Marketing mit AdWords für Freiberufler

Freiberufler sollten versuchen, ihre Marketingmaßnahmen breit zu streuen.
Allerdings müssen sie natürlich die Kosten im Blick behalten.

Eine vergleichsweise günstige Möglichkeit, ist die als Freiberufler die Werbung im Internet mit Google AdWords.

Hier können Sie ein Tagesbudget festlegen und das Schöne ist, dass Sie nur zahlen, wenn überhaupt jemand auf die Anzeige klickt.
Ansonsten kostet Sie das Schalten dieser Anzeige nichts.

Die Anzeige des Freiberuflers

Die Anzeige bei Google selbst besteht aus drei Teilen.
Zum einen bekommt sie eine Überschrift, zum anderen einen Anzeigentext und zum dritten den Linktext.

Die Überschrift darf bis zu 25 Zeichen lang sein und wird blau dargestellt. Der eigentliche Text der Anzeige erscheint in schwarz und darf bis zu 70 Zeichen umfassen. Der Linktext wiederum kann bis zu 35 Zeichen bekommen.

Eingeblendet wird die Anzeige immer dann, wenn jemand nach dem festgelegten Suchbegriff forscht.
Diesen bestimmen Sie selbst.

Die Anzeige wird allerdings nicht jedes Mal eingeblendet, wenn jemand nach einem Begriff sucht.

Google unterstützt den Wettbewerb dadurch, dass immer nur ausgewählte Anzeigen aufgeführt werden. Diese sind zum Beispiel ähnlich in der Klickrate oder im Preis pro Klick.

Tipps für das Budget

Natürlich kostet Sie AdWords etwas, allerdings nur, wenn jemand tatsächlich auf die Anzeige klickt. Es ist daher wichtig, das Budget im Auge zu behalten und so zu optimieren, dass zum Beispiel der festgelegte Tagespreis ausreichend ist.

Wählen Sie besser viele Keywords, die dafür günstiger sind, als wenige teure. Das System zeigt die Anzeigen eher an.

Wenn die gebotene Qualität hoch genug ist, wird die Anzeige auch öfter angeklickt, mit der Folge, dass sie wiederum öfter eingeblendet wird. Wenn es sinnvoll ist, können Sie später einzelne Gebote senken.
Teilweise schlägt Google Änderungen vor, die sich auf das Tagesbudget beziehen. Ist das nicht der Fall, sollten Sie selbst regelmäßig eine Überprüfung vornehmen.

Die Keywords, die nicht den gewünschten Erfolg bringen, können Sie dann entfernen. Es kann auch sein, dass Google Keywords ablehnt, weil das Suchvolumen zu gering ist. Wählen Sie dann andere Suchbegriffe aus.

Ein bis zehn Euro pro Tag können Sie ungefähr für AdWords einplanen, wenn die Sache wie gewünscht läuft. Das zugehörige Konto können Sie jederzeit einsehen und so entscheiden, ob Sie Änderungen am Budget vornehmen möchten.

Kundenanalyse durch den Freiberufler

Erst einmal eines gleich vorweg:
Die Menge der Kunden macht es nicht.

Es ist überhaupt nicht wichtig für den Erfolg, ob ein Freiberufler viele oder wenige Kunden hat.

Wenige Kunden mit hohen Budgets können ebenso das Einkommen sichern, wie viele Auftraggeber, die aber nur mit eng begrenzten Budgets aufwarten können.

Eine Analyse des Kundenstamms sollte daher vorgenommen werden.

Was ist wichtig?

Fragen Sie sich selbst, ob Sie über Stammkunden verfügen, die regelmäßig Aufträge erteilen. Dies sichert vielleicht sogar pro Monat ein festes Einkommen.
Wichtig ist auch, ob Ihre Kunden zum großen Teil aus solchen bestehen, die nur ein einziges Mal einen Auftrag erteilen.

Bei solchen Kunden ist das Einkommen unsicher und Sie können schlecht kalkulieren.
Eventuell betreuen Sie auch Kunden, die eher Zeitfresser als Geldgeber sind.

Das ist immer dann der Fall, wenn die erteilten Aufträge viel Zeit in Anspruch nehmen, das Honorar dann aber nicht so hoch ausfällt. Kosten und Nutzen stehen so in keinem guten Verhältnis zueinander.
Überdenken Sie auch, ob die Kundschaft, die sich an Sie wendet, wirklich Ihrer Zielgruppe entspricht.

Und zu guter Letzt:
Gibt es viele Kunden, von denen Sie die Aufträge nur aus reinen Spaßgründen ausführen, ohne dass damit wirklich ein finanzieller Gewinn einhergeht?

Und was bringen diese Fragen?

Durch die Beantwortung dieser Fragen kann Ihnen klar werden, ob Sie mittelfristig gesehen mit steigenden Einnahmen rechnen können oder ob Ihr Unternehmen stagniert.

Sicherlich können Sie auch Aufträge annehmen, die nicht zwingend in den Bereich Ihrer Kernkompetenzen fallen, doch den Hauptteil der Arbeit sollten diese natürlich nicht ausmachen.
Wichtig ist zudem, dass Ihre Arbeit Effizienz aufweist.

Sie sollten einen Gewinn im finanziellen Bereich sowie in punkto Referenzen einfahren, damit ist klar, dass die Leistungen in Ihren Kernkompetenzen erbracht werden sollten.

Vielleicht sollten Sie aber über eine neue Positionierung am Markt nachdenken, wenn die Aufträge, die eigentlich nicht mit Ihrem eigentlichen Angebot in Zusammenhang stehen, mehr Spaß und Geld bringen.

Wenn Sie die Fragen nicht ohne Weiteres beantworten können, nutzen Sie die jüngste Vergangenheit.

Ziehen Sie die Rechnungen des vergangenen Geschäftsjahres zu Rate, damit können Sie Kunden und Leistungen analysieren.

Der Wert von Facebook für Freiberufler

Der Erfolg von Mark Zuckerbergs Facebook ist unglaublich:

Just überschritt die Zahl der Facebook-Nutzer weltweit die Milliarden-Marke, in Deutschland sollen es über 20 Millionen Nutzer sein. Dies stellt eine immense Zahl potentieller Kunden dar.

Über die Facebook-Fanseite können Unternehmer oder Freiberufler mit den privaten Facebook-Nutzern einfach und effektiv in Kontakt treten.



Darüber hinaus ermöglicht die Nutzung einer Fanseite auch den Austausch mit Kunden und anderen Unternehmen.

Eine gut gepflegte Fanseite ist wie eine gute Visitenkarte

Eine kostengünstigere und persönlichere Werbung als mit einer Fanseite wird man wohl kaum finden. Eine Fanseite zu betreiben, kostet kein Geld, nur Zeit.

Dafür bietet sie Freiberuflern einen immensen Vorteil. Einer Fanseite kann eine sehr persönliche Note gegeben werden, denn der Umgangston bei Facebook ist freundschaftlich und locker.

Man kommuniziert auf Augenhöhe und das ist für Freiberufler Gold wert: Als Freiberufler ist man nämlich kein gesichtsloses Unternehmen, man ist ein Mensch, der sein Wissen und seine Talente anderen zur Verfügung stellt.

Auf einer Fanseite kann der Freiberufler seine eigene Persönlichkeit und seine Stärken, die schließlich auch seine Arbeit prägen, in den Mittelpunkt stellen. Dabei gilt: je authentischer, desto glaubwürdiger.

Wertvolle Kommunikation

Bei Facebook geht es um Kommunikation und Interaktion. Nie war es leichter, mit potentiellen Kunden, Geschäftspartnern und Mitbewerbern zu kommunizieren. Freiberufler können mit wenig Aufwand beobachten, was die Konkurrenz so macht und was die Kunden sich wünschen.

Facebook funktioniert wie Mund-zu-Mund-Propaganda, Likes und Kommentare sind wie persönliche Empfehlungen. Auf diese Weise kann eine eigene  Community aufgebaut werden, die in der realen Welt derart nicht möglich wäre.

Durch eine Facebook Fanseite kann ein Freiberufler damit seine Bekanntheit schnell steigern. Durch Fans, Likes und Kommentare ist die Fanseite auf Facebook und auch im gesamten Web präsenter.

Die weitere Entwicklung von Facebook ist sicher nicht mehr aufzuhalten. Schon heute ist es so, dass viele der Facebook-Nutzer sich über Neuigkeiten und Angebote eher auf den Fanseiten als auf den Webseiten der Anbieter informieren.

Wenn ein Nutzer Fan einer Seite ist, wird er zudem automatisch über Neuigkeiten informiert. So bleibt man auch als Freiberufler stets im Gespräch.

Direktmarketing



Was ist Direktmarketing?

Unter Direktmarketing versteht man jedes Handeln innerhalb einer Kommunikation mit dem Markt, welches den zukünftigen oder bereits bestehenden Kunden anspricht und zu einer sofort messbaren Interaktion auffordert.

Die sich in der Zielgruppe befindlichen Personen werden durch das Direktmarketing über die herkömmlichen Kommunikationsmittel wie beispielsweise das Internet, Telefon oder per Post kontaktiert, wodurch ein bestehendes Grundwissen über die Vorlieben des Beworbenen unabdingbar ist.

Beim Direktmarketing ist vor allem zu beachten, dass die Reaktion des Kunden diesem direkt zurechenbar ist. So bietet es sich an, jeder Werbesendung einen individuellen Bestellschein oder bei Online-Shops einen Bestellcode beizufügen. Durch dieses Verfahren können dann die Daten der durchgeführten Direktmarketingmaßnahme perfekt und kundenpersonalisiert ausgewertet werden. Wichtig ist, dass die Kommunikation mit dem Kunden möglichst personalisiert abläuft und sich an dessen Wünsche anpasst. Grundsätzlich bleibt zu sagen, je personalisierter der Kontakt angegangen wird, desto besser ist es, aber zudem steigen die Kosten bei zunehmenden Individualisierungsgrad. Also ist es unabdingbar die gewonnenen Daten einer jeden Direktmarketing – Kampagne  in einer Datenbank fest zu halten, um bei zukünftigen Werbeaktionen wieder auf die Informationen zurückgreifen zu können.

Das große Plus des Direktmarketing ist der umgehend messbare Erfolg und die darin erhaltenen Informationen, die als Grundlage für noch folgende Kampagnen verwendet werden können. So lässt sich nach einiger Zeit extrem gezielt und erfolgsorientiert werben.

Eignet sich Direktmarketing auch für Freiberufler?



DerGrundsätzlich ist zu sagen, dass sich Direktmarketing für jedes Unternehmen eignet, welches die nötigen Mittel hat und ergebnisorientiert sowie analytisch werben möchte. Also ist diese Art Werbung auch für Freiberufler geeignet. Jedoch sollte hierbei bedacht werden, dass das Direktmarketing mit einem hohen organisatorischen sowie informationsintensiven Aufwand verbunden ist, was es für Freiberufler schwer macht dies alles unter Kontrolle zu halten. Wer sich es jedoch zutraut, ist mit dieser Form des Marketings als Werbemaßnahme gut beraten.

Als Unterstützung kann der Werbende dann auf speziell für das Direktmarketing entwickelte Software zurückgreifen. Mit Hilfe dieser Programme lässt sich der Umgang mit den ständig wachsenden Datenmengen vereinfachen. So bietet sich zum Beispiel beim Direktmarketing über den Postweg, eine Anwendung an, welche die Adressdaten speichert und verwaltet. Neben einer vereinfachten Arbeitsweise steigt hier auch die Effizienz der Arbeit. Diese Art von Applikationen lassen sich durch gewisse Module teilweise individualisieren und wird von spezialisierten Softwareunternehmen angeboten.

Netzwerke für Freiberufler



Akquise
ist für viele Freiberufler eine schwierige Aufgabe, doch es gibt keine selbstständige Existenz ohne gezielt Kontakte herzustellen.

Um nicht als Einzelkämpfer an „verlorener Front“ zu stehen, braucht ein Freiberufler die Unterstützung eines Netzwerkes, das ihm bei den vielfältigen Problemen der Selbstständigkeit helfen kann.



Es gibt etliche Seminare, in denen man lernen kann, wie Kontakte erfolgreich geknüpft werden und wie man sie dauerhaft pflegt.
Doch einfache soziale und psychologische Grundregeln des menschlichen Miteinanders gelten auch im Geschäftsleben.

Vielfach hängt der Erfolg schon davon ab, ob man den persönlichen Sympathie-Faktor mit integrieren konnte.
Man schließt sich eher Menschen an, zu denen man “einen Draht” hat.

Der einfachste Weg des Networking ist der, sich einem Berufsverband anzuschließen.
Beispiele hierfür sind der BDG, Bund Deutscher Grafik-Designer, der Deutsche Presse-Verband oder der Deutsche Journalisten-Verband.

Hier zahlt man jährlich einen erschwinglichen Mitgliedsbeitrag und kann die Dienste und das Informationsangebot komplett nutzen.

Der Sinn von Netzwerken besteht darin, sich durch die Bündelung von Gemeinsamkeiten gegenseitig zu stärken.

Um auf Netzwerke zurückgreifen zu können, muss man sie erst einmal aufbauen, und dies geschieht nicht im Handumdrehen.

Gerade für Freischaffende ist das Internet ein ideales Medium, um sich dort einzubringen.
Letztendlich übernehmen Netzwerke sozial die gleichen Aufgaben wie der Sportverein am Wohnort. Und auch hier gilt: Jeder Kontakt ist wichtig, wenn man Hilfe braucht oder nach möglichen Kunden Ausschau hält.

Das Networking in Netzwerken lebt vom gegenseitigen Verständnis und Unterstützung.

Ihr wesentlicher Vorteil ist das Weitergeben von Informationen, ohne in starren Hierarchien zu stecken.
In Netzwerken ist es erwünscht, sich selbst konkret einzubringen. Wer nur Profit daraus zieht ohne Beiträge in aktiver Form zu leisten, steht schnell wieder auf „verlorenem Posten”.

Wie soll meine Website als Freiberufler aussehen?

Aufbau und Struktur der Freiberufler-Homepage
Wer Erfahrungen und Wissen in Bezug auf die Gestaltung einer Website hat, kann die Einrichtung der Seite selbst angehen. Ansonsten sollte auf professionelle Hilfe ausgewichen werden.

Um einen freiberuflichen  Webdesigner zu finden, bietet sich natürlich die Suche im Internet an. Es ist auch möglich, nach Seite zu suchen, die einem selbst gefallen und denjenigen zu kontaktieren, der die Seiten gestaltet hat.

Die folgende Checkliste hilft zu entscheiden, wie die eigene Website aussehen sollte:

1. Sollen Inhalte selbst einstellt werden können?

2. Soll die Seite eine Flashanimation enthalten?

3. Wie soll die Seite aussehen: verspielt, elegant, sachlich, modern, schlicht, …

4. Welche Schriftarten sollen verwendet werden?

5. Welche Farben sollen zum Einsatz kommen?

6. Soll die Seite zu den übrigen Geschäftsunterlagen, wie Briefpapier oder Visitenkarten, passend gestaltet sein?

7. Wie viele Unterseiten sollen eingebracht werden?

8. Soll die Seite in Spalten aufgeteilt werden und wenn ja, in wie viele?

9. Sollen Logos und Grafiken auf der Seite erscheinen und wenn ja, wo?

10. Sollen Videos mit eingebracht werden?

11. Soll ein Blog oder ein Forum auf der Seite erscheinen?

12. Sollen Kommentare eingefügt werden können?

13. Soll es einen Online-Shop geben? 14. Soll es einen Downloadbereich geben? 15. Wird ein Kontaktformular benötigt?

16. Soll die Seite für Suchmaschinen konzipiert sein?

Nachdem diese Fragen geklärt sind, kann es an die Gestaltung der Seite gehen. Doch nicht nur das äußere Erscheinungsbild spielt eine Rolle, natürlich sind auch die textlichen Inhalt von großer Bedeutung.

 

Eingebracht werden sollten unter anderem:

- Leistungsprofil

- Über den Freiberufler

- Referenzen

-Honorare

- Pressemitteilungen über das Unternehmen

- Kooperationen

- Mitgliedschaften

- Downloadbereich

- News – Kontakt

- Impressum (Impressum ist Pflicht)

Wie finden erfolgreiche Freiberufler Ihre Kunden?

Eines der für viele Freiberufler größten Probleme ist das Finden neuer Kunden.
Für eine erfolgreiche Akquise ist es aber zuerst einmal wichtig, die Kunden überhaupt zu kennen und zu wissen, welche Zielgruppe mit dem eigenen Angebot angesprochen werden soll.

Das Angebot muss daher mit den Augen der Zielgruppe betrachtet werden – was übrigens auch später immer wieder vorgenommen werden sollte, etwa, wenn sich der Service erweitert hat oder Dienstleistungen eingestellt wurden.
Im Folgenden eine Übersicht, die helfen soll, die eigene Zielgruppe zu finden:

1. Arbeite ich für private oder für unternehmerische Kunden?
2. Zu den Firmenkunden:
2.1 Wer ist die verantwortliche Person?
2.2 Wann wird meine Leistung benötigt?
2.3 Handelt es sich um eine einmalige Leistung oder wird eine längerfristige daraus?
2.4 Könnte der Kunde die Leistung auch selbst erbringen?
2.5 Kann die Aufgabe jeder leisten oder benötigt man einen Profi dafür?
2.6 Sind besondere Anforderungen gewünscht?
3. Zu den privaten Kunden:
3.1 Wann benötigt mein Kunde die Leistung?
3.2 Kann er auch darauf verzichten?
3.3 Welche Medien nutzt der Kunde, wie sucht er nach einem Dienstleister?
3.4 Was weiß der Kunde, welche Erfahrungen hat er?
3.5 Wie alt ist er und wo wohnt er?
3.6 Was weiß ich über die persönliche Situation des Kunden?
3.7 Über welches Einkommen verfügt der Kunde?

Sind diese Fragen geklärt, lässt sich die Zielgruppe sehr gut eingrenzen und es kann nach geeigneten Wegen gesucht werden, die Gruppe zu erreichen.

Akquise für den Freiberufler

Hier kommen Direktmarketing, Vergabe von Flyern, Anzeigen oder Spots in Rundfunk und Fernsehen in Betracht.
Durch Umfragen können die Wünsche der Kunden geklärt werden.

Wichtig ist auch hier wieder, die Konkurrenz zu beobachten und herauszufinden, wie diese an Kunden gelangt. Wer aus der Masse der Anbieter herausstechen will, muss sich als Experte auf seinem Gebiet präsentieren.
Es muss zudem klar sein, ob das eigene Angebot sich an eine breite Masse richten soll oder ob nur ein ausgewählter Kundenstamm angesprochen werden soll.

Im Rahmen eines Kontaktformulars oder eines Fragebogens kann herausgefunden werden, wie Kunden auf den Freiberufler aufmerksam geworden sind.
Nach der Auswertung der Antworten kann die Kundenakquise gezielt darauf abgestimmt werden.

Ist ein Weblog für Freiberufler sinnvoll?

Wer das Wort Blog hört, wird vielleicht an die privaten Urlaubserinnerungen denken, die nur allzu oft auf Seiten im Internet zu lesen sind. Doch das stimmt nicht ganz, Blogs sind heutzutage auch für Unternehmen von großer Bedeutung.

Die Bedienung eines Blogs ist denkbar einfach. Es gibt dafür eine spezielle Software, mit der jeder Nutzer die Webseite generieren kann.

Die Inhalte können rasch in das Internet gestellt werden. Hinzu kommt, dass Weblogs günstig zu bekommen sind. Einige Systeme sind sogar kostenlos erhältlich.
Zusätzlich kann in der Regel das gewünschte Layout selbst gestaltet werden oder zumindest durch einige Ergänzungen angepasst werden.

Der Weblog ist variabel. Hier können interessante Inhalte präsentiert werden, die den Besucher der Seite fesseln und ihn so dazu ermuntern, auch die übrigen Unterpunkte der Webseite zu beachten. Hier können auch Umfragen des Freiberufler und Videos als Firmenepräsentation eingestellt werden.

Nicht vergessen werden darf der positive Einfluss, den ein Weblog auf das Ergebnis im Suchmaschinenranking hat. Aktualität ist immer wichtig und da gerade ein Blog immer wieder mit neuen Inhalten gestaltet wird, ist das zumindest kein Problem.

Auch werden Blogs untereinander teilweise verlinkt. Wichtig ist auch, in den Titeln der Beiträge ein Wort zu verwenden, unter dem man selbst von den Suchmaschinen gefunden werden möchte.

Die Texte, die der Freiberufler in seinem Blog veröffentlicht,  müssen einzigartig und interessant sein, natürlich darf die Relevanz zum eigentlichen Thema der Seite nicht fehlen.

Ist eine Website für Freiberufler sinnvoll?

Ohne das Internet geht heutzutage fast gar nichts mehr und fast jeder, der einen Dienstleister sucht, wird im Netz zuerst auf Recherche gehen.
Daher ist es auch für den Freiberufler wichtig, im Internet zu finden zu sein.

Hat die Konkurrenz eine eigene Website, der Freiberufler aber nicht, wird wohl auch die Konkurrenz den Zuschlag bekommen. Hier kann sich jeder Interessent über die Arbeit des Freiberuflers ein Bild machen, findet eventuell Schwerpunktgebiete der Arbeit und Referenzen bisheriger Leistungen.

Wer sich umfassend über einen Dienstleister informieren kann, hat das Gefühl, diesen bereits zu kennen und wird ihm eher den Auftrag erteilen als jemandem, von dem nur die Telefonnummer und die Tätigkeitsbezeichnung zu finden sind.

Website des Freiberuflers
Wichtig vor der Entscheidung für oder gegen eine Webseite ist, dass die eigene Zielgruppe bekannt ist. Hat diese einen Hang zum Internet, so sollte die Seite so schnell wie möglich an den Start gehen, um mögliche Chancen nicht zu vertun.

Ist die Zielgruppe aber eher „auf Papier“ ausgerichtet, will sie also ein Angebot in den Händen halten, so bietet die Webseite eher eine zusätzliche Chance, man sollte sich aber nicht allein auf deren Wirkung verlassen.

Die Webseite sollte aber nicht „mal eben so nebenbei“ gestaltet werden. Sie muss ansprechend gestaltet sein, den Besucher fesseln und möglichst dazu bringen, nach der Startseite auch die Menüpunkte anzusehen. Das Konzept für die Seite will also durchdacht sein.

Das Ziel der Webseite wird in den meisten Fällen sein, Kunden zu informieren und zu einer Nachfrage zu veranlassen – oder zur Platzierung eines Auftrages.
Dafür müssen bestimmte Inhalte auf der Webseite vorhanden sein und diese müssen in einer vorgegebenen Art und Weise strukturiert sein.

Es gibt zwar keine festen Vorschriften, wie die Homepage des Freiberuflers auszusehen hat, allerdings haben sich ein paar Strukturen eingebürgert, die von Besuchern einer Seite inzwischen erwartet werden. Soll die eigene Seite Kunden bringen, muss sich der Betreiber an die Forderungen halten.

Networking der Freiberufler

Networking als Freiberufler

Zu Beginn der freiberuflichen Tätigkeit ist es von immenser Bedeutung, auf Kontakte zurückgreifen zu können.

Wer völlig ohne solche zu starten versucht, wird erst einmal eine längere Durststrecke überwinden müssen, was zum einen nicht jedermanns Sache ist und zum zweiten auch erst einmal finanziert werden muss.

Daher sollte am besten schon vor dem Start in das Freiberuflerdasein ein umfangreiches Netzwerk aufgebaut werden.

Spätestens mit Beginn der Tätigkeit sollte dies vorgenommen werden. Persönliche Kontakte spielen dabei ebenso eine Rolle, wie Kontakte über das Internet. Wichtig ist dabei, welche Kunden denn genau angesprochen werden sollen.

Wer vor dem Start als Freiberufler in einem Unternehmen angestellt war, wird sicherlich von den persönlichen Kontakten profitieren können, Arbeitskollegen und ehemalige Kunden helfen sicherlich gut weiter.

Gleich nach der Existenzgründung sollten diese daher auch davon in Kenntnis gesetzt werden, ob nun per Flyer oder per E-Mail. Diese Kontakte können auch genutzt werden, um Visitenkarten oder Flyer an Interessenten weiterzugeben.

Die Bitte nach Empfehlungen ist vielen vielleicht unangenehm, doch es wird niemand übel nehmen, wenn gesagt wird: „Falls Sie jemanden kennen, der einen Texter/ Illustrator / Bildredakteur /usw. benötigt, geben Sie ihm meine Nummer?“ Oder so ähnlich.

Wurde bisher für ein großes oder renommiertes Unternehmen gearbeitet, so kann die Bitte um eine Empfehlung oder um ein Referenzschreiben sinnvoll sein.

Kontakte im Internet sollten gezielt gesucht werden. Hier gibt es verschiedene Plattformen, die sich dafür anbieten. Denn gerade, wer als Freiberufler nicht in einem Büro außerhalb, sondern in den eigenen vier Wänden arbeitet, findet schwer neue persönliche Kontakte.

Eine gute Chance bietet hier die Plattform XING. Hier ist die Suche nach neuen Geschäftspartnern leicht möglich und es kann zwischen einer Basis- und einer Premiummitgliedschaft gewählt werden. Doch auch die eher privat genutzten Plattformen, die Social Networks, können hilfreich sein.

Hier wird zwar nach Freunden gesucht, allerdings können auch an die eigene Pinnwand Beispiel der Arbeit gebracht werden – und man weiß ja nie, wer sich das ansieht und vielleicht selbst Bedarf an einer ähnlichen Arbeit hat.