Versicherungsvertrag kündigen

Versicherungsvertrag kündigen

Versicherungsvertrag kündigen

Die Gründe, warum ein Versicherungsvertrag gekündigt werden soll, können verschieden sein.

Möglich sind Beitragssteigerungen zu Beginn des neuen Versicherungsjahres oder auch Änderungen in den persönlichen Lebensverhältnissen des Freiberuflers und damit der Wegfall der Notwendigkeit einer Versicherung.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Vertrag mit dem Versicherer zu beenden, allerdings sind die Bestimmungen zur Kündigung häufig nicht leicht zu durchschauen.

Zudem gibt es einige Regeln zu beachten, damit die Kündigung wirksam und zum gewünschten Zeitpunkt durchgeführt wird.

So müssen beispielsweise Fristen eingehalten werden, was nicht nur bei der ordentlichen Kündigung, sondern auch bei der außerordentlichen Kündigung gilt.

Hierbei ist es wichtig, ob das Datum des Poststempels ausreichend ist oder ob die Kündigung zu einem bestimmten Termin beim Versicherer eingegangen sein muss.

Beläuft sich der Streitwert auf bis zu 50.000 Euro, so darf der Ombudsmann zwar eine Empfehlung geben, diese ist aber eben nicht bindend.

Als Versicherter muss die Entscheidung in keinem Fall so hingenommen werden, die Möglichkeit zur Klage bei Gericht besteht immer noch.

Auch für die private Krankenversicherung gibt es den Ombudsmann.

Er ist hier ebenfalls kostenlos tätig.

Seine Befugnisse sind aber weitaus beschränkter, als bei einem Ombudsmann, der für eine Versicherung tätig ist.
Er darf nur Empfehlungen aussprechen, gleich, in welcher Höhe sich der Streitwert bewegt.

Das Gericht kann ebenfalls angerufen werden, wenn der Versicherte mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist.

Als Mitglied beim Bund der Versicherten kann der Betroffene im Schadensfall den BdV heranziehen.
Dieser überprüft dann die Leistungen und wird beratend tätig.

Er kann auch als Vermittler fungieren. Der Service ist für Mitglieder nicht mit Gebühren verbunden.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Zuletzt sei noch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die BaFin, genannt.
An sie kann sich der Versicherte bei Problemen ebenfalls wenden.

Die BaFin kann dann den Vorstand des Versicherungsunternehmens dazu auffordern, eine Stellungnahme abzugeben.

Der vorliegende Fall wird anschließend unter Einbeziehung beider Darlegungen geprüft. Die BaFin darf aber keine Entscheidung treffen, die als verbindlich anzusehen ist. Dennoch wird davon ausgegangen, dass rund jede dritte Eingabe von Erfolg gekrönt ist.

Bei allen außergerichtlichen Streitbeilegungen, beziehungsweise, bei den Versuchen dazu, ist es wichtig, die Einspruchsfristen einzuhalten.

Bei Überschreiten derselben kann ansonsten eventuell nicht mehr geklagt werden.
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