Die Beiträge an die Künstlersozialkasse

Die Beiträge an die Künstlersozialkasse

Die Beiträge an die Künstlersozialkasse

 

Die Beiträge, die an die Künstlersozialkasse entrichtet werden müssen, richten sich nicht nach dem tatsächlich erzielten Einkommen, sondern nach dem Geschätzten. Diese Schätzung wird in jedem Jahr wieder von der KSK verlangt.

Beitragshöhen

Der Mindestbeitrag für die Versicherungen über die Künstlersozialkasse betrug im Jahr 2016 genau 76,65 Euro, was bundeseinheitlich geregelt ist. Der Höchstbeitrag liegt für das Jahr 2016 bei 996,03 Euro für die alten Bundesländer, bei 921,23 Euro für die neuen Länder. Zu beachten: Hinzu kommt noch der Zuschlag, der von Kinderlosen in die Pflegeversicherung eingezahlt werden muss.

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Die unterschiedlichen Beiträge für die Versicherungen anhand eines BeispielsDer Mindestbeitrag muss auch von Berufsanfängern gezahlt werden, selbst wenn ihr Einkommen unter 3.900 Euro im Jahr liegen sollte. Der Beitrag, der für die gesetzliche Rente anfällt, liegt für 2016 bei 18,7 Prozent. Der Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung wurde auf 15,7 Prozent festgesetzt.Hier zahlen die Künstler und Publizisten einen erhöhten Beitragssatz, haben dafür aber auch Anspruch auf Entgeltersatzleistungen, wie Krankengeld aber der siebten Woche einer Arbeitsunfähigkeit oder Mutterschaftsgeld.

Der Beitrag für die Pflegeversicherung beträgt 1,95 Prozent bzw. 2,20 Prozent für Versicherte, die keine Kinder haben. Die Beiträge werden je zur Hälfte durch den Versicherten und durch den Zuschuss vom Bund und den Unternehmen, die zur Künstlersozialabgabe verpflichtet sind, entrichtet.ZahlungsverfahrenDie Künstlersozialkasse berechnet anhand der mitgeteilten Daten die Höhe der Beiträge, die fortan zu zahlen sind. Dazu geht den Versicherten ein Zahlungsbescheid zu. Idealerweise haben diese eine Einzugsermächtigung erteilt oder haben zumindest einen Dauerauftrag eingerichtet.Wer seine Beiträge nicht regelmäßig zahlt oder nicht in der verlangten Höhe, verliert seinen Anspruch auf Leistungen. Dies gilt so lange, bis alle Rückstände beglichen sind.

Hinweis: Alle paar Jahre kann einen Künstler oder Publizisten die Überprüfung durch die Künstlersozialkasse treffen. Dann wird genauer nachgeforscht und es gilt um die Kontrolle, ob die gemeldeten Gewinne des Freiberuflers in etwa den tatsächlichen entsprechen. Wer hier gemogelt hat und erwischt wird, muss im schlimmsten Fall damit rechnen, aus der KSK ausgeschlossen zu werden. Wen die Überprüfung trifft oder nicht, kann nicht vorausgesagt werden, denn hier gilt das Zufallsprinzip.

Diese Tipps und Beispiel zur KSK stammen vom Autor:

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