Freiberufliche Pflegekraft und Altenpfleger

Von Jürgen Busch

Letzte Aktualisierung am: 5. Juli 2024

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Pflegekraft und Altenpfleger

Pflegekraft und Altenpfleger

 

Pflegekräfte können als Krankenpfleger oder Altenpfleger auftreten. Sie arbeiten entweder in festen Einrichtungen oder im Rahmen der häuslichen Krankenpflege. Freiberufliche Pflegekräfte führen eine eigene Praxis bzw. haben Angestellte, die in der häuslichen Pflege Kranke und Alte besuchen und verschiedene Leistungen ausführen.

Häusliche Pflege

Es gibt die Möglichkeit der ehrenamtlichen Pflege von Personen. In bestimmten zeitlichen Abständen muss jedoch eine Pflegefachkraft eine Beratung vornehmen. In ambulanten sowie in stationären Pflegeeinrichtungen wird daher eine verantwortliche Pflegekraft bestellt.
Es gibt verschiedene Arten von Pflegefachkräften. Es gibt Altenpfleger, die Kinderkrankenpfleger, die Kindergesundheitspfleger sowie die Gesundheitskrankenpfleger.

Die Ausbildung zur Pflegefachkraft dauert drei Jahre. Abgeschlossen wird sie mit einer staatlichen Prüfung. Möglich ist es auch, auf eine Ausbildung zum Kranken- oder Altenpflegehelfer aufzubauen. Die Ausbildung zur Pflegefachkraft dauert dann nur noch zwei Jahre, schließt aber ebenfalls mit einer Prüfung ab. Die Ausbildung selbst findet an einer staatlich anerkannten Krankenpflegeeinrichtung statt. Diese Krankenpflegestationen kooperieren mit ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, in denen die praktische Ausbildung stattfindet.

Das Krankenpflegegesetz sowie die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Berufe in der Krankenpflege regeln Dauer und Inhalt der Lehre. Folgende Voraussetzungen müssen erbracht werden, damit der Zugang zur Tätigkeit als Pflegefachkraft ermöglicht wird:

  • gesundheitliche und persönliche Eignung
  • Abschluss der Realschule oder einer gleichwertigen Schulart, mindestens eine zehnjährige Schulausbildung
  • Abschluss der Hauptschule und eine abgeschlossene zweijährige fachfremde Ausbildung oder eine einjährige Ausbildung zum Alten- oder Krankenpflegehelfer

Ein Mindestalter gibt es jedoch nicht. Wer sich zur Pflegefachkraft ausbilden lassen will, kann dies auch im Rahmen einer Umschulung tun. Wichtig zu wissen: Die psychischen Anforderungen an eine Pflegefachkraft sind sehr hoch.

Die Ausbildung zur Pflegefachkraft ist auch im Rahmen eines Fernstudiums möglich. Hierfür kommen verschiedene Institute infrage, die die Ausbildung in der Regel in einem großen theoretischen und einen geringeren praktischen Teil gliedern.

Das Fernstudium kommt jedoch nicht gänzlich ohne Präsenzstudienzeiten aus. Diese werden in den meisten Fällen als Blockunterricht angeboten.

Verdienst der Pflegefachkraft

Wer sich zur Pflegefachkraft ausbilden lässt, erhält während der Ausbildung eine Vergütung. Die Höhe der Vergütung wird durch den Tarifvertrag der Ausbildungsstätte geregelt. Auch nach dem Abschluss gelten die Tarifverträge für angestellte Pflegefachkräfte.

Wer jedoch freiberuflich tätig ist, muss sich nach den geltenden Pflegesätzen richten. Die Pflegekassen geben verschiedener Beträge vor, die für die einzelnen Leistungen berechnet werden können. Ausschlaggebend dafür sind auch noch die verschiedenen Pflegestufen, die der Patient in Anspruch nehmen kann.

Je höher die Pflegestufe ist, desto höher sind die Beträge, die für das Erbringen der Leistung berechnet werden können. Auch für Pflegefachkräfte, die hier lediglich Privatpatienten behandeln, gelten bestimmte Sätze. Die privaten Pflegeversicherungen sehen ähnliche Leistungen wie die gesetzlichen Pflegeversicherungen vor.

Allerdings liegen die Sätze deutlich höher. Außerdem hat die freiberufliche Pflegefachkraft, die mit Privatpatienten zusammenarbeitet, einen deutlich größeren Spielraum, was die Gestaltung der Honorare der Pflegefachkraft angeht.

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Über den Autor

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Jürgen Busch

Als Autor und Internetunternehmer verfasste Jürgen Busch zahlreiche Beiträge für dieses Ratgeber-Portal. Im Fokus standen die Themenbereiche Existenzgründung, Marketing, Akquise und Honorare für Freiberufler aus dem Medienbereich. Als glücklicher Opa von fünf Enkelkindern betreibt er heute Ratgeber-Portale für die Zielgruppe „Oma & Opa“. Grossvater.de ist dabei sein Lieblingsprojekt.

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