Coworking

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Coworking

Das Coworking zählt zu den neuen Arbeitsformen und ist vor allem für einen Freiberufler interessant.

In erster Linie diejenigen, die kreativ schaffend sind, laufen rasch Gefahr, regelrecht zu vereinsamen.

Sie sind in ihrem Büro oder Atelier zu finden und haben kaum persönlichen Kontakt zu anderen Freiberuflern.

Durch das Coworking und die gemeinsamen Treffen, die regelmäßig abgehalten werden, kann dem aus dem Weg gegangen werden.

Profitieren kann auch der Freiberufler, der sich eben erst auf die eigenen Beine gestellt hat und die Erfahrungen anderer aus der Branche durchaus positiv für sich nutzen kann.

Es kann sogar zu Kooperationen kommen, die bei verschiedenen Projekten sinnvoll sind.
Im Endeffekt profitiert nicht nur der Freiberufler selbst davon, sondern auch der Kunde, der eine vielfältige und vielleicht ganz anders geartete Arbeit geliefert bekommt.

Doch was versteht man nun genau unter der Bezeichnung Coworking?

Es handelt sich dabei nicht direkt um einen Zusammenschluss von Freiberuflern, aber um die Chance zum gemeinsamen Arbeiten an Projekten.

Es werden so genannte Coworking Spaces geschaffen, bei denen Infrastruktur und Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden.

Wenn nun zum Beispiel ein Dolmetscher zur Bearbeitung eines Auftrags in eine andere Stadt reist, so kann er zum Beispiel einen Arbeitsplatz bekommen, an dem er Telefon, Internet und alle nötigen Gerätschaften zur Verfügung hat.

Dies ist mit geringen Kosten für ihn verbunden. Lohnenswert ist die Sache vor allem dann, wenn ein Auftrag sich über längere Zeit erstreckt und ansonsten die Anmietung eines eigenes Büros oder anderer geeigneter Räumlichkeiten notwendig werden würde.

Denkbar ist das Coworking auch bei einemfreiberuflichen Werbetexter oder Texter, wenn Projekte nicht von der Ferne aus betreut werden können und sich ein wenig länger hinziehen.

Im Rahmen des Coworking können hervorragend neue Netzwerke geknüpft werden.

Denn es werden regelmäßig Netzwerktreffen veranstaltet, auf denen sich die Freiberufler untereinander kennen lernen können und sich vielleicht sogar für neue Projekte anwerben lassen können.

Die Kreativität kann dadurch enorm gesteigert werden.

In den Workshops lernen sich die Freiberufler nicht nur kennen, sondern es wird zu weiteren Aktivitäten angeregt und es werden Ideen zu neuen Herangehensweisen geliefert.

Niemand muss sich auf das Coworking festlegen lassen.
Wer feststellt, dass die Sache für ihn nicht geeignet ist, kann sich jederzeit zurückziehen.

Verschiedene Angebote für das Coworking

Für Freiberufler gibt es verschiedene Angebote, die das Coworking betreffen und von denen die Freien aus unterschiedlichen Bereichen profitieren können.

So werden zum Beispiel regelmäßige Treffen und Workshops veranstaltet.

Bei diesen können sich die Freiberufler kennen lernen, sie können in dem Zuge etwas von den Erfahrungen anderer Freiberufler erfahren und profitieren davon.

Teilweise werden hierbei neue Bekanntschaften geschlossen, die sich auf die gesamte weitere berufliche Arbeit auswirken.

Das kann zum Beispiel bei einem Übersetzer der Fall sein, der einen anderen Übersetzer hier kennen und schätzen lernt, der aber einen anderen Fachbereich abdecken kann.

Wenn nun ein Kunde die Bearbeitung eines Auftrags wünscht und hier das Fachgebiet gefragt ist, auf dem der beauftragte Übersetzer nicht unbedingt ein Experte ist, kann er den Auftrag dennoch annehmen und sich mit dem Übersetzer kurzschließen, der eben ein Fachmann ist.

Workshops und Treffen

Workshops und Treffen

Über Workshops und Treffen kommen Coworker in Kontakt

Auf den Workshops und Treffen der Coworker ergeben sich hervorragende Möglichkeiten, Leute aus verschiedenen Bereichen kennenzulernen.

Doch die Angebote des Coworkings beziehen sich nicht nur auf allgemeine Treffen. Die Workshops werden zu bestimmten Themen abgehalten, das heißt, es geht zum Beispiel um die Preisgestaltung oder um Tipps und Hinweise, die für Existenzgründer von Bedeutung sind.

Darüber hinaus können durch das Coworking enorme Kosten gespart werden.

Denn es werden die so genannten Coworking Spaces angeboten, bei denen Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Sie nehmen als Freiberufler also zum Beispiel einen Auftrag an, der aber nicht von zu Hause aus beziehungsweise vom heimischen Büro aus erledigt werden kann.

Gerade bei einem Texter oder einem Lektor kann das der Fall sein.

Sie müssen sich daher einen Raum suchen, der sich in der Stadt oder zumindest in der Nähe Ihres Auftraggebers befindet. Was liegt da näher, als das Coworking zu nutzen? Sie können die gebotenen Räumlichkeiten und Arbeitsplätze nutzen und sparen so Kosten und Aufwand.

Die Arbeitsplätze sind technisch gut ausgestattet

Denn diese Arbeitsplätze sind mit allen technischen Notwendigkeiten ausgestattet, so dass Sie hier bequem und zügig arbeiten können.

Sie müssen nicht mit Sack und Pack in die Ferne reisen, PC, Drucker, Scanner usw. finden Sie vor Ort installiert vor.

Die Angebote für Coworker liegen in verschiedenen Städten vor, wobei sich dies nicht nur auf Deutschland erstreckt, sondern auch auf ganz Europa. Gerade für Freiberufler bestimmter Branchen ist diese weltweite Vernetzung ein großer Vorteil.

Preise und Gebühren für das Coworking

Bei allem Gerede um die Vorteile des Coworkings sollte ein Punkt nicht unbedacht bleiben:
die Kosten
.

Diese entstehen natürlich auch beim Coworking, auch wenn sie hier deutlich niedriger ausfallen.

Diese Kostenersparnis kann bis zu 50 Prozent der Kosten ausmachen, die in einem vergleichbar ausgestatteten Büro anfallen würden.

Auch das ist ein Grund, warum sich Freiberufler gerade bei Existenzgründung gern dafür entscheiden, in einem Coworking Space tätig zu sein.

Die Kostenersparnis ist dabei unabhängig vom Standort, ob nun also in Europa, in den USA oder auch in Deutschland gearbeitet wird.

Sicherlich sind die Unterschiede in der Preisgestaltung auch davon abhängig, in welcher Stadt man sich befindet und wie sich hier das allgemeine Kostenniveau verhält.

So ist die Ersparnis in Großbritannien zum Beispiel weniger groß, wer sich aber hier nur auf London konzentriert, wird wieder mit weitaus größeren Unterschieden konfrontiert.

Täglich ist von rund 20 Euro auszugehen, die ein Coworker für seinen Arbeitsplatz auf den Tisch legen muss.

Innerhalb Deutschlands sind die Unterschiede in der Preisgestaltung nicht so groß, denn es gibt einfach zu wenige Coworking Spaces, als dass sich hier ein Vergleich wirklich lohnen würde.

Der Trend geht hier ohnehin zu standardisierten Preismodellen, die weniger individuell zugeschnitten sind, dafür aber alle Kosten und Gebühren schon im Preis inbegriffen haben.

Eine preisliche Vielfalt, wie sie etwa in den USA bekannt ist, wo auch die
Nutzung am Tage oder in der Nacht mit berücksichtigt wird, ist hier weitgehend unbekannt. Es ist auch nicht davon auszugehen, dass sich die Konzentration auf eher wenige Preismodelle ändern würde.

Bemerkenswert ist aber, wie deutlich die Preise anziehen

Dies ist nicht überall der Fall, aber immer dort, wo die Coworking Spaces eine hohe Akzeptanz genießen. Dies ist nicht nur in den USA der Fall, sondern auch in Europa und in Deutschland.

Wer sich also für das Coworking interessiert, sollte vor Mietung des Büros erst einmal die Preise vergleichen.
Wobei für einen Freiberufler die Wahl des Standortes nicht immer ganz einfach ist.

Wer nur für die Dauer der Bearbeitung eines Auftrags einen Mitarbeiter einstellen möchte, dem ein vernünftiger Arbeitsplatz geboten wird, wird sicherlich ein Coworking Space in der Nähe suchen und nicht am anderen Ende des Landes, nur weil hier eben die Preise günstiger sind.
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