Tarifrechner zur Rechtsschutzversicherung

Tarifrechner zur Rechtsschutzversicherung

Tarifrechner zur Rechtsschutzversicherung

Hier können Sie als Freiberufler und Selbstständiger in aller Ruhe einen Online-Vergleich zur Rechtsschutzversicherung durchführen ohne dass Sie unseren Ratgeber verlassen müssen.

Wenn Sie über den Tarifrechner eine Beratung anfordern, wird ein von finanzen.de geprüfter, erfahrener Versicherungsexperte mit Ihnen in Kürze Kontakt aufnehmen und Sie kostenfrei beraten.
Anschließend bekommen Sie einen individuellen Vergleich zum Thema Rechtsschutzversicherung erstellt.

Viel Erfolg!

 

Tarife der Rechtsschutzversicherung

Der Rechtsschutz für Freiberufler wurde inzwischen von immer mehr Versicherungen in den Leistungskatalog aufgenommen.

Grund dafür sind die gestiegenen Nachfragen.

Gerade ein Freiberufler, der in engem Kontakt zu Kunden oder Mandaten steht, muss mit Streitigkeiten rechnen.

Hinzu kommen rechtliche Grenzfälle, die nicht immer abgesichert sind und bei denen es zu Streitigkeiten kommen kann.

Doch vor dem Abschluss der Rechtsschutzversicherung sollte auf jeden Fall ein Vergleich der verschiedenen Angebote durchgeführt werden.

Da das mitunter sehr mühselig sein kann, sollte auf einen Tarifrechner, so wie er hier auf dieser Seite angeboten wird, zurückgegriffen werden.

Dieser bietet bei minimalem Aufwand maximalen Nutzen, der sich in günstigen Prämien bei dennoch gewünscht hohen Leistungen zeigt.

Eingabe der Daten in den Tarifrechner

Zuerst einmal werden die wichtigsten Daten zur Person abgefragt.

Dabei kann angegeben werden, ob ein Single-Tarif benötigt wird und welche Arten des Rechtsschutzes überhaupt abgesichert werden sollen.

Auf der folgenden Seiten dann werden verschiedene Anbieter der entsprechenden Versicherungen aufgelistet.

Nun ist eine solche Liste ja sehr unübersichtlich.

Um den Vergleich dann einfacher zu gestalten, können verschiedene Anbieter ausgewählt werden.

Bei der Eingabe der Daten kann übrigens auch angegeben werden, in welcher Höhe die Selbstbeteiligung gewünscht wird.

Mit steigender Selbstbeteiligung sinken die Kosten für die jährlich zu zahlenden Prämien.
Über den Schieberegler kann dies hier festgelegt werden.

Versicherungsvergleich

Wie bereits erwähnt, können zwei oder mehrere Versicherungen ausgewählt werden.

Diese werden per Häkchen markiert und auf der folgenden Seite gegenüber gestellt.

Nun ist es möglich, die Leistungskriterien, von denen hier immerhin mehr als 60 Stück erfasst sind, miteinander zu vergleichen.

Durch die Gegenüberstellung entfällt das oft mühselige Suchen nach den einzelnen Punkten und der Vergleich wird auch von demjenigen, der sich mit der Materie weniger auskennt, gewissenhafter durchgeführt.

Wer sich nun für eine Versicherung entschieden hat, kann seine persönlichen Daten eingeben und erfährt nach dem Absenden den Namen eines Versicherungsexperten.

Die Beratung durch einen Versicherungsexperten

Durch den Versicherungsexperten findet dann eine Beratung statt, bei der offene Fragen geklärt werden können.
Schon auf der Seite des Tarifrechners wird der Experte kurz vorgestellt und es werden seine Schwerpunkte oder besonderen Qualifikationen genannt.

Durch das Beratungsgespräch können die persönlichen sowie die betrieblichen Belange geklärt werden.
Es findet eine Risikoanalyse statt, bei der einige Risiken ausgeschlossen werden können oder bei der herauskommt, dass einige Risiken auf jeden Fall mit versichert werden sollten.

Der Freiberufler, der ein solches Beratungsgespräch wahrnehmen möchte, sollte sich auf jeden Fall gut darauf vorbereiten und sich eventuell sogar Notizen zu seine Fragen machen.

Wichtig ist auch das Klären der Frage, warum vielleicht zwei so ähnliche Versicherungen in ihrer Prämie so unterschiedlich sind.

Liegt es an der Menge der beinhalteten Leistungen oder sind die Leistungen im Einzelfall höher versichert?
Viele solcher Fragen können oft nicht geklärt werden, wenn sich jemand die Versicherungsangebote ansieht, selbst aber keine Ahnung von diesem Thema hat.

Eine Beratung ist hier in jedem Falle notwendig.

Die Leistungen bei der Rechtsschutz-Versicherung

Die Rechtsschutzversicherung kommt für die Kosten auf, die bei einer Beratung in einem Rechtsstreit entstehen.

Auch für nötige Kosten, die etwa durch einen Sachverständigen oder Gutachter entstehen, sowie für Gerichtskosten oder für die Kosten, die bei einem Mediationsverfahren entstehen, wird die die Rechtsschutzversicherung herangezogen.

Wichtig ist dabei immer, dass der Streitfall einer Leistungsart zugeordnet werden kann und dass diese auch versichert ist.

Wer zum Beispiel einen Streitfall aus einem Unfall klären muss, jedoch keine Verkehrsrechtsschutzversicherung abgeschlossen hat, kommt mit seiner Privaten Rechtsschutzversicherung auch nicht weiter.

Welche Kosten werden von der Rechtsschutz-Versicherung übernommen?

Die Rechtsschutzversicherung trägt die Kosten für einen Rechtsanwalt.

Dies gilt nicht nur bei einer rechtlichen Vertretung vor Gericht, sondern auch schon für eine Beratung.

In der Regel werden hier 190 Euro als Grenze für eine Beratungsstunde angesetzt.

Die Kosten, die darüber hinaus anfallen und die frei mit dem Mandanten vereinbart wurden, muss dieser auch selbst tragen.

Wenn es sich um einen Versicherungsfall handelt, der im Ausland verhandelt wird, so werden die Kosten für einen ortsnahen Anwalt getragen.

Bei den Gerichtskosten werden auch die Auslagen des Gerichts getragen, was sich zudem auf Gutachter oder beeidigter Übersetzer erstreckt.

Kosten für ein Schieds- oder Mediationsverfahren werden in der Regel ebenfalls von der Rechtsschutzversicherung übernommen.

Kautionen werden getragen, wobei hier eine feste Deckungshöhe mit Vertragsschluss vereinbart wird.
Die Kaution stellt ein zinsloses Darlehen dar und muss vom Versicherten zurückgezahlt werden.
Die Kosten des Gegners werden übernommen, wenn das Gericht festlegt, dass der Versicherte diese zu tragen hat.

Eine Ausnahme stellt hier die erste Instanz des Arbeitsgerichts dar, hier muss grundsätzlich jeder seine Kosten selbst tragen.

Nicht übernommene Kosten beim Rechtsschutz

Wird ein Vergleich geschlossen, so werden die Kosten dafür nicht übernommen.

Der Grund dafür ist, dass der Versicherungsnehmer nicht dazu verleitet werden soll, Kosten zu übernehmen, die letzten Endes die Versicherung tragen würde, und damit das Verfahren zu seinen Gunsten zu beeinflussen.

Kosten für eine Zwangsvollstreckung werden begrenzt und zwar auf fünf Jahre.

Wenn Dritte zu Kosten verpflichtet sind, werden die Kosten auch dann nicht durch die Rechtsschutzversicherung übernommen, wenn sich der Versicherte zu einer Übernahme erklärt. In dem Fall muss er die Kosten selbst tragen.

Auch die Kosten für eine Widerklage oder Aufrechnung werden nicht durch die Rechtsschutzversicherung übernommen, des Weiteren muss der Versicherte seine vereinbarte Selbstbeteiligung auch selbst tragen. Um diese kommt er nicht herum.
Autor: