KfW-Förderkredit

KfW-Förderkredit

KfW-Förderkredit

Eine sehr günstige Finanzierungsmöglichkeit, auf welche Sie als Freiberufler in bestimmten Situationen nicht verzichten sollten, sind die Förderkredite der KfW.

Trotzdem die vergebenen KfW Darlehen immer sehr günstige Konditionen beinhalten, kennen sich viele Freiberufler kaum aus in diesem Bereich, und verpassen mitunter so die Möglichkeit, eine äußerst günstige Finanzierung nutzen zu können.

Die KfW Bank bietet als eine staatliche Förderbank verschiedene Förderprogramme an, die für bestimmte Finanzierungsvorhaben genutzt werden können.

Es handelt sich bei den KfW Darlehen um so genannte durchlaufende Kredite, da diese Kredite über die Hausbank beantragt werden müssen, aber letztendlich von der KfW Bank mit dem dahinter stehenden Risiko vergeben werden.

Nutzen Sie den KfW-Förderkredit

Als Freiberufler sind vor allem zwei dieser KfW Förderprogramme sehr interessant, nämlich das Programm „KfW-StartGeld“ und das Programm „KfW-Unternehmerkredit“.

Das KfW-StartGeld auch für Freiberufler zur Existenzgründung

Sind Sie gerade am Beginn Ihrer freiberuflichen Tätigkeit und noch mit der Existenzgründung beschäftigt?

Dann könnte der im Zuge des KfW-Programms „StartGeld“ vergeben Kredite eine sehr sinnvolle Finanzierungsmöglichkeit darstellen.

Dieses Programm ist speziell für Existenzgründer, gewerbliche Unternehmen und Freiberufler von der KfW ins Leben gerufen worden, damit diese Gruppen beim Aufbau ihres Gewerbes gefördert und unterstützt werden können.

Bedingungen für den Förderkredit

Die einzigen Bedingungen, die Sie als Freiberufler zum Erhalt dieses Förderkredites erfüllen müssen ist, dass die freiberufliche Tätigkeit nicht länger als seit drei Jahren ausgeübt wird und dass Sie mit dem erhaltenen Kredit Investitionen im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit als Freiberufler tätigen werden.

Ist das der Fall, so können Sie eine Darlehenssumme von maximal 50.000 Euro von der KfW bekommen.

Wichtig sind natürlich auch die weiteren Konditionen des Kredites.

Dazu zählt unter anderem, dass eine Zinsbindungsdauer von fünf oder zehn Jahren vereinbart werden kann, jederzeit außerplanmäßige Tilgungen möglich sind, und dass der effektive Zinssatz derzeit (Februar 2011) bei 5,33 Prozent (fünfjährige Zinsbindung) bzw. 5,43 Prozent (zehnjährige Zinsbindung) liegt.

Der KfW-Unternehmerkredit auch für Freiberufler

Auch falls Sie bereits einige Jahre erfolgreich als Freiberufler tätig sind und somit die Voraussetzungen für den Erhalt des KfW-StartGeldes nicht mehr erfüllen, bietet die KfW dennoch auch für Sie eine Finanzierungsalternative an, nämlich den KfW-Unternehmerkredit, der auch von Freiberuflern genutzt werden kann.

Sie können mit dem KfW-Unternehmerkredit langfristige Investitionen tätigen und sich so im Wettbewerb behaupten bzw. Ihre Wettbewerbsposition stärken.

Die Höhe des Zinssatzes richtet sich bei diesem KfW Förderdarlehen auch für Freiberufler einerseits nach der Bonität und andererseits nach der Dauer der Zinsbindung. Im besten Fall können Sie den Kredit derzeit (Stand Februar 2011) zu einem Zinssatz von 3,99 Prozent erhalten.

Alle weiteren Infos zu den verschiedenen KfW-Förderkrediten finden Sie auf der Webseite der KfW-Bank www.kfw.de.

Haftungsfreistellung für Förderkredite

Als Haftungsfreistellung wird es bezeichnet, wenn die Förderbank einen Teil des Risikos der Hausbank übernimmt.

Oft ist die Geschäftsbank nicht bereit, einen Kredit in größeren Ordnungen zu vergeben, weil ihr das Risiko zu hoch erscheint.

Die Förderbanken übernehmen dann die Haftung für das Risiko oder tragen dieses zumindest zum Teil.

Das Ausfallrisiko der Hausbank wird damit deutlich geringer und gerade Existenzgründer haben eher die Chance, an den gewünschten Kredit zu kommen.

Dennoch ist natürlich klar, dass auch die Förderbanken ihr Geld wiederhaben möchten.

Andere Anlaufstellen

Um einen Förderkredit zu erhalten, bietet sich nicht nur die KfW an.

Auch der Bund, die Länder oder die EU vergeben Fördermittel für junge Unternehmer und Freiberufler.

Wichtig ist nur, sich rechtzeitig nach den Möglichkeiten zu erkundigen, denn häufig sind die Fördermittel bereits erschöpft, ehe der letzte Neugründer davon erfahren hat.

Für Existenzgründer gilt es also, die verschiedenen Angebote frühzeitig zu sondieren und sich nach den jeweiligen Förderprogrammen zu erkundigen.

Denn meist richten sich die Förderangebote an bestimmte Berufsgruppen oder an Freiberufler, die bestimmte Investitionen tätigen wollen. Lediglich die Konditionen sind immer ähnlich.

So werden die Förderkredite in der Regel langfristig vergeben, die Zinsen sind vergleichsweise niedrig und es gibt tilgungsfreie Zeiten.

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