Betriebsprüfung mit Steuerberater meistern

Betriebsprüfung

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Oh Graus – die Betriebsprüfung naht. Ist und war alles korrekt? Was mag der Steuerprüfer finden? Und überhaupt: Warum gerade ich? All das mag ein Freiberufler denken, wenn die Ankündigung einer Betriebsprüfung ins Haus steht. Doch wer seinen Angabepflichten stets korrekt nachgekommen ist, muss hier nichts befürchten. Vor allem dann nicht, wenn noch ein – hoffentlich sehr guter und gelassener – Steuerberater zur Seite steht.

Der Steuerberater kennt die Regeln

Viele Freiberufler oder deren Steuerberater legen erst einmal grundsätzlich Einspruch gegen die Prüfungsanordnung ein. Das sollte tunlichst vermieden werden, denn damit wird schon von Vornherein eine gute Zusammenarbeit mit dem Prüfer des Finanzamts vereitelt.

Die Folge: Eine strenge und kleinliche Prüfung wird anstehen.

Fallen dem Steuerberater Unstimmigkeiten auf, so sollte er ruhig und gelassen das Gespräch mit dem Freiberufler sowie mit dem Steuerprüfer suchen. Überheblichkeit und Arroganz sind hier fehl am Platze. Auch der Versuch, den Prüfer als inkompetent zu entlarven, indem er komplexe Fragen beantworten soll, ist ein Fehler. Denn wenn der Steuerprüfer auf stur schaltet, ist damit niemandem geholfen.

Oft wollen Steuerberater zeigen, wer der Herr im Hause ist und verweigern die Vorlage von Belegen. Doch was bringt das? Im Endeffekt müssen diese doch vorgelegt werden. Außerdem kann der Prüfer in der Wartezeit vielleicht Langeweile bekommen und Punkte finden, die er besser nicht entdecken sollte. Einige Steuerberater empfehlen ihren Klienten, absichtlich Fehler in ihre Unterlagen zu bringen.

Der Gedanke dahinter:  
Der Steuerprüfer findet diese Fehler und gibt sich schneller zufrieden – im Idealfall, ohne die tatsächlich relevanten Fehler zu finden.

Hinweis: Allerdings wird das Misstrauen des Prüfers spätestens dann geweckt, wenn er mehrere doch so offensichtliche Fehler findet.

Vorbereitung auf die Betriebsprüfung möglicht mit einer Steuerkanzlei

Wer keinen Steuerberater hat und sein Unternehmen im Griff hat, muss sich nicht zwingend einen Berater suchen, weil eine Betriebsprüfung angesetzt wurde. Für alle anderen gilt, sich spätestens mit der Ankündigung der Prüfung mit dem Steuerberater zusammenzusetzen und Ordnung in die Unterlagen zu bringen, sofern das nötig ist.

Belege, wie beispielweise die Rechnungen des Freiberuflers sollten sortiert und Buchungen nachvollziehbar sein. Arbeiten Sie dem Prüfer zu, ohne dass es allzu übertrieben wirkt. Und denken Sie daran, dass Sie am Ende der Leidtragende sind, wenn sich Ihr Steuerberater gegenüber dem Prüfer daneben benimmt. Außerdem sollte versucht werden, am Ende der Betriebsprüfung ein Gespräch mit dem Prüfer zu suchen, in dem vielleicht noch offene oder strittige Punkte geklärt werden können. Dieses abschließende Gespräch mit dem Betriebsprüfer des Finanzamtes wird als Schlussbesprechung bezeichnet.

Letzter Gedanke: Bleiben Sie motiviert und nehmen Sie Anregungen Ihres Steuerberaters an!

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