Honorare für Grafiker, Illustratoren

Honorare für Grafiker

Honorare für Grafiker


Grafiker
und Illustratoren verdienen im Mittel ein ähnliches Honorar, daher sollen sie hier an einer Stelle genannt werden.

Sie gestalten Bücher und Plakate, werden von Verlagen beauftragt oder von Werbeagenturen.

Natürlich kann sich auch ein Unternehmen an einen Grafiker wenden, wenn es die Presseabteilung unterstützen möchte und hier zum Beispiel Flyer oder Ankündigungsplakate professionell gestaltet werden sollen.

Als Mittelwerte für das Grafiker Honorar gelten beispielsweise die 600 bis 800 Euro, die für ein Buchcover berechnet werden können.

Dabei werden die Bücher aber noch in verschiedene Kategorien unterteilt.

So ist das Honorar für den Grafikdesigner weitaus niedriger, wenn es sich um ein Schulbuch handelt, als wenn ein Jugendbuch oder ein Cover für ein Magazin gestaltet werden soll.

Letzteres wird im Mittel mit 1000 bis 4000 Euro vergütet. Bilderbücher, die vor allem das Illustrator Honorar betreffen, werden durchschnittlich mit 2000 bis 3000 Euro vergütet, wobei das als Vorschuss gezahlt wird.

Verkaufserlöse bestimmen das Honorar des Illustrators

Der Illustrator ist in der Regel prozentual an den Verkaufserlösen beteiligt, wobei hier rund vier bis fünf Prozent berechnet werden.

Das ist aber eine Frage der vertraglichen Gestaltung mit dem Verlag.

Ein Märchenbuch kann schon mit bis zu 10.000 Euro vergütet werden.

Die Preise gelten jeweils für die einmalige Nutzung.

Das bedeutet, dass Neuauflagen der Bücher in der Regel nachhonoriert werden. Das gilt aber wiederum nicht für Schulbücher.

Natürlich ist es auch bei den Grafikern und Illustratoren so, dass Berufseinsteiger ein geringeres Honorar bekommen, die Freiberufler mit den besten Referenzen können höhere Preise veranschlagen.

Dennoch gilt: Alles ist eine Sache der Verhandlung. Die Honorarverhandlungen sollten daher gewissenhaft geführt werden und der Freiberufler sollte sich darauf gut vorbereiten.

Und letzten Endes ist es doch so, dass die Aufträge auch nicht immer nur dann angenommen werden, wenn sie dem Konto des Freiberuflers gut tun würden, sondern auch unter dem Aspekt der weiteren Aufträge oder der Werbung für sich selbst.

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