Teile mit uns:
Berufsunfähigkeit absichern
Die BU ist für Freiberufler existenziell.Jetzt vergleichen und beraten lassen:
Infos für Freiberufler
Wenn Sie Freiberufler werden möchten, sind diese Beiträge für Sie interessant:
- Vorteile freiberuflicher Selbstständigkeit
- Freiberufler oder Freelancer?
- Freiberufler oder Gewerbetreibender?
- gemischt: freiberuflich und gewerblich
- Was ist ein Freiberuf?
- Wer ist Freiberufler?
- selbstständig als Freiberufler?!
- Katalogberufe der Freiberufler
- katalogähnliche freie Berufe
- freier Beruf
- Einstieg in Freiberuflichkeit
- Wir sind für Freiberufler
- Definition Freiberufler
- die freiberufliche Tätigkeit
...
selbstständig als Freiberufler
Immerhin ist ein Freiberufler immer selbstständig tätig. Er handelt eigenverantwortlich und auf eigene Rechnung.
Das bedeutet, dass er auch für Fehler selbst gerade stehen muss (nicht umsonst wird Freiberuflern empfohlen, eine Berufshaftpflichtversicherung oder eine Berufsrechtsschutzversicherung abzuschließen).
Wer selbstständig Freibrufler sein möchte, muss dazu auch nicht viele Hürden überwinden.
Er sollte natürlich wissen, ob sein gewählter Beruf überhaupt ein Freiberuf ist oder nicht.
Ist das der Fall, so erspart er sich die Anmeldung beim Gewerbeamt und damit auch die Zahlung von Gewerbesteuern. Der Freiberufler muss sich lediglich beim Finanzamt anmelden und bekommt hier die Festsetzung der zu zahlenden Steuern.
Einkommenssteuern muss er nämlich bezahlen.
Wenn das Einkommen zu gering ist, dann entfallen die Vorauszahlungen und mit Abgabe der Steuererklärung und der Einnahmen-Überschuss-Rechnung wird die Steuer berechnet.
Eventuell ist eine Rückzahlung nicht einmal nötig, wenn die Ausgaben die zu zahlenden Steuern in ihrer Höhe überwiegen oder zumindest ausgleichen.
Der selbstständige Freiberufler tritt nach außen hin als Unternehmen auf, auch wenn er vielleicht aufgrund zu zahlreicher Aufträge einen Mitarbeiter beschäftigt.
Ein Freiberufler übernimmt die gesamte Verantwortung
Damit er noch als Freier eingestuft bleiben kann, muss er allerdings die gesamte Verantwortung für die Tätigkeit übernehmen.Das heißt, wenn der Mitarbeiter eine Übersetzung anfertigt, die nicht ganz korrekt ist und es am Ende beim Auftraggeber zu Schwierigkeiten kommt, so muss der Freiberufler dafür gerade stehen.
Denn er hat die Verantwortung für die Richtigkeit der Arbeit und hätte diese noch einmal Korrektur lesen müssen.
Der Freiberufler muss sich nicht nur um die Unternehmensfragen und gesetzlichen Vorgaben kümmern, sondern auch um seine persönliche Absicherung.
Das heißt, zum einen muss die Sozialversicherung abgeschlossen werden. Zum anderen muss das Honorar ausreichend kalkuliert werden.
Denn im Krankheitsfall gibt es keine Zahlungen, so wie das bei einem Arbeitnehmer der Fall ist.
Natürlich kann der Freie eine freiwillige Versicherung abschließen, die das Krankentagegeld sichert.
Auch, wenn ein Urlaub geplant werden soll, muss dieser finanziell drin sein.
Das Honorar muss also nach Stunden und Tagen, an denen das Arbeiten im Jahr möglich ist, kalkuliert werden.
Als Faustregel gilt dabei, dass ein Freier einen doppelten bis dreifachen Stundenlohn ansetzen muss, wenn man diesen mit einem Angestellten vergleicht.


