Die private Krankenversicherung für Freiberufler

Das ist der Inhalt dieser Seite:

. Leistungen festlegen und Angebot anfordern
. Welche Leistungen bietet der ausgwählten Tarif?
. Beitragsrückerstattungen
. Die Tarife
. Vereinbaren Sie individuelle Leistungen
. Was tun, wenn die Beiträge zu hoch sind?
. Der Basistarif - was beinhaltet er?
. Unsere Checkliste zur Auswahl einer privaten Krankenversicherung nutzen
. Häufig gestellte Fragen - unsere Antworten

Als Mitglied in einer privaten Krankenversicherung hat der Freiberufler und Selbstständige im Krankheitsfall grundsätzlich die Chance, nicht nur beste medizinische Versorgung zu erhalten, sondern auch die neuesten Behandlungsmethoden nutzen zu können.

Leistungen festlegen und Angebot anfordern

Welche private Krankenversicherung ist also die Richtige?
Wie unterscheiden sich die einzelnen Anbieter, welche Leistungen kann man erwarten?
Wir helfen Ihnen, diese Fragen zu beantworten!

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich der Beitrag der privaten Krankenversicherung nach Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand.
Mit zunehmendem Eintrittsalter des Freiberuflers steigt dann auch die Beitragshöhe.

Vor Abschluss einer privaten Krankenversicherung empfiehlt es sich, genau zu überlegen, welche Leistungen Bestandteil der künftigen Versicherung sein sollen.

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Welche Leistungen bietet der ausgwählten Tarif?

Grundsätzlich sollten folgende Punkte im gewählten Tarif enthalten sein, wobei keine Beschränkung auf gesetzliche Leistungskataloge oder solche der GKV gegeben sein sollten:

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private Krankenversicherung für Freiberufler- freie Arztwahl niedergelassener Ärzte sowie Ausgleich von Arzt- und Zahnarztrechnungen bis zum Höchstsatz der Gebührenordnung

- Erstattung von Zahnbehandlung zu 90 %, von Zahnersatz und Inlays mindestens zu 65 %

- Erstattung von mind. 300 Euro für Sehhilfen

- bei Krankenhausaufenthalt Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer sowie Behandlung durch den Chefarzt

- alle Vorsorgeuntersuchungen wie auch bei der gesetzlichen Krankenkasse

- ein tägliches Krankentagegeld von 60 bis 80 Euro

- für die Dauer einer Ferienreise Auslandsschutz

Je nach persönlicher Risikoeinschätzung lassen sich zudem noch Zusatzvereinbarungen treffen für Heilpraktikerbehandlungen, Pflege, Psychotherapie oder auch die komplette Übernahme von Zahnbehandlungs- bzw. Zahnersatzkosten ohne Beschränkung auf einfache Materialien.

Beitragsrückerstattung bei den privaten Krankenversicherungen

Wer verschiedene Risiken abgesichert hat, jedoch über Jahre keine Leistungen angefordert hat, kann je nach Vertragsinhalt anteilig eine Beitragsrückerstattung anfordern.

Unter Umständen kann es daher sinnvoll sein, geringfügige Arztrechnungen selbst zu tragen.



Als Arbeitnehmer erhält man vom Arbeitgeber einen Zuschuss von 50 % der Beitragsprämie sowohl zur gesetzlichen als auch zur privaten Krankenvollversicherung, wobei für Familienmitglieder ohne eigenes Einkommen ebenfalls ein Betrag gezahlt wird.

Allerdings darf der Betrag nicht höher liegen als der durchschnittliche Höchstbetrag der gesetzlichen Krankenkassen.

Erst im Rentenalter wird häufig bemerkt, dass nicht nur die Rente deutlich niedriger ist als das bisherige Einkommen, sondern nun die vollen Beiträge zur privaten Krankenversicherung zu zahlen sind, da man keinen Zuschuss mehr von der Künstlersozialkasse - KSK erhält.

Je nach finanzieller Lage bleibt dann nur die Wahl, auf Leistungen zu verzichten oder in den Standard- bzw. Basistarif der privaten Krankenversicherung zu wechseln, welcher mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen vergleichbar ist.

Die Tarife in der privaten Krankenversicherung

Der Schutz in der privaten Krankenversicherung muss selbst zusammengestellt werden, quasi nach dem Baukastenprinzip.

Es gibt hier die Möglichkeit, dass verschiedene Grundbausteine angeboten werden, die folgende Punkte abdecken:
  • ambulante Behandlung
  • stationäre Aufnahme und Behandlung
  • Behandlungen beim Zahnarzt
  • Krankentagegeld

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Die Pflegeversicherung muss bei der privaten Krankenversicherung ebenfalls selbst abgeschlossen werden.

Die Leistungen, die bei Unterzeichnung des Vertrages vereinbart werden, bleiben in der Regel so für die gesamte Laufzeit der Versicherung bestehen. Sie können nicht einseitig geändert werden.

Allerdings können sich die Leistungen im Basistarif ändern, wenn sich auch die Leistungen der Krankenkassen ändern.

Schließlich ist der Basistarif mit der Absicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichbar.

Daher gilt, dass jeder Versicherungswillige sich vorab Gedanken darüber machen sollte, welchen Schutz er benötigt.


Vereinbaren Sie individuelle Leistungen

  • Erstattung der Honorare für Zahnärzte und Ärzte bis zum Höchstsatz der Gebührenordnung.
  • Eventuelle Erstattung der Kosten über die Gebührensatzung hinaus, wenn gänzlich freie Krankenhaus- und Arztwahl gewünscht wird.
  • Übernahme der Kosten für Heilpraktiker vereinbaren, wenn eine Behandlung dort gewünscht wird.
  • Vorsorgeuntersuchungen sollten genauso abgedeckt sein, wie sie bei den gesetzlichen Krankenkassen möglich sein.
  • Die Kosten für Zahnersatz sollten zu mindestens 75 Prozent übernommen werden. Ansonsten sollten alle Kosten für die Behandlung beim Zahnarzt übernommen werden. Eine Höchstgrenze sollte nicht festgesetzt werden, da im Vornherein immer schwer abzusehen ist, wie hoch die tatsächlichen Kosten für eine Behandlung werden können.
  • Es sollten mindestens 20 bis 30 Sitzungen bei einem Psychotherapeuten übernommen werden. Wichtig ist, dass nicht nur ein Arzt, sondern eben auch ein Therapeut aufgesucht werden kann und die Kosten dafür übernommen werden.
  • Wer Sehprobleme hat, sollte auf eine möglichst hohe Erstattung für Sehhilfen achten.
  • Möglichst einen offenen Hilfsmittelkatalog vereinbaren.
  • Für Heilmittel sollten 80 bis 90 Prozent der Kosten übernommen werden.
  • Über die eventuelle Behandlung durch den Chefarzt und die Unterbringung in Ein- oder Mehrbettzimmern muss jeder individuell entscheiden.

Was ist zu tun, wenn die Beiträge zu hoch sind?

Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung sind so kalkuliert, dass Altersrückstellungen gebildet werden können. 
Diese sollen das höhere Risiko für Kosten im Alter abdecken.

Dennoch lässt sich zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses nicht sagen, ob die niedrigen Beiträge ein Leben lang halten werden. 


Die Beiträge steigen auch bei den privaten Krankenkassen

Die Kosten steigen auch für die Krankenkassen, schon allein wegen der Inflation, wegen der Behandlung neuer Krankheiten und der zunehmenden Behandlung von Erkrankungen verschiedenster Art. 

Daher steigen im Laufe der Jahre auch die Beiträge. 

Nicht vergessen werden darf die immer höhere Lebenserwartung der Menschen, was sich ebenfalls auf die Beiträge der privaten Krankenversicherungen niederschlägt. 

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Erhöhung des Beitrages der  Krankenkasse

Steigen die Beiträge über zehn Prozent, so wird ein Tarif neu kalkuliert. 
So kann es auch sein, dass Neukunden einen Tarif gar nicht mehr nutzen können, weil diese überaltet ist. 

Auch die Krankenversicherungen, die neu am Markt sind, werben häufig mit besonders niedrigen Beiträgen, die sie in der Realität aber nicht halten können. 

Überproportionale Steigerungen der Beitragssätze sind dann die Folge. 

Was also tun, wenn zum Beispiel die Einkünfte sinken – was bei Freiberuflern immer wieder vorkommen kann, schließlich können sie nicht mit einem festen monatlichen Gehalt rechnen – oder ein Einkommen in einer Familie gänzlich wegfällt? 

Der Gesundheitsschutz kann so schnell unbezahlbar werden. 
Eine Möglichkeit bieten die Beitragsentlastungsprogramme, die die privaten Krankenversicherung häufig anbieten. 

Dieses Geld kann jedes Mitglied aber auch selbst sparen und anlegen, was meist einen höheren Gewinn verspricht.

Es können einige Alternativen zur Beitragssenkung genutzt werden

  • Der Beitrag kann gesenkt werden, wenn Leistungen gekürzt werden. So kann der Versicherte zum Beispiel auf die Unterbringung im Einzelzimmer bei Krankenhausaufenthalten verzichten oder er lässt die Zahlung von Krankenhaustagegeld streichen. 
  • Der Selbstbehalt kann erhöht werden.  
  • Teilweise kann ein Tarifwechsel etwas brin
    sel in einen anderen Tarif möglich ist. 
  • Kann der Versicherte den Beitrag für den Basistarif nicht mehr erbringen, so wird die finanzielle Hilfsbedürftigkeit festgestellt. Dann verringern sich die Beiträge um die Hälfte, die Leistungen bleiben aber so bestehen. 
  • Die Ersparnis bei einem Tarifwechsel ist vor allem bei einem Wechsel von älteren in neuere Tarife möglich. 

Nicht empfehlenswert ist der Wechsel zu einem anderen Versicherungsanbieter. 

Denn hier sind die Beiträge meist wieder höher, weil das Eintrittsalter höher liegt. Die Gesundheitsprüfung muss wieder durchlaufen werden und die Altersrückstellungen gehen verloren. 

Der Basistarif - was beinhaltet er?

Der Basistarif der privaten Krankenversicherung ist für den Freiberufler leicht zugänglich, werden hier doch keine Einschränkungen in Bezug auf Alter, Geschlecht, Berufsstand usw. erhoben.

Doch wenn zum Beispiel Kunden nicht zahlen und weniger Honorare fließen oder wenn sich eine allgemeine Krise des Freiberuflers abzeichnet – ist der Basistarif dann noch sinnvoll?

Und was heißt überhaupt „Basistarif“?

Allgemeines zum Basistarif

Der Basistarif ist seit dem 1. Januar 2009 im Angebot und ist gesetzlich vorgeschrieben.

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Basistarif bei der privaten KrankenversicherungDas heißt, hier hat kein Versicherer die Wahlmöglichkeit, ob der Basistarif offeriert wird oder nicht.

Gesetzlich definiert sind auch Höhe, Art und Umfang der Leistungen, die im Basistarif geboten werden. Allerdings bietet der Basistarif im Allgemeinen einen Schutz, der mit dem der gesetzlichen Krankenversicherungen vergleichbar ist.

Ein höherwertiger Schutz besteht nicht.

Das bedeutet auch, dass die beinhalteten Leistungen denen der gesetzlichen Krankenversicherungen folgen.

Nehmen diese ab oder zu, wirkt sich das auch auf die Leistungen im Basistarif aus.

Die Kosten, die dem Versicherten für den Basistarif entstehen, beruhen auf den versicherten Leistungen, auf dem Geschlecht sowie dem Eintrittsalter.

Hier lassen sich wieder Parallelen zur privaten Krankenversicherung erkennen. Es gibt allerdings keine Risikozuschläge, die sich nach der Person des Versicherten richten.



Als Höchstbeitrag wird der maximale Beitrag der gesetzlichen Krankenversicherung angenommen, der für 2012 etwa 592 Euro betrug.

Auch im Basistarif gibt es keine Familienversicherung, wie sie in der gesetzlichen Krankenversicherung üblich ist.

Jedes Mitglied muss einen eigenen Beitrag zahlen, das gilt auch für Kinder und Jugendliche. Für sie sind gesonderte Beiträge ausgewiesen, die derzeit bei maximal 275 Euro im Monat liegen.

Auch im Basistarif werden Altersrückstellungen gebildet. Eine Risikomischung ist derzeit noch nicht vorhanden, im Basistarif sind überwiegend ältere und kranke Menschen versichert.

Damit ist das Beitragsniveau tendenziell sehr hoch und ein Freiberufler sollte sich dringend überlegen, ob er überhaupt in diesen Tarif wechselt oder einen entsprechenden Vertrag schließt.

Konkrete Leistungen im Basistarif

Der Versicherungsschutz im Basistarif ist mit dem der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichbar.

Dies bezieht sich auch auf Kürzungen oder Erweiterungen der Leistungen, der Basistarif muss immer den gesetzlichen Kassen folgen.

Wer im Basistarif versichert ist, kann von der freien Arztwahl profitieren – allerdings kann er nur unter den Ärzten wählen, die auch für die Versorgung der gesetzlich Krankenversicherten zuständig sind.

Privatärzte dürfen nicht aufgesucht werden bzw. muss der Versicherte dann die Kosten für die Behandlung selbst übernehmen.
Dies gilt nicht nur für die Arztwahl, sondern auch für die Wahl des Zahnarztes.

Der Basistarif wird mit vier Selbstbehaltstufen angeboten.

Diese betragen 300, 600, 900 oder 1200 Euro.
Der Versicherte entscheidet sich für eine dieser Stufen und ist dann drei Jahre lang an seine Entscheidung gebunden.
Danach kann er drei Monate vor Ablauf der Frist eine Änderung beantragen.

Die Gleichbehandlung der Versicherten der gesetzlichen Kassen und der im Basistarif abgesicherten Personen bezieht sich auch auf die Zuzahlungen, die für Medikamente und Heilmittel fällig werden.

Auch die Behandlung im Krankenhaus ist im Basistarif ebenso gehandhabt wie in der gesetzlichen Kasse.
Es besteht daher kein Anspruch auf die Unterbringung im Einzelzimmer oder auf die Chefarztbehandlung.



Checkliste für private Krankenversicherung Checkliste zur Auswahl einer privaten Krankenversicherung

Mit Hilfe der folgenden Checkliste sollen Sie als Freiberufler in der Lage sein, die für Sie passende private Krankenversicherung auszuwählen.
Zudem können Sie die Checkliste für die Vorbereitung auf das Gespräch mit dem Versicherungsmakler nutzen und sich ein Bild über die Möglichkeiten der privaten Krankenversicherung machen.

1. Der Versicherungsschutz im Ausland

1.1 Wie lange soll der Versicherungsschutz im Ausland gültig sein?
Die Auswahl erfolgt in Monaten oder für einen unbegrenzten Zeitraum.

1.2 Auf welches Gebiet soll sich der Auslandsschutz erstrecken?
Die Auswahl kann sich auf Europa, die EU oder weltweit beziehen.

1.3 Soll der Wohnsitz ins Ausland verlagerbar sein?
Die Auswahl erfolgt wie in Punkt 1.2.

2. Die Krankenhausbehandlung

2.1 Darf es Einschränkungen für die Wahl des Krankenhauses geben?
Einschränkungen dürfen gemacht werden, sie dürfen sich nur auf das Inland oder auch auf das Ausland beziehen.

2.2 Dürfen Aufenthalte im Krankenhaus anzeigepflichtig sein?

2.3 Werden die Kosten für einen Rücktransport aus dem Ausland erstattet?
Hierbei ist auch die Höhe der Rückerstattung zu beachten.

2.4 In welcher Höhe werden die Kosten für Leistungen im Krankenhaus erstattet?
Die Gebührenordnung für Ärzte sollte hier als Basis der Erstattungen dienen.

2.5 Werden die Kosten für eine stationäre Behandlung im Ausland unabhängig davon erstattet, warum der Auslandsaufenthalt erfolgte?

2.6 Wer die Kosten für einen Transport in ein ausländisches Krankenhaus übernommen, wenn dieses gezielt ausgesucht wird?

2.7 Kann überhaupt ein ausländisches Krankenhaus nach Wahl aufgesucht werden?

3. Die ambulante Behandlung

3.1 Werden nur die Kosten für die Behandlung nach schulmedizinischen Erkenntnissen erstattet?

3.2 Wie werden Sehhilfen erstattet?
Die Erstattung wird in der Regel pro Kalenderjahr angegeben.

3. 3 Werden Heilmittel zu 100 Prozent erstattet?

3.4 Spielt die ärztliche Verordnung bei der Erstattung eine Rolle?



3.5 Gibt es eine Kostenerstattung für den Fall einer Behandlung durch den Heilpraktiker?

3.6 Welche Höchstsätze gelten für Erstattungen?
Auch hier sollte wieder die Gebührenordnung für Ärzte als Grundlage dienen. Eventuell gibt es Erstattungen darüber hinaus.

3.7 Welche Regelungen gelten für ambulante Kuren?
Verlangt die betreffende Versicherungsgesellschaft einen Zusatztarif zur Absicherung der Kosten?

3.8 Gibt es Unterschiede in Bezug auf den Leistungsanspruch bei Kuren am Wohnort oder in einem ausgewählten Kurort?

3.9 Werden die Kosten für psychotherapeutische Behandlungen in voller Höhe übernommen?

3.10 Welche Vorsorgeuntersuchungen sind im Leistungsumfang enthalten?

4. Körperersatzstücke

4.1 Werden die Kosten für alle Körperersatzstücke übernommen?
Die Auswahl besteht je nach Versicherer zwischen Arm- und Beinprothesen, Brustprothesen, Perücken, Kunstaugen oder Epithesen.

4.2 Werden Körperersatzstücke als Erstausstattung doppelt geliefert?

4.3 Werden wasserfeste Prothesen als Zusatz geboten?

4.4 Werden Kosmetikprothesen angeboten?

5. Hilfsmittel

5.1 Übernimmt die Versicherung die Kosten für Krankenfahrstühle ohne Einschränkung?
Einschränkungen werden teilweise gemacht, geboten wird zum Beispiel die einfache Ausführung, automatisch oder handbetrieben.

5.2 Übernimmt die Versicherung die Kosten für einen Blindenhund?

5.3 Werden orthopädische Schuhe, Hörgeräte oder ein künstlicher Kehlkopf ersetzt?



5.4 Werden andere Hilfsmittel übernommen, wie Epithesen, Orthesen, Bandagen oder Kompressionsstrümpfe?

5.5 Dürfen überhaupt Einschränkungen vorhanden sein?

6. Heilmittel

6.1 Gibt es Einschränkungen bei der Kostenübernahme für Heilmittel?
Eventuell besteht die Wahl zwischen Einschränkungen bezogen auf den Preis oder auf die Anzahl der Heilmittel.

6. 2 Welche Kosten müssen auf jeden Fall erstattet werden?
Sollten Kinder vorhanden sein, sollten auf jeden Fall die Kosten für Logopäden und Ergotherapeuten übernommen werden.

7. Zahnleistungen

7.1 Darf eine Zahnstaffel vorhanden sein?
Die Zahnstaffel kann sich auf die ersten x Jahre beschränken.

7.2 Die festgesetzten Höchstsätze können bei Unfällen entfallen?

7.3 Welche Erstattungssätze sind möglich?
Die Wahl bezieht sich auch auf kieferorthopädische Behandlungen.

7.4 Welche Gebührensätze liegen den Erstattungen zu Grunde?
Die Gebührenordnung für Zahnärzte sollte als Basis für die Abrechnung dienen. Eventuell erfolgen Erstattungen über diese Sätze hinaus.

7.5 Werden die Kosten für eine zahnärztliche Behandlung im Ausland erstattet?
Einige Versicherer schränken die Kostenübernahme je nach Grund des Auslandsaufenthaltes ein.

7.6 Gibt es Summenbegrenzungen für die zahnärztliche oder kieferorthopädische Behandlung in den ersten fünf Jahren?

7.7 Werden Implantate erstattet?
Bei Implantaten gelten oft Höchstsätze.

7.8 Muss vor der Behandlung durch Zahnarzt oder Kieferorthopäde ein Heil- und Kostenplan vorgelegt werden?

7.9 Werden die Kosten für eine bereits laufende Zahnarztbehandlung übernommen?

8. Psychotherapie

8.1 Wie viele Sitzungen werden durch die Krankenversicherung erstattet?
Bei ambulanten Sitzungen liegt die Höchstgrenze meist bei 50 Sitzungen. Teilweise werden sogar mehr erstattet. Bei der stationären Behandlung wird die Grenze in Tagen angegeben, beispielsweise 30 oder mehr als 50 Tage.

8.2 Werden die Kosten für einen Kinder- und Jugendtherapeuten übernommen?

8.3 Werden auch Kosten für die psychiatrische Behandlung übernommen?

9. Schutzimpfungen

9.1 Welche Schutzimpfungen sollen erstattet werden?
Einschränkungen beziehen sich zum Beispiel auf die von der STIKO empfohlenen Impfungen.

9.2 Gibt es eine Altersbegrenzung bei der Kostenübernahme für Schutzimpfungen?
Teilweise werden Schutzimpfungen nur bis zu einem bestimmten Höchstalter übernommen.

10. Transportkosten

10.1 Welche Transportkosten werden übernommen?
Bei ambulanter Behandlung werden teilweise nur die Kosten für den Transport bei Notfällen übernommen, einige Versicherer übernehmen die Kosten nur bei Gehunfähigkeit oder bei bestimmten Krankheiten.

10.2 Gibt es für den Transport in ein Krankenhaus eine Entfernungsbegrenzung?

10.3 Wird auch der Rücktransport aus dem Ausland erstattet?

11. Allgemeine Leistungen

11.1 Welche Leistungen werden bei einer Anschlussbehandlung übernommen?

11.2 Welche Eintrittsalter bewirkt besondere Bedingungen in der Krankenversicherung?

11.3 Welche Tarife ermöglichen eine Beitragsrückerstattung?

11.4 Gibt es einen Gesundheitstelefonservice?

11.5 Können Kinder in jedem Tarif versichert werden?

11.6 Gibt es verschiedene Tarifsysteme?

11.7 Werden im Todesfall zum Beispiel Überführungskosten aus dem Ausland erstattet?

11.8 Welche Wartezeiten gelten?

11.9 Gibt es eine Pflicht zur Behandlung beim Hausarzt oder bei einem bestimmten Vertragsarzt?

11.10 Wie hoch soll die Selbstbeteiligung pro Jahr sein?

11.11 Soll sich die Selbstbeteiligung auf bestimmte Bereiche beschränken?
Die Selbstbeteiligung kann für die ambulante, die stationäre oder die zahnärztliche Behandlung gesondert festgelegt werden.

11.12 Gibt es beitragsfreie Ruhezeiten?

11. 13 Gibt es eine Reduktion des Selbstbehalts?

12. Gebührensätze

12.1 Bis zu welchen Gebührensätzen erfolgt die Erstattung der Kosten?
Die Erstattung kann für die ambulante, stationäre und zahnärztliche Behandlung gesondert festgelegt werden und kann zum Beispiel das 2,3-Fache, das 3,5-Fache oder mehr betragen. Möglich ist ebenfalls die Auswahl, dass keine Bindung an Gebührenordnungen der Ärzte und Zahnärzte besteht.

13. Krankentagegeld

13.1 Kann die Krankentagegeldversicherung für den Freiberufler ohne neue Wartezeit oder Risikoprüfung angepasst werden?

13.2 Wird das Krankentagegeld auch dann gewährt, wenn Alkohol oder Drogen die Arbeitsunfähigkeit verursacht haben?

13.3 Sind Berufsunfälle und Berufskrankheiten mit versichert?

13.4 Erfolgt eine Zusammenrechnung von Zeiten der Arbeitsunfähigkeit wegen der gleichen Erkrankung?

13.5 Wird das Krankentagegeld auch für Kuren gewährt?

13.6 Gibt es Einschränkungen hinsichtlich der Leistungsdauer?


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Häufig gestellte Fragen - unsere Antworten

1. Muss ich mich als Freiberufler krankenversichern?

Ja, es gilt eine gesetzliche Pflicht zur Krankenversicherung. Ob diese privat oder gesetzlich erfolgt, ist zweitrangig, vorgewiesen werden muss aber eine Absicherung - auch als Freiberufler.

2. Kann ich privat versichert sein und trotzdem einen Zuschuss von der Künstlersozialkasse bekommen?

Auf Antrag hin bekommt der Versicherte einen Zuschuss von der Künstlersozialkasse.
Lesen Sie auch hierzu unseren Beitrag: Vorteile der Künstlesozialkasse

Dessen Höhe richtet sich nach dem Jahreseinkommen.
Es werden 7,3 Prozent des Beitrags bezuschusst, maximal jedoch die Hälfte des zu zahlenden Gesamtbeitrags.

3. Ist die Rückkehr von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung möglich?

Freiberufler dürfen erst einmal nicht in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren.

Sie können jedoch zurückkehren, wenn sie eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen, ihren Status als Freiberufler also aufgeben.

Freiberufler, die älter als 55 Jahre sind und ein Einkommen von weniger als 365 Euro im Monat haben sowie einen gesetzlich versicherten Ehepartner haben, können in die kostenfreie Familienversicherung der GKV zurück.

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Häufige Fragen des Freiberuflers zur privaten Krankenversicherung

4. Kann ich grundsätzlich in die private Krankenversicherung wechseln?

Angehörige bestimmter Berufsgruppen, wie künstlerisch oder publizistische Tätige, sind grundsätzlich versicherungspflichtig und müssen sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen.

Alle anderen dürfen direkt in die private Krankenversicherung als Freiberufler einsteigen.

5. Sind die Beiträge zur privaten Krankenversicherung steuerlich absetzbar?

Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung können abgesetzt werden, wobei der Höchstbetrag bei 2.800 Euro liegt.
Abgesetzt werden können maximal die Beiträge für den Basistarif, höhere Prämien können nicht geltend gemacht werden.

6. Ist der Basistarif der günstigste Tarif für mich?

Finanziell gesehen ist der Basistarif sicherlich der günstigste, doch hier sollte das Augenmerk auf die Absicherung gelegt werden.
Zusätzliche Bausteine kosten Geld, daher kann die Wahl eines anderen Tarifs von Anfang an günstiger sein.

7. Muss ich das Krankentagegeld absichern?

Vor allem Freiberufler müssen bei einer Krankheit mit dem totalen Verdienstausfall rechnen.

Die Krankentagegeld-Versicherung ist daher ein unverzichtbarer Bestandteil der privaten Absicherung des Freiberuflers und sollte auf jeden Fall mit einbezogen werden.

Bis zur Höhe des üblichen Nettoeinkommens kann ein Tagesssatz für das Krankentagegeld vereinbart werden.



8.
Wie finde ich das beste Angebot?

Nutzen Sie die Versicherungsvergleiche im Internet, hier sind auf Freiberufler maßgeschneiderte Angebote vorhanden.

Darauf basierend lassen sich Beratungsgespräche mit Versicherungsmaklern durchführen.
Entscheiden Sie sich nicht für das erstbeste Angebot.

9. Was ist mit der Selbstbeteiligung?

Auch für Sie als Freiberufler kann die Selbstbeteiligung sinnvoll sein.
Damit lässt sich der monatliche Beitrag reduzieren.

Sie zahlen dann die Arztrechnungen bis zum vereinbarten Betrag selbst, Kosten, die höher liegen, werden von der Versicherung übernommen.

Sie müssen von Ihren Honoraren Rücklagen bilden, auf die Sie im Krankheitsfall zurückgreifen können.

10. Gibt es Alternativen zur privaten Krankenversicherung?

Sie können sich als Freiberufler in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichern lassen und zahlen die Prämien entsprechend Ihres Einkommens.

Als Mindestbeitrag wird eine Bezugsgröße angenommen, bei der ein Mindesteinkommen des Freiberuflers als gegeben betrachtet wird.

Diese Bezugsgröße wird jährlich neu festgelegt. Maximal zahlen Sie Beiträge bis zur Beitragsbemessungsgrenze, die im Jahr 2015 bei 49.500 Euro liegen wird.



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Über diesen Ratgeber

Jürgen Busch Jürgen Busch + eine Texterin betreiben diesen Ratgeber seit 2008. Derzeit sind 708 Artikel online!


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Ein Vergleich ist immer individuell

Gerade in Zeiten, in denen immer mehr Geld für die Gesundheit und für eine Behandlung im Krankheitsfalle ausgegeben werden muss, ist es wichtig, sich über anfallende Kosten genau zu informieren.

Ist der Vertrag mit einem Anbieter nämlich erst einmal abgeschlossen, so ist es nicht so einfach, aus diesem Vertrag wieder auszusteigen.

In der Regel ist ein Wechsel des Anbieters erst nach Ablauf der Mindestlaufzeit des Vertrags möglich.

Ein Wechsel in die gesetzliche Krankenkasse ist unter Umständen gar nicht machbar.
Daher sollte der Abschluss der privaten Krankenversicherung abgewägt werden, denn nur so lässt sich ein Fehler vermeiden. Schließlich hängen noch einige Kriterien mehr an der Krankenversicherung.

Wer zum Beispiel Kinder mit versichern lassen möchte, sollte die Kosten noch ein wenig genauer abwägen.