Motivation im Home-Office: Mit diesen Tipps steigern Sie Ihren Erfolg im Job

Von Jürgen Busch

Letzte Aktualisierung am: 10. Mai 2024

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Vier Tipps, um eine hohe Motivation und Effizienz im Home-Office zu erhalten.

Homeoffice: mit Tageslicht und ergonomischem Bürostuhl, einem augenschonenden Monitor und grünen Pflanzen läuft es einfach besser!

Die modernen Arbeitstrends haben in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten eine Reihe neuartiger Berufe und Branchen hervorgebracht. Durch eine zunehmende Digitalisierung und die Durchdringung technologischer Alltagshelfer, wie Computer, Tablets und Smartphones, können mehr und mehr Arbeitnehmer und Selbständige von praktisch jedem Ort der Welt arbeiten. Während der Corona-Pandemie waren viele Menschen gezwungen, im Home-Office zu arbeiten. Bei einigen Berufen, etwa im IT-Bereich, bleibt Home-Office ein gängiger Einsatzort.

Das Problem ist jedoch, dass im Home-Office eine starke Verquickung von Arbeit und Privatleben stattfindet, die an der Eigenmotivation und Effizienz zerrt. Hinzu kommt die mangelnde Bewegung, die ernstzunehmende Gesundheitsrisiken darstellt: Verspannungen, Nacken- und Rückenschmerzen, Übergewicht sowie Herz-Kreislauf-Beschwerden können die Folge sein. Mit kleinen Tricks können Sie aber gesünder und motivierter arbeiten: Ihr Arbeitszimmer sollte über luftreinigende Pflanzen verfügen, Ihr Bürostuhl ergonomisch und hochwertig sein, der Monitor augenschonend und für längere Bildschirmarbeit geeignet sein. Über eine Tageslichtlampe können Sie außerdem natürliches Licht simulieren. Mit diesen speziellen Tageslichtlampen können Sie Ihre Augen entlasten, die Konzentration fördern und Ihr Wohlbefinden steigern. Mehr dazu erfahren Sie im Ratgeber von: natur-nah.de

Aber Sie können noch mehr tun. Wir wollen Ihnen in den folgenden Absätzen ein paar ausgewählte Tipps geben, um auch im Home-Office die nötige Ernsthaftigkeit und Arbeitseinstellung zu erhalten und darüber hinaus möglichst gesund und schmerzfrei in den Feierabend zu gelangen – los geht’s!

Tipp1: Stellen Sie Arbeitsgeräte und Möbel auf den Prüfstand

Es ist viel Wahres dran:

Ein Handwerker ist nur so gut wie sein Werkzeug.

Wenn Sie am PC oder Laptop arbeiten, dann sollten Sie Bürostuhl, Monitor, Tastatur, Tischlampe und alles was Sie für Ihre Arbeit benötigen, ebenfalls als Werkzeug betrachten und grundsätzlich die Frage stellen, ob Sie sich nicht ein Upgrade gönnen und dadurch Ihre Arbeitsprozesse optimieren können.


BEISPIEL: Der Umstieg von einem alten 24-er Monitor auf ein 34-Zoll Widescreen Display mit Blaulichtfilter und augenschonendem Lesemodus kann schon sehr viel bewirken. Ihre Augen werden deutlich weniger müde und Sie starren nicht mehr stundenlang geradeaus, sondern schwenken mit dem Kopf – wenn auch ganz leicht – nach rechts und links. Positiver Nebeneffekt: Sie haben viel mehr Fenster und Programme gleichzeitig nebeneinander geöffnet und haben einen besseren und größeren Überblick über einzelne Arbeitsschritte. Ihre Arbeitsfläche vergrößert sich damit enorm und sie werden effektiver arbeiten.


Tipp 2: Organisieren, priorisieren und ordnen

Durch die fehlende Trennung ist es nicht so ohne Weiteres möglich, von jetzt auf gleich mit der Arbeit zu beginnen. Zu groß ist die Ablenkung durch Kinder, Annehmlichkeiten in den eigenen vier Wänden oder dem inneren Schweinehund, der bei diesem schönen Wetter eigentlich am liebsten draußen wäre. Wichtig ist deshalb, für ein gut organisiertes Büro zu sorgen, jeden Tag so strukturiert wie möglich zu beginnen und sich klare Regeln zu setzen.

  • Kernarbeitszeiten benennen, beispielsweise von 8:00 bis 11:30 Uhr, dann eine Stunde Mittagspause, anschließend von 12:30 bis 16:00 Uhr, danach eine halbstündige Pause und eine gewisse Zeit, um Projekte des Tages zum Abschluss zu bringen und den nächsten Tag vorzubereiten.
  • Ablenkungen, etwa ein Fernseher im Arbeitszimmer, ein Radio oder andere Dinge, nicht zugänglich machen oder permanent räumlich trennen. Bei Kindern im Haushalt sollte man schauen, wann am ehesten Zeit für konzentriertes Arbeiten ist. Die Erfahrung vieler Eltern geht dazu, früher anzufangen oder analog zu den Schulzeiten der Kinder intensiver zu arbeiten, um dann am Nachmittag etwas mehr Freiraum zu genießen.
  • Prioritäten setzen, indem klar benannt wird, welche Aufgaben definitiv heute fertig werden müssen, welche bald abzuschließen sind und welche einen schönen Bonus bringen dürften. Bekannt auch als „3 x 3 Regel“.

Tipp 3: Pausen auch als solche wahrnehmen und nutzen

Wer den ganzen Tag daheim verbringt oder die meiste Zeit, sollte schauen, dass die Pausen nicht direkt am Arbeitstisch und auf dem Bürostuhl, sondern andernorts stattfinden und wirklich auch Erholung bieten können. Also raus aus dem Büro!

Dass Pausen wichtig sind, ist nichts Neues. Viele Menschen bleiben dabei an ihrem Arbeitsplatz. Um sich wirklich zu erholen, sollten Sie das Büro verlassen und am besten an die frische Luft gehen.

Dass Pausen wichtig sind, ist nichts Neues. Viele Menschen bleiben dabei an ihrem Arbeitsplatz. Um sich wirklich zu erholen, sollten Sie das Büro verlassen und am besten an die frische Luft gehen.

Teilweise bietet sich der eigene Garten an, das Treffen mit Bekannten und Freunden zum Mittagessen oder gar ein Mittagsschlaf. Wichtig ist, dass die Zeit auch wirklich als solche genutzt wird.

Wichtig: Das Diensthandy kann zuhause bleiben, die Gedanken sollten nicht auf beruflichen Problemen, Zeitproblemen bei Projekten oder derartigen Dingen liegen. Die lassen sich auch noch klären, wenn man zeitnah wieder einsteigt.

Dieses phasenweise Arbeiten hilft vielen Menschen nachweislich dabei, die Struktur ihres Tages zu erhalten und zu kontrollieren.

Tipp 4: Der Austausch mit Kollegen sollte nicht zu kurz kommen

Auch wenn viele Solo-Selbständige das vermutlich vehement verneinen würden, so spielt der Kontakt mit Kollegen aus der Branche eine große Rolle. Jeder sucht zum Teil auch Bestätigung in dem, was er oder sie tut. Wer das Gefühl bekommt, die eigene Arbeit hätte keinen Wert oder man erhalte zu wenig Feedback oder Kritik, muss diese offensiv einfordern. Arbeitnehmer, die einen Teil innerhalb der Vertrauensarbeitszeit oder eben im Home-Office arbeiten können, sollten deshalb den Kontakt zu Kollegen und Vorgesetzten suchen und sich austauschen.

Denken Sie außerdem: Viele Menschen, mit denen Sie täglich vom Home-Office aus kommunizieren, haben möglicherweise täglich mit den gleichen Herausforderungen zu kämpfen wie Sie. Beschränken Sie sich also nicht nur auf professionelle, arbeitsbezogene Kommunikation. Seien Sie offen für den einen oder anderen Scherz, lassen Sie sich auf Small Talks ein und sorgen Sie so für etwas Abwechslung in der Kommunikation.

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Über den Autor

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Jürgen Busch

Als Autor und Internetunternehmer verfasste Jürgen Busch zahlreiche Beiträge für dieses Ratgeber-Portal. Im Fokus standen die Themenbereiche Existenzgründung, Marketing, Akquise und Honorare für Freiberufler aus dem Medienbereich. Als glücklicher Opa von fünf Enkelkindern betreibt er heute Ratgeber-Portale für die Zielgruppe „Oma & Opa“. Grossvater.de ist dabei sein Lieblingsprojekt.

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