Honorar-Rechner für Freiberufler


Für den Freiberufler, der sich auf die eigenen Beine stellen will, ist das Honorar, beziehungsweise die Berechnung desselben, häufig ein Buch mit sieben Siegeln.

Nicht wenige Freiberufler schauen einfach, was die Konkurrenz so berechnet, nehmen einen Mittelwert und denken, sie hätten den optimalen Preis für sich gefunden.

Doch das ist weit gefehlt!

Erst durch eine komplette eigene Kalkulation kann herausgefunden werden, welche Kosten gedeckt werden müssen – ob betrieblich oder privat – und wo vielleicht zumindest anfangs gespart werden muss.

In das Honorar müssen sämtliche Kosten mit einfließen und natürlich soll am Ende auch noch ein Gewinn übrig bleiben.

Hinzu kommt, dass der gefundene Preis wettbewerbsfähig sein muss, nicht zu hoch und nicht zu niedrig, und sich an die eigene Leistung anpassen muss.

Mit Hilfe des Honorarrechners kann der Freiberufler den optimalen Preis für sich selbst finden.

Honorar-Rechner für Freiberufler


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Honorar-Rechner Erklärungen zum Honoar-Rechner:
Sie haben im privaten Bereich Ausgaben für Lebensunterhaltung, Wohnung, aber auch u. a. für gesetzliche oder private Krankenversicherung, Altersvorsorge, Berufsunfähigkeitsversicherung.

All diese Ausgaben addieren Sie auf und diese Summe ist Ihr angestrebtes monatliche bzw. järhliche Netto-Einkommen, welches Sie für Ihren privaten Bedarf benötigen.
Gewinn > monatliches Netto-Einkommen (angestrebt)
daraus errechnet sich das jährlich angestrebte Netto-Einkommen
> Einkommensteuer und Solidaritätzuschlag (Jahr)
nutzen Sie bitte die nebenstehende Steuertabelle
> zu erwirtschaftender Gewinn
monatliche
Betriebsausgaben
> Miete für das Büro
> Strom, Heizung, Wasser, Müll
> Mitarbeiter
> Marketing und Akquise
> Geschäftsauto (Benzin, Versicherung)
> Bewirtung (Restaurant, Nahrungsmittel, Einladungen)
> Reisekosten
> Internet und Telekommunikation
> Bürobedarf
> betriebliche Versicherungen (Berufshaftpflicht)
> Berufsverbände, Mitgliedschaften, Steuerberater
> Investitionen und Abschreibungen
> Sonstige Betriebsaugaben
> Gesamtbetrag der jährlichen Betriebsausgaben
Arbeitsstunden

Das Jahr hat

365 Tage
./. Wochenende (2 * 52 Tage)
(Freiberufler arbeiten häufig auch am Wochenende)
Tage
./. Feiertage Tage
./. Urlaubstage Tage
./. Krankheitstage Tage
./. Fortbildungstage Tage
Ihre Arbeitstage im Büro Tage
Arbeitsstunden pro Tag Std.
Auslastung in Prozent
(Verhältnis von produktiv zu unproduktive Stunden pro Tag)
%
> produktive Arbeitsstunden im Jahr Std.
Ergebnis der
Honorar-
Berechnung

Kaklulatorischer Stundensatz netto

Kalkulatorischer Stundensatz brutto
Kalkulatorischer Tagessatz netto
Kalkulatorischer Tagessatz brutto

Was muss dafür getan werden?

Zuerst einmal werden im Honorarrechner die Ausgaben abgefragt.
Das sind nicht eben wenige, man bedenke zum Beispiel die Miete, die Ausgaben für Strom und Telefon, GEZ-Gebühren, Gebühren für die Kinderbetreuung, Auto, private Versicherungen, Altersvorsorge oder sonstige Ausgaben.
Hier muss großzügig geplant werden, denn es muss auch Geld für Geschenke oder einen Urlaub drin sein. Diese Ausgaben ergeben eine Summe, welche mit der Summe der Betriebsausgaben zusammengerechnet wird.
Auch dabei müssen kleinere Betriebsausgaben bedacht werden, zum Beispiel die Kosten für die Mitgliedsbeiträge in Berufsverbänden, Strom, Bewirtung oder Reisekosten.



Der zu erwirtschaftende Gewinn besteht aus dem Nettoeinkommen, das angestrebt wird und den Kosten, die für Steuern und Zuschläge anfallen.

Zuletzt müssen die Arbeitsstunden berechnet werden. Diese werden auf das gesamte Jahr gesehen, wobei auch Urlaubs- und Krankheitstage zu beachten sind.

Tage, in denen nicht produktiv gearbeitet wird, weil zum Beispiel eine Aus- und Weiterbildung ansteht, müssen ebenfalls bedacht werden.

Aus all diesen Tagen ergibt sich am Ende eine Übersicht über die produktiven Tage im Jahr, das heißt Tage, an denen eine Leistung erbracht wird, die einem Kunden in Rechnung gestellt werden kann.

Daraus ergibt sich im Verhältnis eine Zahl der unproduktiven Stunden, beziehungsweise Tage. Das sind Arbeitszeiten, in denen keine abrechenbare Leistung erbracht wird, die aber durch ein Umlegen auf die einzelnen Kunden wieder erwirtschaftet werden müssen. Am Ende gibt der Honorarrechner dann einen Preis aus, der für den Freiberufler als Honorar in Frage kommt.

Unterschieden wird nach dem kalkulatorischen Stundensatz (brutto und netto) und dem kalkulatorischen Tagessatz (brutto und netto).



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Über diesen Ratgeber

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Artikel über Honorare:
. der kalkulatorischer Stundensatz
. das Honorarniveau
. die Honorarerhöhung
. Dumping-Honorar
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