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Unfallversicherung für Freie
Eine Unfallversicherung, ob gesetzlich oder privat, sichert die Invalidität ab.Informationen zur
- gesetzlichen Unfallversicherung
- private Unfallversicherung
Die private Unfallversicherung für Freiberufler
Neben der gesetzlichen Unfallversicherung steht es natürlich offen, sich privat abzusichern.
Das hat den Vorteil, dass damit auch die Unfälle abgesichert werden können, die zu Hause oder in der Freizeit passieren können.
Hier passiert jeder zweite Unfall und über die gesetzliche Unfallversicherung sind diese Fälle eben nicht abgedeckt.
Die private Unfallversicherung bringt auch den Vorteil mit, dass sie höhere Unfallsummen zahlt.
Denn die Renten, die bei der gesetzlichen Unfallversicherung zu erwarten sind, reichen in der Regel nicht aus, um den gesamten Lebensunterhalt zu bestreiten, geschweige denn, auch noch Umbauten in der Wohnung oder ähnliches zu realisieren.
Vergleich privater Unfallversicherungen
Die Berufsunfähigkeitsversicherung für Freiberufler ist zwar die bessere Variante, aber wer sich diesen Schutz nicht leisten kann, erhält durch die private Unfallversicherung zumindest einen eingeschränkten Schutz.
Die Leistungen aus der privaten Unfallversicherung werden nur dann fällig, wenn der Unfall durch eine Einwirkung von außen oder durch eine erhöhte Kraftanstrengung verursacht wurde.
Ein Suizidversuch zum Beispiel ist nicht abgedeckt.
Wer sparen muss, der sollte auf die angebotenen Extras der Versicherer verzichten. Die Versicherung selbst besteht in den meisten Fällen aus Bausteinen, die zusammengesetzt werden können und aus den zubuchbaren Extras.
Einige Extras, wie zum Beispiel das Krankentagegeld, können anderweitig versichert werden und sind dann zu günstigeren Prämien zu bekommen.
Abgeraten werden kann auch von einer Unfallversicherung, die mit der Auszahlung von Prämien lockt. Die Zinsen sind dafür nur gering. Besser ist dann, eine reine Invaliditätsversicherung abzuschließen und das Geld, das so gespart wird, anderweitig Gewinn bringend anzulegen.
Einige Versicherungen bieten die so genannte Progression an. Das heißt, dass höhere Leistungen bei einem höheren Grad der Invalidität fällig werden.
Ab einem Grad von 25 Prozent steigen die Leistungen dann kontinuierlich an.
Der Beitragszuschlag dafür beträgt zwischen 30 und 40 Prozent. Vor allem für junge Leute ist eine Progression wichtig, denn sie müssen in jungen Jahren die mögliche Invalidität absichern.
Bei älteren Leuten steigen schon wieder die Rentenansprüche, die die finanziellen Einbußen zum Teil mit ausgleichen kann.
Wichtig vor dem Abschluss der privaten Unfallversicherung ist in jedem Falle, dass die Leistungen und Beiträge verschiedener Anbieter miteinander verglichen werden.
Denn sie unterscheiden sich zum Teil recht erheblich und es ist auch möglich, bei Angebote mit Gruppentarifen oder Familienversicherungen einiges an Geld zu sparen.

