Das Online-Konto für Freiberufler

Jeder Freiberufler benötigt ein Geschäftskonto – auch wenn es hier keine Vorschrift gibt und die Buchungen theoretisch auch über das private und bisher geführte Girokonto laufen können.

Allerdings ist es sinnvoller, die Buchungen separat zu halten, sodass sich die geschäftlichen Zahlungen leichter nachvollziehen lassen.

Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Konto möglichst günstig und die Bank gut erreichbar ist.
Wie ginge das besser für einen Freiberufler und Selbstständigen als bei einem kostenlosen Onlinekonto?

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Die Kontoeröffnung bei einer Online-Bank

Sie haben als Freiberufler die Wahl, ob Sie in neues Konto eröffnen oder ein Unterkonto zu Ihrem bisherigen Konto einrichten lassen wollen.

Für die Kontoeröffnung brauchen Sie den Antrag für das Onlinekonto, der meist direkt am Rechner ausgefüllt werden kann.

Sie schicken die Daten dann zur ausgewählten Bank und drucken die Antragsunterlagen noch einmal aus. Ist das geschehen, können Sie den Antrag unterschreiben und nehmen ihn mit zur Postfiliale.

Dort nämlich muss Ihre Identität festgestellt werden. Vergessen Sie nicht, den Personalausweis mitzunehmen, denn dieser ist für die Identitätsfeststellung unverzichtbar.

Die Post wird ein Formular mit Ihren Daten ausfüllen und schickt dieses gemeinsam mit Ihren unterschriebenen Antragsunterlagen an die Bank Ihrer Wahl. Erledigt! Sie bekommen dann später Post von der Bank und die Bestätigung, dass Ihr Konto eingerichtet worden ist. 

Sind Sie kein Einzelunternehmer, sondern sind als Teil einer Gesellschaft tätig, müssen Sie einen Nachweis über die Gesellschaftsform einreichen.

Hier reicht zum Beispiel der Auszug aus dem Handelsregister.

Sie können jedoch als Gesellschaft nicht jedes Kontoangebot jeder Bank nutzen, oft gibt es hier bestimmte Vorgaben einzuhalten und Ihnen stehen nicht alle Kontoangebote offen. 

Heute Standard: Onlinebanking

Für das Onlinebanking haben Sie sich automatisch entschieden, wenn Sie das Onlinekonto eröffnet haben.

Sie müssen dann allerdings noch festlegen, ob Sie auch die Kontoauszüge online erhalten wollen oder ob Sie diese in einer Filiale der Bank abholen bzw. zugesandt bekommen möchten.

Für das Onlinebanking bekommen Sie entweder eine Liste mit TAN-Nummern oder ein mobiles TAN-Gerät.

Dieses erstellt zusammen mit Ihrer Kontokarte einzelne TAN-Nummern, die Sie für die jeweiligen Buchungen nutzen können. Diese Art des Onlinebankings ist sehr sicher.
Nutzen Sie dann die Eingabemaske, auf die Sie in Ihrer Kontoübersicht Zugriff haben, und geben Sie hier die Daten aus dem Überweisungsträger ein. Erstellen Sie die TAN – und fertig!

Die Buchung kann durch die Bank direkt vorgenommen werden. 

Möglich ist übrigens auch die Erstellung der TAN direkt durch die Bank. Diese übermittelt auf Anforderung die TAN per SMS, wobei die Nummer meist nur für fünf Minuten gültig ist. Ist die Transaktion dann noch nicht abgeschlossen, muss eine neue Nummer angefordert werden. 

Sicherheitsaspekte beim Onlinebanking

Das Onlinebanking ist teilweise zu Unrecht in Verruf geraten:
Sicherheit wird nicht bei allen Nutzern großgeschrieben und folglich besteht die Gefahr eines Hackerangriffs. Daten werden seitens der Bank niemals per E-Mail zur Bestätigung abgefragt. Außerdem dürfen TAN und PIN nicht herausgegeben werden.

Beim Aufrufen der Onlinebanking-Seite muss das „https“ ganz vorn stehen als Zeichen dafür, dass es sich hier um einen geschützten Bereich handelt. Baut sich die Seite zu langsam auf oder werden Dinge abgefragt, die sonst nicht dort stehen, sollte der Vorgang abgebrochen werden. 

Vorsicht ist auch beim Tätigen der Bankgeschäfte vom Smartphone aus geboten.

Im Grunde gelten die gleichen Sicherheitsregeln wie beim Banking per PC. Bei der mobilen Variante kommt aber noch hinzu, dass Apps nur aus sicheren Quellen stammen sollten und dass statt der mTAN besser die chipTAN verwendet wird. 

Vorteile und Nachteile eines Online-Kontos

Ein weiterer Vorteil bei einem Online-Konto für den Freiberufler ist, dass es in der Regel sehr günstig oder sogar kostenfrei zu haben ist.

Die Banken haben mit Kunden, die ihre Bankgeschäfte komplett allein erledigen, einen kaum nennenswerten Aufwand, daher müssen sie sich auch nichts über Kontoführungsgebühren zurückholen.

Als negativ ist bei einem Online-Konto für den Freiberufler festzuhalten, dass er keinen Ansprechpartner in der Bank hat.

Natürlich bieten auch die Direktbanken einen Kundenbetreuer an, der zu bestimmten Zeiten telefonisch zur Verfügung steht oder dem eine E-Mail geschrieben werden kann.

Doch Fragen haben die Eigenschaft meistens dann aufzutauchen, wenn sie gerade niemand beantworten kann.

Bei einer Filialbank kann ein Termin mit dem Berater vereinbart werden und dann ist ein persönliches Bankgespräch möglich.
Natürlich müssen Sie sich auch hier an die offiziellen Öffnungszeiten halten, wobei teilweise auch außerplanmäßig Termine vereinbart werden.

Ein weiterer Nachteil der Online-Konten zeigt sich, wenn Geld abgehoben oder eingezahlt werden soll.

Das muss, wenn das Konto bei einer Direktbank besteht, über Partnerbanken geschehen. Allerdings fallen dafür in den meisten Fällen Gebühren an.

Obacht ist gegeben, wenn die Direktbank ihren Sitz im Ausland hat.

Hier gelten anderen Regelungen bezüglich der Einlagensicherung.

Bei einem Vergleich der Angebote sollte dieser Punkt daher unbedingt mit aufgenommen werden.

Ein Online-Konto bei einer Filialbank ist für den Freiberufler ideal

Ein Kompromiss zwischen dem Konto bei einer Direktbank und dem bei einer Filialbank ist das Online-Konto bei einer Filialbank.

Dann können die Bankgeschäfte online geführt werden, bei Bedarf kann aber auch eine persönliche Rücksprache in der Bank zu bestimmten Problemen erfolgen.

Das ist besonders angenehm, wenn beispielsweise Kreditverhandlungen anstehen.

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