Erzielbares Honorar

Das erzielbare Honorar

Das erzielbare Honorar

Das erzielbare Honorar wird im Grunde genommen vom Kunden bestimmt.
Denn ein Kunde ist immer nur bereit den Preis zu zahlen, den er für angemessen hält.

Das heißt, sieht ein Kunde eine hohe Qualität oder eine ausgezeichnete Leistung erbracht, so ist er auch bereit, einen hohen Preis dafür zu zahlen.

Übersteigt der Preis die dafür gebotenen Leistung, wird der Kunde abspringen und sich nach einem anderen Anbieter umsehen.

Er wird das Angebot aber annehmen, wenn er eine angemessene Leistung für den gebotenen Preis bekommt.

Im Sinne der Nachhaltigkeit ist die dritte Variante zu empfehlen, bei der die Leistung den Preis sogar übersteigt.


Ein Kunde, der eine hervorragende Leistung bekommt, wird zu einem treuen Kunden werden und auch akzeptieren, wenn der Preis doch einmal steigen sollte.

Wichtig für die Erstellung des Angebots ist, dass der Kunde einzelne Posten auswählen oder streichen kann.

Auf diese Art und Weise ist es möglich, dass der Freiberufler schnell herausfindet, worauf sein Kunde Wert legt und was weniger wichtig scheint.

Wählt er einzelne Posten ab, so wird zwar der Preis geringer, allerdings ist das kein Nachlass von Seiten des Freiberuflers, denn für ihn wird schließlich auch der Aufwand geringer.

Ein hohes Honorar setzt sehr gute Qualität und hohe Leistung voraus

Ein Kunde, der wenig sachkundig ist, wird sich von einem hohen Preis eher überzeugen lassen. Er verbindet im Allgemeinen einen hohen Preis mit einer hohen Leistung – die Qualität muss am Ende aber dennoch stimmen, ansonsten verliert ein Freiberufler auch den wenig sachkundigen Kunden.

Steht das Honorar für den Freiberufler selbst noch nicht fest, so sollte er sich bei der Konkurrenz umhören und ein Honorar festlegen, das im oberen Drittel der üblichen Honorare angesiedelt ist.

Eine gute Möglichkeit kann es auch sein, den Kunden zu fragen, was die Leistung denn seiner Meinung nach Wert sei.
Die meisten Kunden werden den Wert höher einschätzen und darauf lässt sich ein gutes Honorargespräch aufbauen. Nur wenige Kunden nutzen so etwas aus und versuchen, den niedrigst möglichen Preis zu erzielen.

Ein Tipp noch: keine Honorarabrundung

Ein erzielbares Honorar hängt auch von der Zahl selbst ab.

Das soll heißen, dass eine runde Summe bei Kunden eher für Verhandlungsbedarf sorgt, als gebrochene Preise.
So werden die Kosten für das Honorar von 2540 Euro eher akzeptiert, als ein Honorar von 2500 Euro.

Der Hintergrund ist leicht zu erklären:
Bei gebrochenen Summen gehen die Kunden eher davon aus, dass es sich um genau kalkulierte Summe handelt.

Die Tipps zum Honorar für Freiberufler und Selbstständige stammen vom Autor: