Kostenlose Tools: Empfehlungen für Gründer und Freiberufler

Die besten Tools für Freelancer, Freiberufler und Selbstständige

Wer ein Unternehmen gründet, muss die steuerlichen und rechtlichen Grundlagen kennen, das nötige Budget haben und schon frühzeitig an die richtige Organisation denken. Das Internet bringt viele Erleichterungen für Gründer und Freiberufler, insbesondere durch Cloud-Lösungen. Online-Tools helfen bei einer besseren Organisation und liefern Informationen schnell und übersichtlich. Nicht immer müssen Sie für solche Erleichterungen viel Geld ausgeben. Wir stellen hier eine Auswahl der besten kostenlosen Tools für Gründer und Freiberufler vor.

Lexoffice – das Buchhaltungsprogramm

Möchten Sie Ihre Buchhaltung selbst erledigen, da Sie jederzeit den Überblick behalten und kein Steuerbüro beauftragen wollen, können Sie Lexoffice nutzen. Das Programm nimmt Ihnen gleich mehrere ständig wiederkehrende Arbeiten ab:

  • Angebote erstellen
  • Rechnungen schreiben
  • Mahnungen versenden
  • Buchhaltung

Arbeiten Sie mit einem Steuerberater zusammen, können Sie ihm den direkten Zugang zu Ihrem Konto ermöglichen. Für die Buchhaltung steht Ihnen eine Cloud-Lösung zur Verfügung. Dabei können Sie auf die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen vertrauen. Tiefergehende Buchhaltungskenntnisse sind nicht erforderlich. Sie scannen Ihre Belege ein und wählen eine passende Kategorie, die das Tool intelligenterweise sogar vorschlägt.

Lexoffice ist zu einem günstigen Preis verfügbar. Existenzgründer, die ihr Unternehmen in den letzten 24 Monaten gegründet haben, können Lexoffice 12 Monate lang ohne Abo-Verpflichtung testen.

Projekte finden mit Freelancermap

Freelancermap ist ein Online-Marktplatz, auf dem Freelancer und Projektanbieter zusammentreffen. Das ist vor allem für Gründer sinnvoll, die sich erst einen Kundenkreis aufbauen wollen. Möchten Sie auf diesem Weg neue Projekte finden, müssen Sie zuerst ein Profil erstellen. Sie werden benachrichtigt, wenn ein passendes Projekt für Sie verfügbar ist. Die Firmen können Sie für ihre Projekte auch direkt kontaktieren. Mehr als 4.000 neue Projekte werden dort wöchentlich neu ausgeschrieben. Zum Marktplatz von Freelancermap.

Jimdo Dolphin – das Tool für die eigene Webseite

Eine eigene Webseite ist die Visitenkarte im Netz, doch muss sie nicht immer teuer sein. Mit Jimdo Dolphin erstellen Sie kostenlos Ihre Webseite. Jimdo Dolphin hilft Ihnen, dass Sie mit Ihrer Webseite unter Google schnell gefunden werden. Das Dolphin-System ist ein spezielles Angebot von Jimdo. Sie müssen einfache Fragen beantworten, um die persönliche, maßgeschneiderte Webseite zu erstellen. Netzwelt hat Jimdo Dolphin getestet und gut bewertet. Nur dann, wenn Sie einen Shop betreiben oder eine größere Bildergalerie einbinden möchten, empfiehlt sich ein kostenpflichtiger Tarif.

Toggl Track als Zeiterfassungstool

Müssen Sie Ihre Arbeitsstunden, die Sie für Ihre Kunden geleistet haben, in Rechnung stellen, hilft Ihnen das Zeiterfassungstool Toggl Track. Für jeden Kunden werden die Zeiträume, die Sie gearbeitet haben, automatisch zusammengezählt, beispielsweise für einen Monat. Toggl Track steht als Desktop-Version, über den Browser und als App für das Smartphone zur Verfügung.

Bessere Organisation mit Trello

Trello steht als kostenloses Projektmanagement-Tool zur Verfügung. Auf einer Tafel können Sie Ihre To-Do’s in Form von Karten erstellen. Um die Aufgaben zu delegieren, werden die Karten Personen oder Personengruppen zugeordnet. Als Gründer können Sie mit Trello Ihre Projekte betrachten. Öffnen Sie die Karten, können Sie Dateien hochladen, Checklisten erstellen oder Kommentare schreiben. Focus beschreibt Trello näher und nennt auch einige Alternativen.

Canva – die Plattform für Grafikdesign

Eine Onlineplattform für Grafikdesign ist Canva. Innerhalb kurzer Zeit lassen sich Grafiken für die eigene Webseite, Social Media, aber auch für Flyer und Visitenkarten erstellen. Mit Drag-and-Drop können Sie auf eine Bibliothek mit über eine Million Grafiken, Schriften und Fotos zugreifen. Das Tool ist einfach bedienbar. Müssen Sie häufig Grafiken erstellen, lohnt sich die kostenpflichtige Pro-Version. Für den Einstieg reicht die kostenlose Variante aus.

Dropbox als Speicherplatz für Backups

Möchten Sie Backups oder verschiedene Inhalte in der Cloud speichern, eignet sich Dropbox. Das Tool verfügt über Plugins und eigene Funktionen. Damit Sie auch von unterwegs auf Ihre Daten zugreifen können, stehen Apps für Smartphones zur Verfügung. Das Basisprogramm ist kostenlos, doch können Sie auch ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen.

Salesforce – Verwalten von Kontakten und Vertriebsaktivitäten

Salesforce umfasst gleich mehrere Tools, die sich für Gründer und Freiberufler eignen. Als CRM-Plattform (Customer Relations Management) verfügt Salesforce über Vertriebsanwendungen, Lösungen für Marketing sowie für Kundenservice. Das Tool kann für verschiedene Branchen genutzt werden. Verschiedene Pakete stehen zur Auswahl, doch können Sie die Basis-Variante auch kostenlos nutzen.

Elopage als Verkaufsplattform

Möchten Sie digitale Produkte wie Onlinekurse, eBooks oder Onlineevents erfolgreich anbieten, können Sie Elopage als Verkaufsplattform nutzen. Dafür stehen verschiedene Abrechnungsmodelle zur Auswahl. Elopage ermöglicht Ihnen außerdem, Ihr eigenes Affiliate-Programm anzubieten.

Fazit: Große Auswahl an Tools für Gründer

Kostenlose oder kostengünstige Tools gibt es für die verschiedensten Anwendungen. Gründer können neue Kunden gewinnen, ihre Produkte verkaufen oder ihr Geschäft besser organisieren. Verschiedene dieser Tools stehen auch als Apps für das Smartphone zur Verfügung. Neben kostenpflichtigen Versionen sind meistens kostenlose Varianten verfügbar.

Falls Sie noch nicht als Freelancer arbeiten, schon länger den Gedanken haben sich selbstständig zu machen, aber unsicher sind, ob das in der Corona-Krise eine gute Idee ist, sollten Sie diesen Artikel lesen: Selbstständig werden in der Corona-Zeit – diese Herausforderungen müssen Gründer derzeit annehmen.

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