Versicherungen für Freiberufler und Selbständige

Versicherungen für Freiberufler und Selbständige

Versicherungen für Freiberufler und Selbständige

Der Versicherungsmarkt ist außerordentlich unübersichtlich und dazu noch hart umkämpft.

Um sich finanziell nicht zu übernehmen, ist es wichtig, genau zu prüfen, welche Versicherungen überhaupt sinnvoll und notwendig sind und auf welche Versicherung Sie vielleicht verzichten könnten.

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie eine Versicherung wirklich brauchen, hilft Ihnen die folgende Faustregel:

Stellen Sie sich einfach den größtmöglichen Schaden vor, den diese Versicherung abdeckt.

Wenn Sie diesen Schaden nicht aus der eigenen Tasche bezahlen können, ist die Versicherung sinnvoll.

Die Künstlersozialkasse

Selbstständige, die hauptberuflich eine künstlerische oder publizistische Tätigkeit ausüben, sind über die Künstlersozialkasse (KSK) in der gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung versicherungspflichtig und bekommen deshalb den Arbeitgeberanteil zu ihren Beiträgen von der KSK.

Die Krankenkasse

Freiberufler haben grundsätzlich die Wahl zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung.

Die gesetzliche Krankenversicherung ist für Familien, in denen nur einer verdient, für ältere Versicherte und für alle, die öfter krank sind, günstiger.

Bevor Sie allerdings vorschnell eine Entscheidung treffen, nehmen Sie einfach einen ausführlichen Krankenversicherungs-Vergleich zwischen der gesetzlichen und privaten Versicherung vor.

Private Krankenkassen bieten diverse Zusatzversicherungen an, die man auch als Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung abschließen kann.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Freiberufler, die nicht in der KSK sind und damit auch nicht rentenversicherungspflichtig sind, erhalten bei Berufsunfähigkeit überhaupt keine Unterstützung vom Staat.

Daher empfiehlt es sich, schon frühzeitig eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.

Die Berufshaftpflichtversicherungen

Selbstständige sind für ihre Arbeit und auch für ihre Fehler selbst verantwortlich. Dies bedeutet, dass Freiberufler für die Schäden, die sie während ihrer Arbeit verursachen, finanziell aufkommen müssen.

Die Haftpflichtversicherung zählt zu den Grundabsicherungen, auf die niemand verzichten sollte.

Unterschieden wird hier zwischen der privaten Haftpflichtversicherung, der Berufshaftpflichtversicherung sowie der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung.

Was kostet Sie eine Berufshaftpflichtversicherung?

Die Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung versichert das Kostenrisiko eines privaten oder beruflichen Rechtsstreites.

Die Altersvorsorge

Freiberufler sollten sich auch Gedanken machen über ihre Altersvorsorge, also über die gesetzliche Rente und die private Altersvorsorge.

Wenn Sie nicht selbst etwas für Ihre Vorsorge machen, steht Ihnen im Alter wenig Geld zur Verfügung.

Weitere Versicherungen

Mögliche weitere Versicherungen sind die Betriebskostenversicherung, die Forderungsausfallversicherung, das Versorgungswerk der Presse u. a.

Beratung und Adressen

Zur Auswahl der geeigneten Versicherungen können Sie Versicherungsmakler, unabhängige Berater oder das Internet heranziehen.

Nutzen Sie die Beratungsangebote, um zu entscheiden, wie viel Versicherung Sie privat und für Ihre freiberufliche Tätigkeit tatsächlich benötigen.

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