Werben mit LinkedIn: 3 hilfreiche Tipps für Freiberufler im Jahr 2022

Werbung auf LinkedIn: Darauf sollten Freiberufler achten

Zeiten ändern sich. Das lässt sich auch deutlich an der Entwicklung der sozialen Medien erkennen. Vor allem die Berufs- und Karriere-Plattform LinkedIn hat sich in den letzten Jahren häufig verändert und ist heutzutage im Vergleich zu den ersten Jahren nach dem Launch nicht mehr wiedererkennen. LinkedIn hat sich seit der Übernahme durch den Softwarekonzern Microsoft zu einem der wichtigsten Online Netzwerke für Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer entwickelt. Hier trifft man sich, tauscht sich aus, hier wird Werbung betrieben.

Und auch die Arbeitsweise dieser drei Berufsgruppen hat sich stark verändert, digitalisiert und ist smarter geworden. Deshalb ist es wichtig, auch als Freiberufler ständig mit der Zeit zu gehen und Aktivitäten auf der Plattform LinkedIn den aktuellen Gegebenheiten und Anforderungen des Marktes anzupassen. Drei wichtige Tipps dafür gibt es hier. 

1. Der erste Eindruck ist immer noch der wichtigste Faktor

Es ist wie überall im Leben und da macht auch die Begegnung mit Geschäftspartnern und Kunden auf LinkedIn keine Ausnahme: Der erste Eindruck zählt und wirkt nachhaltig. LinkedIn ist im Grunde genommen nichts anderes als ein digitaler Schaukasten mit Logoplatte und Informationen für Interessenten. Es ist eine Werbefläche, aber eben nicht nur. Hier können Informationen ausgetauscht und dem eigenen Unternehmen ein Image verpasst werden. Ganz gezielt und ohne aggressive Werbung.

Deshalb ist es wichtiger denn je, das Profil mit einem professionellen und sympathischen Foto auszustatten. Die Kleidung sollte dabei zu der Branche und den Kunden passen, um Zugehörigkeit zu schaffen. Das Stichwort lautet: authentisch wirken!

2. Aktivität ist gefragt

Einfach nur Bild und Profil bei LinkedIn zu veröffentlichen und darauf zu warten, dass die Aufträge reinflattern, funktioniert leider nur in den seltensten Fällen, wahrscheinlich sogar überhaupt nicht. Wer mit Hilfe der Plattform Kunden gewinnen möchte, muss Aktivität zeigen. Wer Aufträge sucht, muss hier die eigene Expertise unter Beweis stellen und potenziellen Partnern auch zeigen, dass man in der Branche gut vernetzt ist.

Das bedeutet beispielsweise, die vorhandenen Gruppen, die in der Branche führend sind, zu nutzen oder einfach selbst eine Gruppe zu einem beruflich relevanten Thema zu gründen und dort als Moderator tätig zu sein. Darüber hinaus ist es wichtig, regelmäßig Beiträge zu veröffentlichen, die die aktuellen Probleme und Herausforderungen der Zielgruppe ansprechen. Damit wird aus dem Profil erkennbar, dass man sich auch aktuellen und zukünftigen Herausforderungen stellt.

Die Wirkung: Mit entsprechenden Lösungen, die LinkedIn zur Verfügung stellt und guter Vernetzung mit führenden Experten ist es schnell möglich, einen Expertenstatus zu erlangen und das Vertrauen möglicher Kunden zu gewinnen. 

3. SEO gibt es auch bei LinkedIn

Für viele Freelancer ist Suchmaschinenoptimierung (SEO) eine abstrakte Tätigkeit, mit der sich die Agenturen auseinandersetzen sollen. Hauptsächlich geht es dabei um die Rankings der eigenen Firmen-Webseite bei der Suchmaschine von Google. Doch das Thema SEO spielt auch bei der Erstellung und Pflege des eigenen LinkedIn-Profils heutzutage eine wichtige Rolle.

Tipp: Für die Recherche von entsprechenden Keywords gibt es im Internet zahlreiche kostenlose Tool. Mit solchen SEO Tools lässt sich die Sichtbarkeit des Profils schon deutlich verbessern. Wichtig dabei ist jedoch, weiterhin für den Leser zu schreiben. Die Suchbegriffe sollten deshalb möglichst unauffällig in das Profil integriert werden.

Denn mögliche Kunden durchsuchen die Plattform anhand bestimmter Suchbegriffe, den sogenannten Keywords. Und nur wenn diese mit dem eigenen Profil „matchen“, scheint der eigene Kontakt auch in den Suchergebnissen auf. Darunter sollte aber die Lesbarkeit der Informationen nicht leiden.

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