

Wie Sie erfolgreich als Freiberufler arbeiten

Erfolgreich als Freiberufler arbeiten

Jeder will in seinem Beruf erfolgreich sein.
Doch auf dem Weg zum Erfolg liegen einige Hürden, die überwunden werden wollen.



DerSo sehen sich gerade Freiberufler zu Beginn ihrer Tätigkeit einigen Problemen gegenüber. Das beginnt bei der Technik, die sie zur Ausübung ihrer Arbeit benötigen, geht über die tägliche Routine bis hin zu Fragen des Marketings und der Buchführung.

Da viele in ihrem Beruf als Quereinsteiger starten fehlen teilweise grundlegende Kenntnisse über die alltägliche Büroorganisation. Auf dieser Seite wollen wir einige Hinweise dazu geben, was beachtet werden sollte und welche Fehler besser vermieden werden.

Es geht zum Beispiel um den richtigen Umgang mit dem Kunden. Dieser ist König und will auch so behandelt werden. Dennoch ist es natürlich nicht ratsam, sich vom Kunden alles gefallen zu lassen und seinen Forderungen generell nachzugeben. Manchmal ist es eine Gratwanderung, die auf dem Weg zum Erfolg zu bestreiten ist. So will das richtige Verhandeln gelernt sein, auch das Finden und Knüpfen neuer Kontakte bedarf einiger Übung.

Online-Auftritt und Marketing
Wichtige Themen im Alltag des Freiberuflers sind sein Onlineauftritt und das Marketing, das zum Bekanntwerden (und Bekanntbleiben) nötig ist.

Da niemand ohne technische Unterstützung seine Arbeit vollbringen kann, werden überdies Auskünfte über verschiedene Software für Grafiker, Lektoren oder Übersetzer gegeben.
Ein weiteres relevantes Thema ist die Finanzbuchhaltung. Gerade diese wird von vielen Freiberuflern oft sträflich vernachlässigt, bis es ein böses Erwachen gibt.

Die Organisation des Arbeitsplatzes will ebenfalls bedacht sein. So sollte die Ablage eine ordentliche Organisation erfahren, der Arbeitsplatz sollte so gestaltet sein, dass das Arbeiten einfach und effektiv möglich ist. Daten sollten regelmäßig gesichert werden. Kurzum, das Selbstmanagement will bedacht sein.

Qualität und Weiterbildung
Wer als Freiberufler Erfolg haben möchte, muss immer ein wenig besser sein, als der Wettbewerb.
Der wichtigste Faktor, um sich von der Konkurrenz abzuheben, ist die Qualität.
Weiterbildungen sind für den Freiberufler unverzichtbar und bilden die Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit.

Denn nur wer seinen Kunden hohe Qualität bieten kann, wird auch mit Aufträgen belohnt. Wichtig sind erst einmal die Kriterien, die markt- und branchenüblich sind. Diese müssen erfüllt sein.
Hinzu kommen weitere Kenntnisse und Fähigkeiten, die dazu führen, dass sich der Freiberufler von seiner Konkurrenz abhebt.
Niemals darf man in dem Fall die Werbung vergessen, die zufriedene Kunden ganz von allein erledigen. So spricht sich Qualität herum – schlechte Arbeit aber auch. Wer sich daran hält, wird mit Aufträgen belohnt oder muss auch weiterhin um solche kämpfen

Als Freiberufler in der Krise

Las Freiberufler in der Krise

Der Weg als Freiberufler kann hart und steinig sein und auch auf dem Gipfel des Erfolges kann der Absturz drohen.

Eine Krise kann schneller passieren, als einem lieb ist.

Die Gründe dafür sind verschieden.



DerSo ist es möglich, dass Sie einen großen Auftrag vorfinanziert haben und nun das Geld des Kunden nicht eingeht. Das kann Sie in Schwierigkeiten bringen, weil Sie auf der anderen Seite nicht in der Lage sind, Ihren Verpflichtungen nachzukommen.
So kann eine unverschuldete Insolvenz entstehen.

Vielleicht haben Sie sich aber auch mit der Liquiditätsplanung vertan und sind nun nicht mehr in der Lage, die Kosten zu begleichen.
Ratenzahlungen sind gut und schön, aber wer jede Anschaffung auf Raten tätigt, kann schnell den Überblick verlieren und muss im Monat eine große Summe Geldes aufbringen.

Wege aus der Krise als Freiberufler gibt es viele.

Versuchen Sie zuerst einmal, an Bargeld zu kommen.
Das kann zum Beispiel über Verkäufe von Dingen geschehen, die Sie nicht mehr zwingend benötigen.
Im privaten Umfeld finden sich sicherlich einige Gegenstände, die Sie bei einem Garagenverkauf zu Geld machen können.

Fragen Sie Freunde und Bekannte, ob Sie Ihnen Geld leihen, achten Sie aber darauf, dass alles schriftlich in einem Vertrag geregelt wird.

Fragen Sie bei der Bank nach einer Erhöhung des Diskontkredits an oder versuchen Sie, einen neuen Geschäftspartner zu finden, der zu Investitionen in Ihrem Unternehmen bereit ist.

Erst, wenn alles versucht wurde, sollte der letzte Weg aus der Krise gegangen werden:
Die Aufgabe des Unternehmens beziehungsweise der freiberuflichen Tätigkeit.

Coworking für Freiberufler



Coworking mag auf den ersten Blick eher für Selbstständige und größere Unternehmen geeignet sein, ist aber auf jeden Fall auch für einen Freiberufler geeignet.

Er kann in den Coworking Spaces, die gut ausgestattet sind und eventuell auch unter dem Namen Business Center laufen, einigen Aufgaben abgeben.

Wer sich mit der Buchhaltung als Freiberufler nicht auskennt oder einfach keine Zeit für die Ablage hat, kann hier den Sekretariatsservice in Anspruch nehmen und sich die gröbste Arbeit abnehmen lassen.

Der große Vorteil dabei ist, dass die Nutzung des Coworkings kein Muss ist. Jeder kann daran teilnehmen, wenn er möchte oder Bedarf hat und kann auf die Nutzung verzichten. Auch die zeitliche Flexibilität bleibt erhalten.

Durch das Coworking werden neue Wege aufgezeigt, die eigene Arbeit kreativer und effektiver zu gestalten.

Eine gute Möglichkeit ist das Coworking zum Beispiel dann, wenn größere Projekte zu erledigen sind. Durch die Treffen und Workshops können neue Kontakte geknüpft werden und es ist möglich, einen Partner für die Bearbeitung eines Projekts zu finden.

Sinnvoll ist das Coworking auch dann, wenn Sie zur Erledigung eines Auftrags in einer anderen Stadt zugegen sein müssen. Schließlich kann nicht jeder Auftrag vom heimischen Büro aus abgearbeitet werden. Teilweise sind zudem Treffen mit Kunden nötig.

Die Coworking Spaces bieten neben den normalen Büros auch Tagungsräume sowie meist noch Unterstützung beim Catering an.
Dies stellt also eine enorme Entlastung dar und bietet zudem die Möglichkeit, einen Kunden in angemessener Atmosphäre zu empfangen und zu betreuen – auch, wenn es nicht das Büro zu Hause ist

Zeiterfassung und Zeitmanagement

Zeiterfassung und zeitmanagement für freiberufler

In der heutigen schnelllebigen Zeit müssen Aufgaben meist sehr schnell und effizient, dabei aber trotzdem noch qualitativ hochwertig erledigt werden. Dies ist ohne ein effizientes Zeitmanagement, um sich die Arbeit gut einteilen zu können, kaum zu bewerkstelligen. Doch welche Möglichkeiten für optimale Zeiterfassung und effektives Zeitmanagement gibt es?



Zunächst würde sich eigentlich die altmodische Variante, seine Zeit minutiös mithilfe von handschriftlichen Notizen zu planen und zu dokumentieren, um so zum einen gute Arbeit abzuliefern, und diese zum anderen auch später rekonstruieren zu können, um zum Beispiel dem Auftraggeber genaue Angaben über den Zeitaufwand und die Menge der von ihnen geleisteten Arbeit bieten zu können.

Allerdings tuen sich bei diesem Lösungsvorschlag, bei näherer Betrachtung, eine Reihe von Problemen auf. Denn sobald mehrere Projekte parallel zu bearbeiten sind, oder einfach nur ein sehr großer Arbeitsaufwand vorliegt, nehmen diese Notizen viel zu viel Zeit und Arbeit in Anspruch, und werden zusätzlich noch oft unübersichtlich. Hinzu kommt noch, dass wohl kaum jemand, insbesondere bei langwierigen Arbeiten, die Disziplin aufbringt, immer wieder zum Notizblock zu greifen und alle seine Arbeiten zu notieren.

Nein, im Zeitalter des Internets und leistungsstarker Mobilgeräte, die mittlerweile beinahe alles zu können scheinen, muss es eine bessere Lösung geben.

Und die gibt es auch: moderne, optimierte Zeiterfassungsprogramme sind in der Lage, bei gekonnter Benutzung, alle diese Probleme auf einmal zu lösen. Vor allem das nachträgliche Rekonstruieren der verschiedenen Tätigkeiten wird dadurch um einiges erleichtert. Denn sie müssen nur noch Dinge wie Projekttitel, wichtige Daten, wie den Abgabetermin und den Auftraggeber eingeben, und das Programm dokumentiert völlig selbstständig alle ihre Tätigkeiten.

Ein weiterer, riesiger Vorteil dieser Programme ist, dass sie auch auf dem Handy genutzt werden können, und sie somit völlig mobil bleiben.

Besonders für Freiberufler, oder generell Arbeitnehmer, für die nicht dokumentierte Arbeitszeiten unter Umständen eine Menge verschenktes Geld bedeuten können, sind solche Programme heutzutage also ein absolutes Muss.

Tipps:
Lesen Sie doch auch unseren Beitrag Zeitmanagement für Freiberufler.

Was macht einen Freiberufler erfolgreich?

Wer als Freiberufler erfolgreichsein will, sollte sich nicht in erster Linie um Marktprognosen kümmern. Natürlich muss der Markt im Auge behalten werden. Aber wenn es Probleme gibt, sollte man versuchen, sich diesen zu näheren und sie aktiv aus dem Weg zu räumen. Die gängigen Meinungen, die aus BWL und Management kommen, sind nicht immer hilfreich für den Freiberufler.

Gründer sollten ein Ziel haben, das sie auch verfolgen.

Schlechte Marktprognosen sollten sie davon nicht abhalten. Der Businessplan muss nicht Schritt für Schritt umgesetzt werden, es genügt auch, einzelne Teile davon zu verwirklichen. Viel wichtiger ist, dass die Handlungen dem Bedarf angepasst werden und je nach Möglichkeit umgesetzt werden. Der Freiberufler sollte sich auf seine eigenen Interessen konzentrieren und auf das eigene soziale Netzwerk. Dieses gilt es weiter zu gestalten und auszubauen. Die Grenze für Investitionen sollte eher niedrig angesetzt werden, als zu hoch, auch, wenn ausreichend Geld vorhanden ist. Das Vorgehen, welches in Kursen und Business-Schools vermittelt wird, kann meist getrost ignoriert werden. Der Erfolg stellt sich dennoch ein. Natürlich heißt das nicht, dass geraten wird, in den blauen Himmel hinein zu gründen und sich nicht weiter um das zu scheren, was da noch kommen mag. Die Zukunft vorhersagen kann allerdings niemand und die Gewissheit, dass dieser oder jener Fall eintreten könnte, ist trügerisch. Erfolgreiche Freiberufler sind nicht mit Managern vergleichbar, die davon ausgehen, dass sie die Zukunft vorhersagen und beeinflussen könnten.

Viel Erfolg für 2011 wünscht das Team von “Erfolg-als-Freiberufler.de”.