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Auftreten in der Geschäftswelt
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Business-Knigge - die richtige Anrede
Der Adelstitel gehört zum Namen dazu und sollte bei der Anrede genannt werden.
Bei der Anrede den korrekten Namen zu nennen – natürlich auch richtig ausgesprochen – wirkt höflich und sympathisch.
Auch bei der Verabschiedung kann und sollte der Name genannt werden.
Bei einem Adelstitel gilt es zu beachten, dass das Herr oder Frau im Namen weggelassen
wird (Guten Tag, Gräfin Domershausen).
Auch das „von“ wird bei der Anrede mit dem Adelstitel weggelassen. Handelt es sich um ein einfaches „von“, also ohne einen dazugehörigen Adelstitel, wird es aber genannt.
Wer eine Person mit deren akademischen Grad anspricht, muss immer den höchsten Titel dabei nennen.
Das heißt, wenn ein Professor gegenübersteht, wird er auch mit Herr Professor angesprochen.
Besitzt der Gegenüber mehrere akademische Titel, wird er nur mit einem angesprochen.
Besitzt jemand akademische Grade und einen Adelstitel, lautet die korrekte Verwendung der Titel wie folgt:
Erst kommt der akademische Grad, dann der Adelstitel, dass der Nachname (Guten Tag, Professorin Gräfin Domershausen).
Titel, Doppelnamen oder auch akademische Grade dürfen nicht einfach so weggelassen werden.
Die offizielle Erlassung derselben muss vom „Träger“ der Namen und Titel kommen.
Das Duzen im Business-Alltag
Das offizielle Duzen ist in Deutschland immer noch verpönt, jedenfalls, wenn es unter Fremden geschieht – und sei es unter Gleichgestellten in Alter oder Rang.
In anderen Ländern Europas ist es längst gang und gäbe, sich zu duzen, auch im Geschäftsleben.
Doch die Deutschen sind in dem Punkt sehr förmlich. Dem muss natürlich Rechnung getragen werden.
Im Berufsleben gilt daher, dass der Ranghöhere bzw. der Auftraggeber dem Freiberufler das „Du“ anbietet.
Vorsicht ist aber geboten, wenn der Kunde bei einer Feier oder zu Weihnachten das „Du“ anbietet, hier muss erst einmal herausgefunden werden, ob das Angebot ernst gemeint war und auch im nüchternen und alltäglichen Leben gelten darf.
Im Zweifelsfall gilt, dass das Siezen allemal besser ist, als sich mit dem Duzen zu blamieren.
War das Angebot ernst gemeint, wird der Auftraggeber das schon deutlich machen.
Wer das „Du“ ablehnen möchte, kann das natürlich tun, muss aber damit rechnen, dass ihm ein solches Angebot nicht noch einmal gemacht wird. Wenn es keinen Ranghöheren gibt, entscheidet übrigens die Frau über das „Du“ oder „Sie“, sofern beide gleich alt sind. Ansonsten hat die ältere Person das Recht auf das Angebot dieser Vertraulichkeit.
Gespräche mit ausländischen Kunden
Wer es mit Kunden aus dem englischen Sprachraum zu tun hat, sollte im eigenen Unternehmen darauf achten, dass wenigstens die Variante „Sie“ plus Vorname üblich wird.Denn gerade in Meetings kann es sehr befremdlich für die Kunden wirken, wenn sie selbst mit Vornamen, die Kollegen aber mit Nachnamen angeredet werden.
Eventuell sind Absprachen direkt vor einem Kundentermin nötig.

