Honorare für Journalisten und Redakteure

journalist-honorarJournalisten haben damit zu kämpfen, dass sich die Medien noch nicht von der so genannten Medienkrise erholt haben.
Damit sind natürlich auch die Honorare für Journalisten und Redakteure kaum gestiegen und in etwa noch auf dem Niveau von 2002 befindlich.

Generell ist zu sagen, dass Journalisten ihre Arbeit durch Tageshonorare vergüten lassen sollten, was mit rund 310 Euro der Fall ist.

Für Aufträge mit sehr geringem Anspruch und wenig Aufwand kann der Stundensatz berechnet werden, der sich um die 50 Euro bewegt.
Dazwischen liegt der Halbtagessatz mit 160 Euro.

Das Fachwissen und die Referenzen bestimmen das Honorar

Das Honorar des freien Journalisten richtet sich immer nach seinem eigenen Wissen und den Referenzen, die er vorweisen kann.
So wird davon ausgegangen, dass ein Berufsanfänger rund 20 Prozent weniger bekommt, als ein erfahrener Freiberufler.Sehr gefragte Journalisten oder Redakteure können auf die Honorarempfehlungen sogar bis zu 30 Prozent aufschlagen.

Zudem ist das Honorar eine Frage der Auflagezahl.

Das bedeutet, dass ein Redakteur oder Schlussredakteur ein höheres Honorar verlangen kann, wenn es sich um eine Zeitschrift mit einer Auflage von mehreren Hunderttausend Stück handelt, als wenn beispielsweise nur 25.000 Stück verlegt werden.

Der Journalist wiederum bekommt für seinen Artikel, der als Leitartikel erscheinen soll oder gar auf dem Titelblatt genannt wird, um einiges mehr. Sein Honorar berechnet sich zudem nach der Anzahl der Spalten, in denen der Text erscheinen wird.

Bei der Preisfindung muss der Freiberufler nicht nur die aktuellen Ausgaben im Blick haben, die er mit seinem Honorar decken muss, sondern er sollte auch an die Kosten denken, die eventuell zurückgezahlt werden müssen.

Falls das Honorar nicht reicht

Hat er einen Kredit aufgenommen, um die ersten sechs Monate seiner Tätigkeit überbrücken zu können, so müssen sich auch die Tilgungsraten in dem Honorar widerspiegeln.

Kann er auf einen Gründungszuschuss, also einem Zuschuss von staatlicher Seite zur Existenzgründung blicken, so muss er das Geld natürlich nicht zurückzahlen. Außerdem fallen immer wieder kosten für die Aus- und Weiterbildung an, auch die Versicherungen wollen gezahlt werden.

Gerade bei einem Journalisten oder Redakteur ist eine Haftpflichtversicherung für den beruflichen Bereich unerlässlich, auch eine Rechtsschutzversicherung kann sinnvoll sein.

Autor:

schreibe einen kommentar