Ist ein Weblog für Freiberufler sinnvoll?

Wer das Wort Blog hört, wird vielleicht an die privaten Urlaubserinnerungen denken, die nur allzu oft auf Seiten im Internet zu lesen sind. Doch das stimmt nicht ganz, Blogs sind heutzutage auch für Unternehmen von großer Bedeutung.

Die Bedienung eines Blogs ist denkbar einfach. Es gibt dafür eine spezielle Software, mit der jeder Nutzer die Webseite generieren kann.

Die Inhalte können rasch in das Internet gestellt werden. Hinzu kommt, dass Weblogs günstig zu bekommen sind. Einige Systeme sind sogar kostenlos erhältlich.
Zusätzlich kann in der Regel das gewünschte Layout selbst gestaltet werden oder zumindest durch einige Ergänzungen angepasst werden.

Der Weblog ist variabel. Hier können interessante Inhalte präsentiert werden, die den Besucher der Seite fesseln und ihn so dazu ermuntern, auch die übrigen Unterpunkte der Webseite zu beachten. Hier können auch Umfragen des Freiberufler und Videos als Firmenepräsentation eingestellt werden.

Nicht vergessen werden darf der positive Einfluss, den ein Weblog auf das Ergebnis im Suchmaschinenranking hat. Aktualität ist immer wichtig und da gerade ein Blog immer wieder mit neuen Inhalten gestaltet wird, ist das zumindest kein Problem.

Auch werden Blogs untereinander teilweise verlinkt. Wichtig ist auch, in den Titeln der Beiträge ein Wort zu verwenden, unter dem man selbst von den Suchmaschinen gefunden werden möchte.

Die Texte, die der Freiberufler in seinem Blog veröffentlicht,  müssen einzigartig und interessant sein, natürlich darf die Relevanz zum eigentlichen Thema der Seite nicht fehlen.

Ist eine Website für Freiberufler sinnvoll?

Ohne das Internet geht heutzutage fast gar nichts mehr und fast jeder, der einen Dienstleister sucht, wird im Netz zuerst auf Recherche gehen.
Daher ist es auch für den Freiberufler wichtig, im Internet zu finden zu sein.

Hat die Konkurrenz eine eigene Website, der Freiberufler aber nicht, wird wohl auch die Konkurrenz den Zuschlag bekommen. Hier kann sich jeder Interessent über die Arbeit des Freiberuflers ein Bild machen, findet eventuell Schwerpunktgebiete der Arbeit und Referenzen bisheriger Leistungen.

Wer sich umfassend über einen Dienstleister informieren kann, hat das Gefühl, diesen bereits zu kennen und wird ihm eher den Auftrag erteilen als jemandem, von dem nur die Telefonnummer und die Tätigkeitsbezeichnung zu finden sind.

Website des Freiberuflers
Wichtig vor der Entscheidung für oder gegen eine Webseite ist, dass die eigene Zielgruppe bekannt ist. Hat diese einen Hang zum Internet, so sollte die Seite so schnell wie möglich an den Start gehen, um mögliche Chancen nicht zu vertun.

Ist die Zielgruppe aber eher „auf Papier“ ausgerichtet, will sie also ein Angebot in den Händen halten, so bietet die Webseite eher eine zusätzliche Chance, man sollte sich aber nicht allein auf deren Wirkung verlassen.

Die Webseite sollte aber nicht „mal eben so nebenbei“ gestaltet werden. Sie muss ansprechend gestaltet sein, den Besucher fesseln und möglichst dazu bringen, nach der Startseite auch die Menüpunkte anzusehen. Das Konzept für die Seite will also durchdacht sein.

Das Ziel der Webseite wird in den meisten Fällen sein, Kunden zu informieren und zu einer Nachfrage zu veranlassen – oder zur Platzierung eines Auftrages.
Dafür müssen bestimmte Inhalte auf der Webseite vorhanden sein und diese müssen in einer vorgegebenen Art und Weise strukturiert sein.

Es gibt zwar keine festen Vorschriften, wie die Homepage des Freiberuflers auszusehen hat, allerdings haben sich ein paar Strukturen eingebürgert, die von Besuchern einer Seite inzwischen erwartet werden. Soll die eigene Seite Kunden bringen, muss sich der Betreiber an die Forderungen halten.

Networking der Freiberufler

Networking als Freiberufler

Zu Beginn der freiberuflichen Tätigkeit ist es von immenser Bedeutung, auf Kontakte zurückgreifen zu können.

Wer völlig ohne solche zu starten versucht, wird erst einmal eine längere Durststrecke überwinden müssen, was zum einen nicht jedermanns Sache ist und zum zweiten auch erst einmal finanziert werden muss.

Daher sollte am besten schon vor dem Start in das Freiberuflerdasein ein umfangreiches Netzwerk aufgebaut werden.

Spätestens mit Beginn der Tätigkeit sollte dies vorgenommen werden. Persönliche Kontakte spielen dabei ebenso eine Rolle, wie Kontakte über das Internet. Wichtig ist dabei, welche Kunden denn genau angesprochen werden sollen.

Wer vor dem Start als Freiberufler in einem Unternehmen angestellt war, wird sicherlich von den persönlichen Kontakten profitieren können, Arbeitskollegen und ehemalige Kunden helfen sicherlich gut weiter.

Gleich nach der Existenzgründung sollten diese daher auch davon in Kenntnis gesetzt werden, ob nun per Flyer oder per E-Mail. Diese Kontakte können auch genutzt werden, um Visitenkarten oder Flyer an Interessenten weiterzugeben.

Die Bitte nach Empfehlungen ist vielen vielleicht unangenehm, doch es wird niemand übel nehmen, wenn gesagt wird: „Falls Sie jemanden kennen, der einen Texter/ Illustrator / Bildredakteur /usw. benötigt, geben Sie ihm meine Nummer?“ Oder so ähnlich.

Wurde bisher für ein großes oder renommiertes Unternehmen gearbeitet, so kann die Bitte um eine Empfehlung oder um ein Referenzschreiben sinnvoll sein.

Kontakte im Internet sollten gezielt gesucht werden. Hier gibt es verschiedene Plattformen, die sich dafür anbieten. Denn gerade, wer als Freiberufler nicht in einem Büro außerhalb, sondern in den eigenen vier Wänden arbeitet, findet schwer neue persönliche Kontakte.

Eine gute Chance bietet hier die Plattform XING. Hier ist die Suche nach neuen Geschäftspartnern leicht möglich und es kann zwischen einer Basis- und einer Premiummitgliedschaft gewählt werden. Doch auch die eher privat genutzten Plattformen, die Social Networks, können hilfreich sein.

Hier wird zwar nach Freunden gesucht, allerdings können auch an die eigene Pinnwand Beispiel der Arbeit gebracht werden – und man weiß ja nie, wer sich das ansieht und vielleicht selbst Bedarf an einer ähnlichen Arbeit hat.