Online-Buchhaltung für Freiberufler

 

Für den Freiberufler können eventuell die Online-Buchhaltungsprogramme in Frage kommen, die vollständig webbasiert sind.

Das heißt, sie funktionieren über den Internetbrowser, es muss keine Installation auf dem eigenen Rechner vorgenommen werden. Es gibt immer eine Verbindung zwischen dem Rechner des Freiberuflers und des Anbieters.
Solche Programme werden von verschiedenen Herstellern angeboten. Meist sind die kleineren Buchhaltungsprogramme kostenlos zu haben, wobei sie aber auch nur für Kleinstunternehmer in Frage kommen.

Wer sich also das erste Mal beruflich auf die eigenen Füße stellt, kann mit einem solchen Programm durchaus gut beraten sein. Hier bestehen die Programme meist nur aus speziell aufbereiteten Excel-Listen. Für umfangreichere Buchhaltungen eignen sich die Programme aber meist nicht. Sie sind dann zum einen zu langsam, zum anderen muss der Sicherheitsaspekt bedacht werden. Wichtig ist, dass alle rechtlichen Vorgaben bei der Nutzung bedacht werden.

Eine Variante für den größeren Bedarf ist die Online-Buchführung, die als Abonnement funktioniert. Hier wird das entsprechende Programm vom Anbieter auf einem Server bereit gestellt und der Kunde bekommt den Zugangscode dafür. Monatlich wird ein bestimmter Betrag für die Nutzung der Software fällig, wobei sich die Höhe des Beitrags nach den Angeboten richtet, die der Kunde nutzen will. Der Umfang der Buchungsvorfälle spielt dabei also eine große Rolle. Je höher die Anforderungen sind, desto höher liegen auch die Kosten.

Auf lange Sicht gesehen kann es dann sinnvoll sein, sich für ein eigenes Buchhaltungssoftware zu entscheiden, was als Programm auf dem Rechner installiert wird.

Vor- und Nachteile der Online-Buchhaltung

Wer die Onlineangebote nutzt, hat allerdings den Vorteil, dass rechtliche Änderungen und regelmäßige Updates nicht weiter beachtet werden müssen, sondern automatisch zur Verfügung stehen. Darum kümmert sich der Anbieter. Die Buchhaltung wird zudem auf dem Server des Anbieters regelmäßig gesichert. Nachteilig ist jedoch, dass sensible Daten auf einem fremden Server liegen.

Angeboten werden dafür aber teilweise zusätzliche Leistungen, wie die Ermittlung der Umsatzsteuervoranmeldung, die Erstellung einer betriebswirtschaftlichen Auswertung oder die Übermittlung der Daten an den Steuerberater – alles gegen Aufpreis, versteht sich.

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